Review: Serious Black Suite 226

 

Serious Black steht seit dem Jahr 2015 für guten Powermetal, was sie mit ihren bisherigen Alben auch ordentlich unter Beweis gestellt haben. Jetzt erscheint mit Suite 226 ein weiteres Studioalbum der Jungs. Die konzeptionelle Idee des gesamten Albums bezieht sich auf den Insassen einer psychiatrischen Einrichtung, dem Patienten aus Zelle 226. Die Songs handeln von seinen Traumwelten, seiner Realität und seinen Erlebnissen in der Anstalt. Ein interessanter Ansatz, der sowohl musikalich, wie auch textlich gut aufbereitet ist.

 

Das Album hat es in sich und wird von der unverkennbaren Stimme des Frontmanns getragen. Der melodische Powermetal der Band bleibt auch in diesem Album erhalten und wird die Fans der Band nicht enttäuschen. Erwähnenswert ist, dass die Band nur noch aus vier Mitgliedern besteht und nicht mehr aus sechs, wie bisher. Dabei sind Drummer Alex Holzwarth, Gitarrist Dominik Sebastian, Bassist Mario Lochert und Sänger Urban Breed. Die vier liefern aber einen guten Job mit der Scheibe ab, die den Vorgängeralben um nichts nachsteht, wobei sich aber die Frage stellt: Wer die Samples in den Songs erstellt? Unsere Anspieltipps für die Scheibe sind "Solitude Étude", "Heaven Shall Burn" und "Suite226".

 

Ein solides Album, für das das Promoportal-germany und Crossfire 8,5 von 10 Punkten vergeben.

 

Tracklist:

Let It Go

When The Stars Right

Solitude Etude

Fate Of All Humanity

Castiel

Heaven Shall Burn

Way Back Home

We Still Stand Tall

Come Home