Review – Julian`s Lullaby – Prisoner of Emotions

 

Das Album „Prisoner Of Emotions“ von „Julian`s Lullaby“ macht seinem Namen alle Ehre. Direkt die ersten eineinhalb Minuten des Openers „Angels East“ lassen einen durch die reinen Instrumentenklänge in sich selbst hinein versinken. Danach fordern harte Riffs und Drums Aktivität. Dies wird gesanglich durch die Doppelbesetzung des Symphonic Metals verstärkt. Hervorzuheben ist ebenfalls das Gitarrensolo. Schon in den ersten Takten von „Curse Of Gods“ ist der Rock mit ganz klaren Takten zu spüren. „Death Angel“ fügt sich dem nahtlos an. Hier ist zudem die Instrumentenarbeit vielfältig. Mit Fanfarenklängen beginnt „Domino“, bevor es temporeicher wird. Mit sehr weichen und harmonischen Gitarrenklängen folgt „Eyes Of Gray“ in den ersten Takten, bevor düstere Härte phasenweise hinzukommt. In „Hanging Crown“ setzten Streicher Akzente der Dramatik. Mit verzerrten Gitarrenlinien folgt „Hells Door“. Gesanglich ist es ebenfalls düster. Als Akzent ist der Song phasenweise sehr ruhig und weich mit einer enormen Reduzierung von Härte, Tempo und Kraft in allen Bereichen. Der Titelsong „Prisoner Of Emotions“ baut Dramatik und Kraft auf. Er wird voller und satter und gleichzeitig sehr harmonisch melodisch. Mit schon fast Poprock Akzenten ist „Single Thought“ versehen. „Starbringer“ hat starke Keyboardklänge im Vordergrund, bevor es gesanglich wieder härter und dunkler wird und dies dann musikalisch ebenfalls unterstütz wird.

 

Als Anspieltipps empfehlen wir: „Eyes Of Gray“ und den Titelsong „Prisoner Of Emotions“.

 

Promoportal-Germany vergibt 7 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

1. Angels East

2. Curse Of Gods

3. Death Angel

4. Domino

5. Eyes Of Gray

6. Hanging Crown

7. Hells Door

8. Prisoner Of Emotions

9. Single Thought

10. Starbringer