Review: Hathors – Grief, Roses & Gasoline

(M.D.) Das dritte Album der Band, ist nach eigenen Angaben so frisch und ungebändigt, dass es auch das Debütalbum hätte gewesen sein können. Nun…wir werden sehen. Marc Bouffè ist das einzige Bandmitglied, was von den ersten beiden Scheiben der Kombo erhalten geblieben ist. Er hat die Band mit Dominique Destraz an den Drums und Marco Naef am Bass neu besetzt.

Das neue Line Up tut der Band gut. Die Scheibe kommt mit einem guten Sound, das John Goodmanson in Seattle gemixt hat, der auch Bands wie Wu-Tang Clan und Pavement bereits in den Fingern hatte. Zumindest ist die Band dem Grunge treu geblieben, was man direkt beim Titeltrack „Where Were You“ deutlich hören kann. Auch fast epische Stücke sind auf der Scheibe zu finden, so dass 5:49 Minuten lange Revolver, dass einen düsteren Charme versprüht.

Alles in allem hat die Scheibe mehr pepp als die Vorgängeralben, zeigt aber in vielen Bereichen Ähnlichkeiten zu den Vorgängern, so dass man sagen kann das die Hathors zwar ihrem Stil treu geblieben sind, aber den Sound und die Vielseitigkeit deutlich gewonnen hat. Mit diesem Album von Noisolution ist zumindest allen Grunge Liebhabern bestens gedient

 

Promoportal-Germany und Crossfire vergeben 8 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

Where Were You

It Takes Forever

Sleepwalker

Disaster

Rock This Town

The Valley

Give It Away (For Her)

The Less You Know (The Better it feels)

Loose Ends

Revolver

Apathy

 

Gesamtspielzeit: 37 Minuten