Review: Joseph Williams – Denizen Tenant

Mit Denizen Tenant melde4t sich auch Joseph Williams auf der Solobühne zurück. Wie er auch bei Lukather an seinem neuen Solowerk mitgewirkt hat, hat dieser dies auch auf Denizen Tenant getan. Ein gelungener Austausch zweier Bandkollegen, die ganz eigene Soloalben produziert haben.

Auch Williams hat einige Musiker gewonnen, die geholfen haben, sein Soloalbum zu bereichern. David Paich, Simon Phillips, Leland Sklar, Nathan East, Mike Landau, Lenny Castro, Jeff Bakko und Jay Gruska waren ebenfalls mit von der Partie. Mit 11 Nummern wartet sein Werk auf, was es deutlich umfangreicher macht als das Soloalbum von Lukather. Williams orientiert sich allerdings mehr am Sound von TOTO und Songs wie „Never Saw You Coming“ und „Liberty Man“, die das Album eröffnen, folgen deutlich dem alten Sound von TOTO.

Trotzdem schafft Williams eigene Musik, die durch sein harmonisches Keyboard und Pianospiel und einfallsreiche Gesangslinien auffällt. Auch Williams hat auf seinem Album Songs gecovert, wie z.B. „Don´t Give It Up“ von Peter Gabriel und „If I Fell“ von den Beatles, die er gut neu interpretiert und bei dem Song von Peter Gabriel erhält er gesangliche Unterstützung durch seine Tochter Hanna Ruick.

Auch hier erhält man ein abwechslungsreiches, sehr gut produziertes Album, dass es sich zu hören lohnt. Für dieses Album vergeben wir 8 von 10 Punkten. Alles in allem bekommt man aber tolle Musik zu hören, die nicht langweilig wird und jeden Plattenteller bereichert.

 

Tracklist:

Never Saw You Coming

Liberty Man

Denizen Tenant

Wilma Fingadoux

Black Dahlia

Don‘t Give Up

The Dream

Remember Her

No Lessons

Mistress Winter‘s Jump

If I Fell

World Broken