Review: Anthrax - Cursum Perficio 

Es freut mich sehr, dass Anthrax mit einem weiteren Studioalbum im Jahr 2026 an den Start gehen und die alten Recken noch immer nicht aufhören neues Material zu schaffen. Die 5 köpfige Formation bleibt natürlich den alten Wurzeln treu und Joey Belladonna am Gesang, Scott Ian und Jonathan Donais, Frank Bello am Bass und Charlie Benante haben hierbei alles richtig gemacht. Druckvoll arrangiert und mit eingängigen Linien wird dieses Album sicherlich nicht nur bei den eingefleischten Fans seine Hörer finden. Zum Titeltrack des Albums "Cursum Perficio" kann man sich auf Youtube bereits ein Video anschauen.

Das Cover des Albums ist zwar nicht so mein Ding, aber die musikalische Darbietung hat mich doch überzeugt. In jedem Fall ist das Album das Beste, was man von der Band seit einem längeren Zeitraum zu hören bekommt. Im Bereich der eingängigen Passagen werden sind einige Mitsingparts zu finden und so gelingt es der Band auch Songs darzubieten, die eine Chance haben werden in der einen oder anderen Radiosendung zulaufen. Als Anspieltipps empfehle ich neben dem Titeltrack noch „Infectious" und „T.O.M.B.". Ein tolles Album, das sich mit fast einer Stunde Spiellänge wieder mehr in die Vergangenheit der Band orientiert und zeigt, dass Anthrax noch immer eine der ganz großen Bands ihres Genres sind.

Das Promoportal-germany vergibt hierfür 9,5 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

Persistence Of Memory

The Long Goodbye

It's For The Kids

Everybody's Got A Plan

The Edge Of Perfection

Infectious

NYC 93

Cursum Perficio

T.O.M.B.

Watch It Go

My Victory