Review - Magic Kingdom – Met Almighty

 

(A.M.) Am 22. November 2019 veröffentlichten die aus Belgien stammenden Symphonic-Metaller bzw. Power Metaller „Magic Kingdom“ ihr fünftes Album namens „Met Almighty“ über AFM Records. Thematisch ist schnell klar, dass es sich im Fantasy-Bereich um Drachen, Götter und Trolle handeln wird. Dies wird auch durch die Coverartwork von Stan W. Decker unterstützt.

 

Insgesamt sind die einzelnen Songs gemischt mit Melodie, Fantasy, Speed, viel Double Bass und ausgiebigen Gitarrensoli. Allerdings dominiert, meines Erachtens nach, immer wieder das ein oder andere zu extrem. Demnach treffen sie im Großen und Ganzen so nicht meinen persönlichen Geschmack, aber darüber lässt sich ja bekanntlich streiten. Und mit einer Bandbeständigkeit seit Ende der 90er Jahre haben sie ihren Platz am Markt bereits ergattert.

 

Leader und Gitarrist Dushan Petrossi versteht sein Handwerk. Er wird verstärkt durch Michael Vescera (Gesang), Vassili Moltchanov (Bass) und Michael Brush (Schlagzeug). Vor allem die Gesangsstimme von Michael Vescera überzeugt positiv. Sie ist sehr angenehm und melodisch. Ein Beispiel hierfür ist „Fear My Fury“. Einzelne Akzente setzen auch orientalisch angehauchte Intros. Dies bringt demnach etwas Abwechslung rein. Die insgesamt elf Titel sind überwiegend sehr schnell gespielt und dennoch ausgiebig lang. Im Kontrast dazu ist „Just A Good Man“ zu nennen. Dieser Titel ist durchweg ruhig, melodisch und harmonisch zu genießen. Ein für mich persönlich sehr schöner Titel ist „Rise From The Ashes, Demon“. Ähnliches gilt für „So Fragile“. Aber insgesamt sind Gitarrensoli und Double Bass extrem dominant und stehen in keinem Verhältnis.

 

Aber ich empfehle euch selbst hineinzuhören und euch eine eigene Meinung zu bilden.

 

Promoportal-Germany vergibt 4 von 10 Punkten, da das Songwriting meiner Meinung nach auch noch ausbaufähig ist.

 

Tracklist:

Unleash The Dragon

Wizards And Witches

In The Den Of The Mountain Trolls

Fear My Fury

Rise From The Ashes, Demon

Metalmighty

So Fragile

Temple Of No Gods

Just A Good Man

Dark Night, Dark Thoughts

King Without A Crown

 

Die Gesamtspiellänge beträgt: 01:01:20 Minuten

Label: AFM Records