Review – Unholy Minority – We Are The End

(A.M.) Im Player läuft das neuste Album „We Are The End“ von „Unholy Minority“. Die Jungs haben es am 13. Februar 2026 veröffentlicht und wir durften die Songs auch schon live hören. Eins vorweg: Die Weiterentwicklung ist ganz klar zu hören. Es ist zwar immer noch die Mischung aus Death- und Trash-Metal, aber melodische Parts mit kräftigen Powermetal-Elementen sind gekonnt eingesetzt und gespielt. Die Band, bestehend aus Maxx (Gesang), Moo (Gitarre), Hannes (Gitarre), Lukas (Bass) und Simon (Schlagzeug) gründete sich 2018 und veröffentlichte bereits 2021 erste Songs. Aber nun geht es um ihr Debütalbum „We Are The End“.

Das Album beginnt mit einem „Intro“, welches als sehr dramatisch beschrieben werden kann und sie Spannung auf den Einstieg steigen lässt. Danach geht es direkt kraftvoll und mit ordentlich Tempo mit „Trenches Of Death“ weiter. Hier zeigt Simon von Beginn an, was er kann. Aber auch gesanglich sind Variationen zu hören. Und natürlich gibt es zu Beginn des dritten Teils des Songs auch ein Gitarrensolo zu genießen. Nicht weniger gekonnt folgen „No Man´s Land“ und „We All Have To Fly Away“. Auch hier ist die Richtung klar: stark, energisch, düster und schnell. Melodische Parts sind im bei ersteren vor allem im Refrain zu finden.

Mit „Straight To Hell“ legen sie von Beginn an nochmal an Tempo zu und die Riffs sind sehr klar und mit ordentlich Power. Der Gesang von Maxx wird nochmal düsterer und eine Spur aggressiver. Das ausgiebige Gitarrensolo ist ein absolutes Highlight. „Black Death“ startet mit einem ruhigen und emotionalen Intro, bevor die Jungs wieder richtig Gas geben. Überraschend, aber absolut passend sind die melodischen Passagen zu genießen.

Düster und gleichzeitig mit eingängigen Instrumentenlinien geht es mit „Legion Of The Death“ weiter. „Shadow Warriors“ ist dann wieder von ordentlich Tempo geprägt und das erste Gitarrensolo des Songs steht noch vor dem Gesang. Genauso schnell schließt sich „Beowulf“ an. Hier ist die alte Sage einmal mehr kunstvoll besungen. Und dann folgt der Titelsong des Albums „We Are The End“. Dieser lässt sich wohl am besten damit beschreiben, dass er alles vereint, was zuvor Thema war: kräftig, schnell, melodische Parts und hervorhebende Gitarrenlinien. So ist zu erwarten, dass der letzte Song des Albums „Living In Ruins“ auch nochmal alles gibt und das Album gekonnt abrundet und abschließt. Und dies ist auch genauso.  

Unsere Anspieltipps sind „No Man`s Land“ und „Straight To Hell“ und natürlich der Titelsong „We Are The End“.

 

Promoportal-Germany vergibt 8,5 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

1. Intro

2. Trenches Of Death

3. No Man´s Land

4. We All have To Fly Away

5. Straight To Hell

6. Black Death

7. Legion Of The End

8. Shadow Warriors

9. Beowulf

10. We Are The End

11. Living In Ruins