Review – Bonfire – Fistful Of Fire

 

(A.M.) Über AFM Records veröffentlichen die Hardrocker „Bonfire“ aus Ingoldstadt ihr neues Album „Fistful Of Fire“ am 3.4.2020. Im Paket von Alexx Stahl (Gesang), Hans Ziller (Gitarre), Frank Pané (Gitarre), Ronnie Parkes (Bass) und André Hilgers (Schlagzeug) sind elf Songs plus drei Intros.

Die elf Titel überzeugen insgesamt allesamt. Sie bieten das, was man von einer guten alten Hardrock Band erwartet. Dazu gehören klare Riffs („Gotta Get Away“, „Ride The Blade“, „Rock'n'Roll Survivors“, dem Titelsong „Fistful Of Fire“ und „Gloryland“), harte Anschläge („Fire And Ice“), punktierte Breaks („Fire And Ice“) und melodisch-taktreine Rhythmen zum Mitgehen („Gotta Get Away“, „The Devil Made Me Do It“, „Warrior“, „Fistful Of Fire“ und „Gloryland“).

Aber auch Abwechslung in den Tempi mit schnelleren Songs („Ride The Blade“ und „Breaking Out“), bei den Arrangements (Streicher zu Beginn von „The Devil Made Me Do It“) und bei den Instrumentenschwerpunkten sind dabei (Keyboard und Gitarrenintro bei „Warrior“). Hinzu kommen zwei Rockballaden mit rauher Gesangsstimme („When An Old Man Cries“, auch als Akustikversion). Zu den Intros gehören der Opener „The Joker“, „The Surge“ und „Fire Etude“. Vor allem letzteres gleicht einem virtuosen Gitarrenspiel.

Insgesamt ist es wirklich ein Album was jedem gefallen wird, der auf klassischen Hardrock steht. 

Unsere Anspieltipps sind „Gotta Get Away“ und „When An Old Man Cries“. 

Promoportal-Germany vergibt 9,5 von 10 Punkten, da ja immer noch Luft nach oben sein sollte. 

 

Tracklist:

The Joker

Gotta Get Away

The Devil Made Me Do It

Ride The Blade

When An Old Man Cries

Rock'n'Roll Survivors

Fire And Ice

Warrior

Fire Etude

Breaking Out 

Fistful Of Fire 

The Surge

Gloryland 

When An Old Man Cries (Acoustic Version)

 

Gesamtspiellänge: 00:53:05

Label: AFM Records

 

Tourdaten (geplant, nicht klar ob sie stattfinden werden):

16.05.2020 - DE - Hagen | 21.05.2020 - DE - Marxheim | 22.05.2020 - DE - Illertissen | 13.06.2020 - DE - Losheim am See | 16.07.2020 - DE - Fritzlar | 18.07.2020 - DE - Baierbrunn | 01.08.2020 - CZ - Bakovnad Jizerou | 20.08.2020 - DE - Selk | 19.09.2020 - DE - Altenbergen |

Review – Black Hawk – Destination Hell

 

(A.M.) Schon seit den 80er Jahren begeistern „Black Hawk“ mit klassischen Heavy Metal. Und dies gilt auch für ihr neues, mittlerweile achtes Album „Destination Hell“. Dies veröffentlichten Udo Bethke (Gesang), Wolfgang Tewes (Gitarre), Michael Wiekenberg (Bass) und Matthias Meßfeldt (Schlagzeug) am 13. März 2020 über „Pure Underground Records“. Als Special Guests haben sie Renato Angelo (Silent Saga, Keyboards), Conny Bethke (Bleeding Heart, Gesang) und Carsten Meyer (Hintergrundgesang) eingeladen.

 

Der Opener „Hate“ bietet nach einem „Eröffnungsschrei“ mit verzerrten Gitarren klassischen Metals und ein virtuoses Gitarrensolo setzt besondere Akzente. Mit passenden Metalriffs und einem ebenfalls tollen Gitarrensolo geht es mit dem Titelsong „Destination Hell“ weiter. Danach folgen „Smoking Guns“ und „Time“. Beide Songs fügen sich entsprechend an und in das Konzept der vorherigen Songs ein. Der zweite Song ist lediglich vom Grundtakt her um einiges ruhiger.

