Review – Sündenklang – Jahresringe

 

(A.M.) „Sündenklang“ ist das neue Projekt um Sänger und Frontmann Martin Soer von „Stahlmann“. Mit dem Album „Jahresringe“, welches über AFM Records veröffentlicht wurde, gibt Soer tiefe und persönliche Einblicke in sein Leben. Die Texte thematisieren seine Lebensereignisse. Der Dark-Pop bzw. Electro-Pop der schwarzen Szene ist meist sehr melancholisch arrangiert und enthält zusätzliche Akzente anderer Stile, wie beispielsweise Industrial, bereit. Aber auch emotional wird durch unter anderem eine Klavierballade („Du bist mein Licht“) alles gegeben.

 

„Schnitt im Schnitt“ ist ein Titel mit tollem Rapp. Hingegen überzeugt mich der Sprechgesang in „Auf den Weg“ weniger. In „Staub“ bekommen die Keyboard Synthies ihren ganz eigenen Platz. So eine Fokussierung auf ein Instrument wirkt positiv, da kein Klangbrei entsteht. Gleiches gilt für „Wenn alles brennt“. In dem Titel ist die Drumlinie nämlich langsam und dadurch sehr prägnant. Mit ordentlich vielen Elektrobeats ist „Antiheld“ arrangiert. Hier kommen bei mir zudem auch Gedanken an „Rammstein“ bezüglich des Gesangs auf. Und „1000 Stimmen“ erinnert in gewissen Momenten an „Falco“.    

 

Insgesamt ist es ein vielfältiges Album. Man erkennt ein Gesamtkonzept und gleichzeitig wird Abwechslung geboten. Es beinhaltet neue Arrangements und auch alt Bewährtes von anderen wird genutzt.

 

Unsere Anspieltipps sind „Du bist mein Licht“ und „1000 Stimmen“.

 

Promoportal-Germany vergibt 7 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

Schnitt Um Schnitt

Staub

Schwarze Götter

Wenn alles brennt

Von Träne zu Regen

Du bist mein Licht (feat. Leandra)

Antiheld

1000 Stimmen

Auf den Weg

Vergeben und vergessen