Review – Novi – Modern-Day Goddness

 

(A. M.) Am 9. August veröffentlicht das Duo „Novi“, bestehend aus Mishell Ivon Walton und Basti Braun ihr erstes Album „Modern-Day Goddness“. Während Mishell Ivon für die Texte und den Gesang verantwortlich ist, übernimmt Basti den Part der Musik. Er selbst spielt Bass und Keyboards. Chris Kilgenstein (Gitarre), Felix Kirner (Keyboards), Matthias Baeuerlein (Schlagzeug und Percussion) und Caro Roeske (Backgroundgesang) unterstützen fleißig.

 

Das gesamte Album ist eine Mischung aus Funk, Pop, Soul und Elektro. Und dies hört man direkt beim Opener „Goldfish Memory“, da die Stile sich hier im Wechsel ergänzen. Besonders in der zweiten Songhälfte wird der Titel voller und satter. Mit mehr als viel Gefühl im Gesang geht es mit „Real Love Stories“ weiter. Soulig folgt „Amsterdam“. Mit Funk und Soul ist als nächstes der Albumtitel „Modern-Day Goddness“ zu genießen. „Spinning“ zählt dann eher zu der regulären Popebene und ist durch die hohen Instrumentenlinien sehr fröhlich gespielt. Gediegener ist dann wieder „Black Violet“.

 

Typischer Funk ist in „Ones & Tows“ umgesetzt. Mit härteren Breaks in den Instrumentenlinien als stilistische Elemente geht es dann mit „Havoc“ weiter. „Red Balloons“ ähnelt in der Spielweise bzw. bezüglich des Gefühls, welches ausgestrahlt wird, an „Spinning“. Schwermütig ist ein passendes Adjektiv für den Beginn von „Wednesday´s Child“. Und auch im Verlauf bleibt dieser Titel irgendwie melancholisch. Richtig schön soulig geht es dann mit „Frames“ weiter. Es folgt eine weitere Version von „Black Violet“, bevor das Album mit „My Friend“ sehr gefühlvoll seinen Abschluss findet.

 

Unsere Anspieltipps sind „Real Love Stories“ und „Frames“.

 

Promoportal-Germany vergibt 7 von 10 Punkten, da es handwerklich gut gemacht ist, aber nicht unser typisches Genre trifft.

 

Tracklist:

1. Goldfish Memory

2. Real Love Stories

3. Amsterdam

4. Modern-Day Goddness

5. Spinning

6. Black Violet

7. Ones & Twos

8. Havoc

9. Red Balloons

10. Wednesday´s Child

11. Frames

12. Black Violet (Reprise)

13. My Friend