 

Schneller geht es dann mit „Voices From The Dark“ weiter. Hier bekommt die Double Bass viel Aufmerksamkeit und das erwartete Gitarrensolo ist zu Beginn der zweiten Songhälfte sehr ausgiebig. Für meinen Geschmack ist es allerdings zu lang. Mit einem klassischen Heavy Metal Arrangement überzeugt „The Eyes Of The Beast“ vollkommen. Wesentlich flotter ist „Speed Ride“, passend zum Titel, arrangiert. Dementsprechend ist das Gitarrensolo ebenfalls bedeutend schneller. Es folgt „Bleeding Heart“ als eher sanfte Rockballade. Dann geht es wieder mit deutlich mehr Dampf, mit „Under Horizon“, weiter und mit einer letzten, wirklich knalligen Nummer, nämlich„Masters Of Metal“, findet die Scheibe dann ihr Ende.

 

Unsere Anspieltipps sind der Titelsong „Destination Hell“ und „Bleeding Heart“.

 

Promoportal-Germany vergibt 8,5 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

Hate

Destination Hell

Smoking Guns

Time

Voices From The Dark

The Eyes Of The Beast

Speed Ride

Bleeding Heart

Under Horizon

Masters Of Metal

 

Gesamtspielzeit: 46:02

Pure Underground Records

 

Review – Stonehenge Connection – Seven

 

(A.M.) Über RecordJet Label veröffentlichten „Stonehenge Connection“ am 17. Januar 2020 ihr Album „Seven“. Auf der Scheibe sind insgesamt neun Instrumentaltitel zu hören. Aufgrund des Progressive Rock/ Artrock- Stils ist es durchaus sehr interessant und experimentell. Es ist schwer zu sagen, mit welchen Instrumenten bzw. elektrischen Arrangements das Ganze gespielt ist.

Der Opener „Overture“ ist orientalisch angehaucht. Aber auch eine relativ klassische E-Gitarre ist involviert. „Dream Of Liberty“ fügt sich entsprechend an. Hier ist die E-Gitarre deutlich zu hören und setzt mit verschiedenen Verzerrungen Akzente. Experimentell geht es mit „Dig This“ weiter. Phasenweise ist hier ein Marsch getrommelt und untermalt weiche und ruhige Gitarrenklänge. „Angel Bitches“ folgt der Marschrichtung. Im Verlauf nimmt dieser Titel dann aber Fahrt auf. Der Song „Friday 13th“ fügt sich passend an. „Sunny Day“ beinhaltet dann einige harmonisch, schon fast poppige Elemente. Der Titel erinnert tatsächlich an einen sonnigen Tag. „Extraterrestrial Cat“ setzt auf ein virtuoses Gitarrenspiel. Wiederum experimentell folgt „The Saga Of Stonehenge“, bevor „Grand Finale“ harmonisch mit tollen Gitarrenlinien das Album abschließt.

Ein Album für Musiker und Menschen, die Songs ohne Gesang lieben. Ich denke das wird den Hörerkreis allerdings etwas einschränken. Ansonsten ist die Scheibe gut gemacht und entsprechend sauber produziert.

 

Unser Anspieltipp ist „Grand Finale“ und für die Freunde der experimentellen Musik empfehlen wir „Dream Of Liberty“.

 

Promoportal-Germany vergibt 5 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

Overture

Dream Of Liberty

Dig This

Angel Bitches

Friday 13th

Sunny Day

Extraterrestrial Cat

The Saga Of Stonehenge

Grand Finale

 

Label: RecordJet

Gesamtspielänge: 42:05 Länge

Review – Shakra - Mad World

 

(A.M.) Mit ihrem 25jährigen Bandgeburtstag veröffentlichten die Hardrocker „Shakra“ am 28.02.2020 ihr neues Album „Mad World“ über AFM Records. Der Albumtitel verrät schon viel bezüglich der Thematik: schnelles Leben mit viel gesellschaftlichem Wechsel und Wandel. Musikalisch überzeugen Mark Fox (Gesang), Thom Blunier (Gitarre), Thomas Muster (Gitarre), Dominik Pfister (Bass) und Roger Tanner (Schlagzeug) wie erwartet mit harter und energischer Rockmusik.

 

Dies ist bereits im Opener „Fireline“ zu hören. Hier setzt ein Gitarrensolo einen zusätzlichen Akzent. Kräftig und etwas „rotzig“ geht es mit „Too Much Is Not Enough“ und „A Roll Of The Dice“ weiter. Mit verzerrten Gitarrenlinien beginnt der Titelsong „Mad World“. Insgesamt ist dieser Song sehr schön kräftig und läd zum Mitwippen ein. Gleiches gilt für „Thousand Kings“. Hier ist auch wieder das Gitarrensolo zu bemerken.

