Review: Wizard – Metal In My Head

Wizard bringt am 19.02.2021 ihren neuen Longplayer auf den Markt. Schon die Vorabveröffentlichung des Titeltracks „Metal In My Head“ sprach dafür, dass es mit dem Album ordentlich was auf die Lauscher geben würde. Zum Glück hat die Band uns direkt ein Album für die Vorbesprechung zugesandt und wir können euch somit auf das Album vorbereiten. Im Line-Up der Band hat es eine Veränderung gegeben und wir hören nun Tommy Hartung an der Gitarre. Produziert wurde das Album von Martin Buchwalter, der mit seinem Namen für saubere Produktionen steht (u.a. auch für Tankard und Destruction). Die Band hat die Zeit der Corona Pandemie genutzt und man merkt, dass viel Energie in die Scheibe geflossen ist

Das Album startet mit einer epischen Erzählpassage, um dann mit dem Song „I Bring Light Into The Dark“ ordentlich durchzustarten. Man nimmt direkt wahr, dass soundtechnisch alles richtig gemacht wurde. Ein drückendes Schlagzeug und ein eingängiges Riffing von Tommy und Michael bereiten schon in diesem ersten Song viel Freude. Mit „Metal Feast“ geht es im klassischen alten Metal-Stil weiter. Galopierende Rhytmuslinien untermauern den episch klingenden Gesang von Sven. Irgendwie fühle ich mich bei dem Song an alte Manowar Hymnen erinnert. Ein Song der sich direkt im Hirn festsetzt. Mit dem Titeltrack „Metal in My Head“ geht es dann weiter und ich empfehle hier an dieser Stelle jedem sich das Stück einfach auf Youtube anzuhören und natürlich auch anzuschauen. Der druckvolle Stil setzt sich bei „Victory“ fort. Eine gelungene Mischung aus ruhigeren Passagen mit flotteren Passagen in denen die Double-Bassdrum von Sören und der Bass von Arndt für ordentlichen Druck sorgen. Mit dem fünften Stück „30 Years Of Metal“ huldigt die Band ihrem langjährigen (verdienten) bestehen. Mit „We Fight“ folgt wieder ein epischer Song, der den alten Göttern huldigt und zum Mitsingen Im Refrain einlädt „We fight…we kill…we ride…“ Dann folgt das Stück „Whirlewolf“ dass Martjo Brongers gewidmet ist, der leider 2019 unerwartet verstorben ist. Eine lange Freundschaft hat ihn mit der Band verbunden und er war auch bei mehreren Konzerten anwesend, die wir besuchen konnten. Eine Ballade die seinem Andenken würdig ist. Mit „Years Of War“ geht es dann aber wieder druckvoll weiter…und wir hören den nächsten Song, der zum Mitsingen einlädt…auch hier kommt mir der Vergleich mit altem Manowar-Material wieder in den Kopf. Dann drückt „Firesword“ wieder richtig auf die Tube und die Rythmussektion der Band powert wieder ordentlich durch. Mit „Destiny“ findet das Album dann ein genauso starkes Ende, wie es angefangen hat.

Das Gesamtbild der Scheibe hat durchweg überzeugt. 10 Songs, die ich mir mit Freude auch live anhören werde. Man kann sagen…Alles richtig gemacht. Ein starkes Album, dass Freunden des klassischen Heavy-Metals sicherlich immer wieder in ihr Abspielgerät rutschen wird….Ich musste es auch gleich ein zweites Mal hören.

 

Das Promoportal-germany vergibt hierfür 9,6 von 10 Punkten…bitte mehr davon!!!

 

Tracklist:

I Bring Light Into The Dark

Metal Feast

Metal In My Head

Victory

30 Years Of Metal

We Fight

Whirlewolf (Feanor Cover)

Years Of War

Firesword

Destiny