Review – Jacob Brass – Circletown

 

(A.M.) Internationale Popmusik aus München kann auch anders sein. Dies beweist „Jacob Brass“ nun mit seinem dritten Album namens „Circletown“, welches er am 21. Mai 2020 veröffentlicht. Die zehn Titel sind echt und spiegeln ihn wider. Er hat es demnach auch selbst aufgenommen, eingespielt und produziert. Das Booklet stellt die Thematik ebenfalls dar. Zum einen sind hier alle Songtexte abgedruckt und zum anderen muss man es drehen, wenn man alles lesen möchte. Gleiches gilt für die Tracklist auf der Coverrückseite.

 

Die erste Hälfte der insgesamt zehn Songs setzt sich thematisch mit ihm selbst und seiner Familie inklusive der Zusammengehörigkeit auseinander. In den Titeln 5-10 geht es um das eigene Scheitern und die eigenen hohen Erwartungen. Jedoch wird es für mich nicht „düsterer“ gespielt, wie es von anderen beschrieben wird.

 

Auf jeden Fall versteht er seine Kunst. Er singt mal ruhig (u.a. „Mystery Road“), mal melancholisch (u.a. „Reason“, „American Dream“, „Circle Town“) und mal optimistisch (u.a. „Thailand“, „Run Away“). Dazu begleitet er sich sowohl am Klavier (u.a. „Reason“, „Avalance“) als auch mit der Akustikgitarre („Mystery Road“, „Lost In Beijing“, „Circle Town“ und „If We Don`t Act Now“). Aber auch das Schlagzeug ist mit von der Partie (u.a. „Mystery Road“ und „Avalance“). Die Titel lassen oftmals viel Gefühl herüberschwappen. Aber einige Arrangements finde ich auch anstrengend („If We Don´t Act Now“ und „American Dream“).

 

Insgesamt wird dieses Album seine Fans begeistern, auch wenn er mich persönlich nicht dazuzählen können wird.

 

Unsere Anspieltipps sind „Run Away“ und „I Will Stay“.

 

Promoportal-Germany vergibt 5 von 10 Punkten, da es handwerklich höchst professionell gemacht ist.

 

Tracklist:

Reason

Mystery Road

Lost In Beijing

Avalance

Thailand

Circletown

Run Away

If We Don´t Act Now

American Dream

I Will Stay