 

Etwas ruhiger und dennoch kräftig ist dazwischen „When He Comes Around“ zu hören. Stilistisch stockend ist „I Still Rock“ arrangiert. „Fake News“ überzeugt mich persönlich sehr. Hier stimmt einfach alles. Der klassische Rock mit den entsprechenden Gitarrensoli ist aber auch in „When It All Falls Down“ und „Turn The Light On“ klar und deutlich herauszuhören. Etwas härter geht es dann mit „Son Of Fire“ weiter, bevor die Rockballade „New Tomorrow“ das Album harmonisch beendet.   

 

 

Gesamtspielzeit: 00:48:10

Label: AFM Records

 

In 2020 stehen einige Konzerte und Festivals auf dem Plan:

03.04.2020 - CH - Zug | 04.04.2020 - CH - Rubigen | 09.04.2020 - CH - Pratteln | 14.04.2020 - DE - München | 15.04.2020 DE - Nürnberg | 16.04.2020 - DE - Augsburg | 17.04.2020 - DE - Burgrieden | 18.04.2020 - DE - Mannheim | 23.04.2020 - CH - Solothurn | 24.04.2020 - CH - Luzern | 25.04.2020 - CH - Wetzikon | 07.05.2020 - CH - Spiez | 08.05.2020 - CH - Lausanne | 09.05.2020 - CH - Langenthal | 15.05.2020 - CH - Einsiedeln | 16.05.2020 - CH - Brig | 22.05.2020 - CH - Biel | 28.05.2020 CH - Sursee | 08.07.2020 - RU - Preslavl | 16.07.2020 - DE - Balingen |

Review - Magic Kingdom – Met Almighty

 

(A.M.) Am 22. November 2019 veröffentlichten die aus Belgien stammenden Symphonic-Metaller bzw. Power Metaller „Magic Kingdom“ ihr fünftes Album namens „Met Almighty“ über AFM Records. Thematisch ist schnell klar, dass es sich im Fantasy-Bereich um Drachen, Götter und Trolle handeln wird. Dies wird auch durch die Coverartwork von Stan W. Decker unterstützt.

 

Insgesamt sind die einzelnen Songs gemischt mit Melodie, Fantasy, Speed, viel Double Bass und ausgiebigen Gitarrensoli. Allerdings dominiert, meines Erachtens nach, immer wieder das ein oder andere zu extrem. Demnach treffen sie im Großen und Ganzen so nicht meinen persönlichen Geschmack, aber darüber lässt sich ja bekanntlich streiten. Und mit einer Bandbeständigkeit seit Ende der 90er Jahre haben sie ihren Platz am Markt bereits ergattert.

 

Leader und Gitarrist Dushan Petrossi versteht sein Handwerk. Er wird verstärkt durch Michael Vescera (Gesang), Vassili Moltchanov (Bass) und Michael Brush (Schlagzeug). Vor allem die Gesangsstimme von Michael Vescera überzeugt positiv. Sie ist sehr angenehm und melodisch. Ein Beispiel hierfür ist „Fear My Fury“. Einzelne Akzente setzen auch orientalisch angehauchte Intros. Dies bringt demnach etwas Abwechslung rein. Die insgesamt elf Titel sind überwiegend sehr schnell gespielt und dennoch ausgiebig lang. Im Kontrast dazu ist „Just A Good Man“ zu nennen. Dieser Titel ist durchweg ruhig, melodisch und harmonisch zu genießen. Ein für mich persönlich sehr schöner Titel ist „Rise From The Ashes, Demon“. Ähnliches gilt für „So Fragile“. Aber insgesamt sind Gitarrensoli und Double Bass extrem dominant und stehen in keinem Verhältnis.

 

Aber ich empfehle euch selbst hineinzuhören und euch eine eigene Meinung zu bilden.

 

Promoportal-Germany vergibt 4 von 10 Punkten, da das Songwriting meiner Meinung nach auch noch ausbaufähig ist.

 

Tracklist:

Unleash The Dragon

Wizards And Witches

In The Den Of The Mountain Trolls

Fear My Fury

Rise From The Ashes, Demon

Metalmighty

So Fragile

Temple Of No Gods

Just A Good Man

Dark Night, Dark Thoughts

King Without A Crown

 

Die Gesamtspiellänge beträgt: 01:01:20 Minuten

Label: AFM Records

Review - A Life Divided - Echoes

 

(A.M.) Die Electro-Rocker „A Life Divided“ veröffentlichten am 31.01.2020 ihr Album „Echos“ über AFM Records. Ihr Electro-Rock hat trotz aller modernen Teile dennoch eine Note der 80er Jahre. Und das war bzw. ist auch das selbst ernannte Ziel des Trios. Die insgesamt 13 Tracks heben sich ab, da sie „mal was anderes sind“. Dies ist auch wohl ein Grund für einen Newcomerpreis und Touren mit „Apocalyptica“, „Eisbrecher“, „Unheilig“ and „Oomph“.

