Review – Grey Attack – Grains Of Sand

 

(A.M.) Die Hardrocker Grey Charlez (Gitarre und Gesang), Wulff Maahn (Gitarre), Frank Le Gev (Bass) und JFK (Schlagzeug) von „Grey Attack“ brachten ihr neues Album „Grains Of Sand“ an zwei verschiedenen Releasedates heraus. Während es laut Pressemitteilungen in Deutschland bereits am 26. April 2018 veröffentlicht wurde, mussten die Benelux-Staaten noch bis zum 29. November 2019 warten.

 

Ziel des ganzen Albums ist uns direkt zu treffen: hart, klar, rockig, aktiv und aggressiv. Der Opener ist auch gleichzeitig der Albumtitel: „Grains Of Sand“. Hier dominieren rockige Instrumentenarrangements mit einem dröhnenden Hintergrund. „Leave Me Alone“ folgt klarer und geht mehr an mich. Stilistisch abwechslungsreich arrangiert ist „Another Love Has Gone“. Der erste Teil ist eher ruhig und melodisch mit einem rauen Gesang. Im Verlauf wird es härter. „Free“ ist im gesamten Arrangement sehr ruhig und langsamer, dennoch rockig und melodisch. Hier fügt sich „Since I´ve Been Gone“ als Rockballade entsprechend an. „Don´t Need Nobody“ geht dann wieder mit mehr Gas weiter. Düster beschreibt „Again“ meines Erachtens am besten. Danach folgen „I Was Blind“ und „Wonderfull Times“. Beide Titel sind wieder klassisch dem Rock zuzuordnen, wobei zweiteres als sehr schwermütig zu beschreiben ist. Mit der Ballade „Give You Up“ endet das Album dann. 

 

Unsere Anspieltipps sind „Since I´ve Been Gone“ und „Don´t Need Nobody“.

 

Promoportal-Germany und Crossfire vergeben 6 von 10 Punkten. Die Songs können insgesamt zwar überzeugen, aber das Ziel, so wie ich es verstanden habe, hart und kräftig zu sein, wird durch die vielen ruhigen und gefühlvollen Titel nicht ideal erreicht.

 

Tracklist:

Grains of Sand

Leave Me Alone

Another Love Has Gone

Free

Since I've Been Gone

Don't Need Nobody

Again

I Was Blind

Wonderfull Times

Give You Up

 

DME Music / Spielzeit 47:56