The Other - Haunted

 

Review – The Other – Haunted

 

(A.M.) Am 12. Juni veröffentlichten „The Other“ ihr neues Album „Haunted“. Rod Usher (Gesang), Ben Crowe (Gitarre), Pat Laveau (Gitarre), Aaron Torn (Bass) und Dr. Caligari (Schlagzeug) spielen Horrorpunk mit Powermetaleinschlägen.

 

„Mark Of The Devil“ startet das Album mit schnellen Beats und interessanter Melodielinie. Druckvoll geht es dann mit „We're All Dead“ weiter, auch wenn der Song insgesamt nicht so interessant ist. Ganz anders überzeugt dann „Turn It Louder“. Dieser Titel hat Strophen mit einprägsamen Stakatolinien und der Refrain lädt zum Mitsingen ein. Der Hymnencharakter ist absolut präsent. Ruhiger, aber durchaus interessant, folgt „Dead To You - Dead To Me“. Mit guter Punklinien zum Spaßmachen geht es deutschsprachig mit „Was Uns Zerstört“ weiter.

 

Eine langsamere Punknummer ist „On My Skin“. Allerdings zieht das Arrangement auch hier im Refrain nochmal deutlich an und verspricht viel. Mit einem schnellen Beat und einem prägnanten Schlagzeug ist „1408 & 217“ gespielt. In „Vampire Girl“ ist besonders der Text hervorzuheben, der wirklich mehr als nett anzuhören ist. „Absolution“ ist wieder eine gute deutschsprachige Punknummer, die sich kritisch äußert. Fazit: kein Gott, kein Führer, keine Religion. In „Fading Away“ zeigen die fünf Musiker wieder ihre ruhige Ader. Der Song ist langsam, aber gut. „Creepy Crawling“ ist eine klassisch schöne Punknummer und „To Hell And Back“ wieder langsamer. Beim letzten Song, „The Silence After The First Snow“, ist eine Ähnlichkeit zu den „Ärzten“ nicht zu verkennen.

 

Unsere Anspieltipps sind „Turn It Louder“ und „Vampire Girl“.

 

Promoportal-Germany vergibt 7,5 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

Mark Of The Devil

We're All Dead

Turn It Louder

Dead To You - Dead To Me

Was Uns Zerstört

On My Skin

1408 & 217

Vampire Girl

Absolution

Fading Away

Creepy Crawling

To Hell And Back

The Silence After The First Snow