 

Direkt der Opener „Hello Emptiness“ erinnert an „Depeche Mode“. Und dies ist auch noch bei einigen weiteren Songs der Fall. Melodischer, vor allem im Refrain, geht es mit „Dry Your Eyes“ weiter. Sehr harmonisch rhythmisch folgt „Addicted“. Jeglicher Zeitdruck scheint zu entfliehen. Es ist Musik, um sich darin zu verlieren, weil man es einfach genießen kann. Wieder elektronischer schließt dann „Confronted“ an. Dies steigert sich dann noch in „Enemy“.

 

„Rock `N` Roll Star“ ist dann insgesamt harmonisch und melodisch und der Electroanteil nimmt ab. Rockiger wird es in „Far“ und „Anybody Out There“. Die Elektroniknote bekommt in „Push“ wieder mehr Gewicht. Wobei auch hier eine gewisse rockige Härte dabei ist. Gleiches gilt für „Servant“. Ruhiger und erneut elektronischer folgen „The Ordinary“ und „Circles“. Zweites ist generell aber auch sehr melodisch und kraftvoll. „Forevermore“ als Abschluss des Albums ist noch mal sehr mit elektronischen Sounds arrangiert und schließt so den Kreis, indem es eine Verbindung zum Opener herstellt.

 

Unsere Anspieltipps sind „Addicted“ und „Circles“.

 

Promoportal-Germany vergibt 7,5 vom 10 Punkten.

 

Tracklist:

Hello Emptiness

Dry Your Eyes

Addicted

Confronted

Enemy

Rock ’N’ Roll Star

Far

Anybody Out There

Push

Servant

The Ordinary

Circles

Forevermore

 

Gesamtspielzeit: 00:55:57

Label: AFM Records

Review – Leaves´ Eyes - Black Butterfly

 

(A.M.) Bereits Ende 2019, nämlich am 22.11., veröffentlichten „Leaves´ Eyes“ ihre EP „Black Butterfly“ mit vier Songs über AFM Records. In der aktuellen Besetzung mit Elina Siirala (Gesang), Alexander Krull (Gesang), Torsten Bauer (Gitarre und Bass), Pete Streit (Gitarre) und Joris Nijenhuis (Schlagzeug) begeistern sie genauso wie zu Zeiten der Bandgründung 2003. Bei allen Liebhabern des symphonischen Metals sind sie eigentlich ein Muss.

 

Die vier neu veröffentlichten Songs überzeugen durch den Gesang, harte Gitarrenparts und eingängige Schlagzeugrhythmen. Der Gesang ist im Refrain oft deutlich voller. Aber auch die Theatralik hat bei jedem Song einen festen Platz und kommt nicht zu kurz. Die Instrumentenlinien sind insgesamt gut durchgemischt. Einfache Parts mit viel Rhythmus und Takt sind genauso zu finden wie komplexere Arrangements und tolle Gitarrensoli. Akzente setzt beispielsweise das Flötenspiel im Albumtitelsong. Ihre Coverversion des Weihnachtslieds „Stille Nacht“ sollte sich auch jeder einfach mal anhören, um sich eine Meinung ihrer Interpretation und Ausgestaltung dieses Klassikers zu bilden.

 

Promoportal-Germany vergibt 7 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

Black Butterfly

Serkland

Night Of The Ravens

Stille Nacht

Review – Grey Attack – Grains Of Sand

 

(A.M.) Die Hardrocker Grey Charlez (Gitarre und Gesang), Wulff Maahn (Gitarre), Frank Le Gev (Bass) und JFK (Schlagzeug) von „Grey Attack“ brachten ihr neues Album „Grains Of Sand“ an zwei verschiedenen Releasedates heraus. Während es laut Pressemitteilungen in Deutschland bereits am 26. April 2018 veröffentlicht wurde, mussten die Benelux-Staaten noch bis zum 29. November 2019 warten.

 

Ziel des ganzen Albums ist uns direkt zu treffen: hart, klar, rockig, aktiv und aggressiv. Der Opener ist auch gleichzeitig der Albumtitel: „Grains Of Sand“. Hier dominieren rockige Instrumentenarrangements mit einem dröhnenden Hintergrund. „Leave Me Alone“ folgt klarer und geht mehr an mich. Stilistisch abwechslungsreich arrangiert ist „Another Love Has Gone“. Der erste Teil ist eher ruhig und melodisch mit einem rauen Gesang. Im Verlauf wird es härter. „Free“ ist im gesamten Arrangement sehr ruhig und langsamer, dennoch rockig und melodisch. Hier fügt sich „Since I´ve Been Gone“ als Rockballade entsprechend an. „Don´t Need Nobody“ geht dann wieder mit mehr Gas weiter. Düster beschreibt „Again“ meines Erachtens am besten. Danach folgen „I Was Blind“ und „Wonderfull Times“. Beide Titel sind wieder klassisch dem Rock zuzuordnen, wobei zweiteres als sehr schwermütig zu beschreiben ist. Mit der Ballade „Give You Up“ endet das Album dann. 

