Review – Stepfather Fred – Rubicon

(A.M.) Das im Jahre 2024 veröffentlichte Album „Rubicon“ von „Stepfather Fred“ kommt im düsteren Gewand daher und wartet mit einem ausführlichen Booklet mit 11 von 12 Songtexten auf. 

Das Album beginnt kraftvoll und mit ordentlich Druck mit „Move Your Limit“. So ist es wohl klar, dass ich die Anlage erstmal lauter stelle. Weiter geht es mit „Collecting Faith“. Dies ist eine Nummer düsterer, lässt aber die Kraft auch nicht vermissen, die durch den Gesang voll unterstützt wird. „Tripped My Demon“ ist dann in vielen Teilen wieder etwas flotter und die punktierten Pausen setzen Akzente. In Summe schon fast sehr melodisch folgt „My Place“. Bei dem nächsten Titel „The One“ ist besonders das Gitarrensolo hervorzuheben. „Spiral“ macht seinem Namen in der gesamten Umsetzung alle Ehre und ist einfach zum Genießen. 

Härter, flotter und mit ordentlich Druck geht es danach mit „Unlock The Secrets“ weiter. „Fail“ startet zunächst sehr harmonisch und fast schon weich und wird dann umso härter, je länger das Stück dauert. Hier wird auf jeden Fall Abwechslung geboten, wobei dies eigentlich im gesamten Album der Fall ist. Weiter geht es mit „Abacus“. Schon fast melancholische Elemente tragen den Song in weiten Teilen. 

„Ghost Of Time“ überzeugt durch klare Instrumentenlinien, ein ausgiebiges Gitarrensolo und regt textlich extrem zum Denken an. Abwechslung bringt in „sVenorita“ die spanische Gitarre, die den Song beginnt und zwischenzeitlich Akzente setzt. „The Kingdom“ ist der letzte Song der Platte und sollte bis zum Ende genossen werden, um die Vielfältigkeit des gesamten Albums nochmal zu hören, denn hier geben die Jungs nochmal alles.        

Unsere Anspieltipps sind der Opener „Move Your Limit“ und Ghost Of Time“.

 

Promoportal-Germany vergibt 8 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

Move Your Limit

Collecting Faith

Tripped My Demon

My Place

The One

Spiral

Unlock The Secrets

Fail

Abacus

Ghost Of Time

sVenorita

Kingdom