Review: Asgard – Raknarokkr

 

 

 

(M.D.) Die italienischeProg/ Folk Metal Band präsentieren mit Ragnarokkr ihr neues Album. Gegründet wurde die Band bereits 1986 und mit dem Longplayer folgt nach 20 Jahren ihr erstes, neues Album. Aus alten Tagen gibt es 5 weitere Alben (Götterdämmerung 1991, Esoteric Poem1992, Arkana 1992, Imago Mundi 1993 und Drachenblut 2000), aber danach war es lange still um die Band.

Die Italiener präsentieren mit ihrem Album ein stimmiges Gesamtkonzept, dass man durchaus empfehlen kann. Interessant ist, dass die Songs „Der Tod“ und „Anrufung“ auf Deutsch dargeboten werden, während der Rest des Albums mit englischen Lyrics versehen ist. Das liegt vermutlich daran, dass einige Bandmitglieder in Deutschland leben.

Die Mischung aus Rock und mittelalterlichen Klängen ist abwechslungsreich und macht die Scheibe interessant. Der Band ist hier ein gutes Crossover gelungen, der sowohl Mittelater-Fans, als auch rockbegeisterte Hörer ansprechen wird. Als Anspieltipps kann man den ersten Song „Trans Preparation“ und auch den Song „Der Tod“ nennen, die beide einen guten Einblick ins Schaffen der Band gibt.

Für mich ein Album, dass aus dem Einheitsbrei der Neuerscheinungen durchaus positiv heraussticht, weil es etwas Eigenes bietet. Gut produziert und interessant arangiert, gibt denn Gesamteindruck wohl gut wieder.

 

Promoportal-germany und Crossfire vergeben hierfür 8,5 von 10 Punkten

 

Tracklist:

Trans-Preparation
Rituals
The Night of…
Visions
Kali-Yuga
Shaman
Battle
Der Tod
Danse Macabre
Anrufung
Ragnarokkr

Gesamtspielzeit: 61:25