Review – Halma – The Ground

 

(A.M.) Bereits im Oktober vergangenen Jahres veröffentlichte die Band „Halma“ ihr Album „The Ground“ über das Label „Kapitän Platte“. Die sechs Songs fügen sich gemeinsam zu einem „Instrumental Rock“ Album mit Krautrock- und Postrockparts zusammen. Gundi Voigt spielt Bass, Thorsten Carstens Gitarre und Tambura. Anreas Voß ist für die Baritongitarre zuständig und das Schlagzeugspiel übernimmt Fioana McKenzie.

„Advanced Construction“ als Opener hat viele Industrialanteile inne. Weiter geht es mit „Peak Everything“. Hier wird die Stimmung noch dunkler und düsterer. Umgesetzt wird dies durch das langsame Grundtempo, lang gezogene Akzente und punktiert gesetzte „Ausreißer“. In „Ck & Why“ zeigen die Hamburger ganz klar ihre Weiterentwicklung zum Krautrock und lassen den Hörer teilweise in andere Welten abdriften. „It Could All Be Different“ macht seinem Namen nicht gerade alle Ehre. Der Song reiht sich nahtlos an die vorherigen drei an und bricht stilistisch in keinster Weise aus. Der Titel ist ebenfalls ruhig und entspannt zum Dahinträumen bzw. um sich berieseln zu lassen.

Das musikalische Handwerk und die Intention möchte ich der Band gar nicht absprechen, aber hier und da wünsche ich mir etwas mehr Aktivität. Diese kommt auch in „Keep It In The Ground“ erst spät und dann nur vereinzelt durch zusätzliche Klangmuster und eine Veränderung der Instrumenteneinsätze und des Rhythmus durch. Relativ harmonisch und auf jeden Fall weicher ist der letzte Song des Albums „Kind Of Mind“ arrangiert.

Bei „lediglich“ sechs Songs möchte und werde ich keine Anspieltipps anfügen. Jeder Titel hat was Eigenes und gleicht den anderen fünf doch wieder.

 

Promoportal-Germany und Crossfire vergeben 5 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

Advanced Construktion

Peak Everything

Ck & Why

It Could All Be Different

Keep It In The Ground

Kind Of Mind

Gesamtspielzeit: 41:32 min