Review – Blizzen – World In Chains

 

(A.M.) „Blizzen“ veröffentlichten am 24. April ihr zweites Album „World In Chains“ nach dem Debutalbum „Genesis Reversed“ aus 2015 über Pure Steel Records. Stecki (Gesang, Bass), Marvin Kiefer (Gesang, Gitarre), Andi Heindl (Gitarre) und Gereon Nicolay (Schlagzeug) spielten in der Zwischenzeit ihren „New Wave Of Traditional Heavy Metal“ auf diversen großen und kleinen Bühnen.

Nach einem knapp einminütigen instrumentalen „Intro“ geht es mit „Gates Of Hell“ richtig los. Hier steht ein klarer Rhythmus mit tollen Riffs zunächst im Vordergrund. Hinzu kommt ein Gesang, der zur Aktivität anreget, weil er einfach direkt ins Ohr geht. „Forgot With Evil“ bringt dann mit mehr Tempo, unter anderem in Form der Double Bass und eines entsprechenden Gitarrensolos, eine düstere und aggressive Stimmung mit sich. Klassisch rockig geht es mit „Gravity Remains“ weiter. Danach folgt der Titelsong „World In Chains“. Und dieser startet wie ein Brett: hart, kräftig, düster. Jedoch kann er die Versprechungen der ersten Takte für mich persönlich nicht halten. Mir fehlt die Weiterentwicklung, wobei das Gitarrensolo in der zweiten Songhälfte nochmal was rausholt. Klarer und direkt zum Mitwippen geht es dann mit „Serial Killer“ weiter. „Paradise Awaits“ ist durch punktierte Breaks gekennzeichnet und die Gitarrenlinien stehen klar im Vordergrund. In „Lust“ sind die Gitarrensoloparts ebenfalls als Highlight anzusehen. Ansonsten überzeugt das Arrangement mich persönlich nicht. Flott endet das Album dann mit „Forsaken Soul“.

Unsere Anspieltipps sind „Gates Of Hell“ und „Gravitiy Remains“.

Promoportal-Germany vergibt 6 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

Intro

Gates Of Hell

Forged With Evil

Gravity Remains

World In Chains

Serial Killer

Paradise Awaits

Lust

Forsaken Soul

Gesamtspielzeit: 00:34:06