Review: Warsenal- Endless Beginnings 

Man hat eine ganze Zeit nichts von Warsenal gehört, nun melden sie sich aber nach einigen Jahren mit einem neuen Studioalbum zurück. Die kanadische Band hat also noch nicht aufgegeben und wir sind gespannt, was die Scheibe uns bieten wird. Der mittlerweile dritte Longplayer der Band bietet dann Warsenal, wie man sie gewohnt ist. Der Sound hat sich nicht großartig verändert und es wurde auch stilistisch nicht herumexperimentiert, sondern man ist musikalisch bei seinen Wurzeln geblieben. Viele finden so etwas nicht so gut, ich freue mich aber darüber, wenn Bands ihrem Stil treu bleiben. Für mich hat Warsenal also hier alles richtig gemacht.

Typischer Trash-Metal, der so auch schon in der Jahrtausendwende auf einen Longplayer hätte gepresst werden können ballert aus den Lautsprechern und bedient meine alte Thrash-Liebe voll. Die Stimme von Mathieu Rondeaus passt noch immer hervorragend, obwohl natürlich auch er älter geworden ist. Zu bemerken ist ebenfalls, dass die Scheibe zu keinem Zeitpunkt langweilig ist und man sie durchaus gleich ein zweites Mal hören kann. Als Anspieltipps nenne ich "Mass Grave Mass", Feeding The Wildfire" und "Phantom Hope", aber auch der Rest des Albums ist in jedem Fall mehr als nur hörenswert. Wir konnten Warsenal dieses Jahr bereits live erleben und können dazu sagen, dass die Band diesen Druck auch auf der Bühne herüberbringt. 

Das Promoportal-germany vergibt für ein Album, dass mich sehr erfreut hat volle 10 von 10 Punkten. Alter Sound muss nicht immer schlecht sein!

 

Tracklist:

Mass Grave Mass

Flying Fortress

Phantom Hope

Feeding The Wildfire

The Numbening

Dawn Mowers

Dusk Dwellers

Onward To Our Death

Endless Beginnings