 

Unsere Anspieltipps sind „Since I´ve Been Gone“ und „Don´t Need Nobody“.

 

Promoportal-Germany und Crossfire vergeben 6 von 10 Punkten. Die Songs können insgesamt zwar überzeugen, aber das Ziel, so wie ich es verstanden habe, hart und kräftig zu sein, wird durch die vielen ruhigen und gefühlvollen Titel nicht ideal erreicht.

 

Tracklist:

Grains of Sand

Leave Me Alone

Another Love Has Gone

Free

Since I've Been Gone

Don't Need Nobody

Again

I Was Blind

Wonderfull Times

Give You Up

 

DME Music / Spielzeit 47:56

Review: Serious Black Suite 226

 

Serious Black steht seit dem Jahr 2015 für guten Powermetal, was sie mit ihren bisherigen Alben auch ordentlich unter Beweis gestellt haben. Jetzt erscheint mit Suite 226 ein weiteres Studioalbum der Jungs. Die konzeptionelle Idee des gesamten Albums bezieht sich auf den Insassen einer psychiatrischen Einrichtung, dem Patienten aus Zelle 226. Die Songs handeln von seinen Traumwelten, seiner Realität und seinen Erlebnissen in der Anstalt. Ein interessanter Ansatz, der sowohl musikalich, wie auch textlich gut aufbereitet ist.

 

Das Album hat es in sich und wird von der unverkennbaren Stimme des Frontmanns getragen. Der melodische Powermetal der Band bleibt auch in diesem Album erhalten und wird die Fans der Band nicht enttäuschen. Erwähnenswert ist, dass die Band nur noch aus vier Mitgliedern besteht und nicht mehr aus sechs, wie bisher. Dabei sind Drummer Alex Holzwarth, Gitarrist Dominik Sebastian, Bassist Mario Lochert und Sänger Urban Breed. Die vier liefern aber einen guten Job mit der Scheibe ab, die den Vorgängeralben um nichts nachsteht, wobei sich aber die Frage stellt: Wer die Samples in den Songs erstellt? Unsere Anspieltipps für die Scheibe sind "Solitude Étude", "Heaven Shall Burn" und "Suite226".

 

Ein solides Album, für das das Promoportal-germany und Crossfire 8,5 von 10 Punkten vergeben.

 

Tracklist:

Let It Go

When The Stars Right

Solitude Etude

Fate Of All Humanity

Castiel

Heaven Shall Burn

Way Back Home

We Still Stand Tall

Come Home

 

Review – The Shires – Good Years

 

(A.M.) Passend zum Start in den Frühling veröffentlichen „The Shires“ ihr Album „Good Years“. Diese Platte sprüht vor Energie. Insgesamt sind alle zwölf Songs sehr melodisch und werden eine breite Hörerschaft erlangen. Die Stücke sind quasi allesamt radiotauglich und sehr auf die breite Masse bezogen.

 

Sie bilden eine Einheit und sind sehr gut zum aktuellen Pop zuzuordnen. Sie bestechen durch eine Abwechslung im Gesang. Dieser ist nämlich sowohl mit einer Frauen- als auch mit einer Männerstimme vertreten. Mal singen beide im Duett („Lightning Strikes“) und mal tritt einer der beiden in den Vordergrund. Ähnlich sind auch die Songs bezüglich der Instrumentenlinien arrangiert. Es gibt flottere Stücke, wie den Opener „Lightning Strikes“ oder „No Secretes“, aber auch eher ruhige und sehr auf Harmonie bedachte Songs, wie „On The Day I Die“ oder „New Year“. Akzente setzt hier beispielsweise der Song „Better Place“ durch einen sehr minimalistischen Instrumenteneinsatz. Aber auch „Gute-Laune-Pop“ ist mit „Independence Day“ vertreten, genauso wie Songs mit einem kraftvollen Takt und Rhythmus („Thank You Whiskey“).

 

Insgesamt sind alle zwölf Songs eine runde Sache. Keiner der Titel sticht besonders hervor. Dies kann positiv gesehen werden, hindert uns aber daran einen ehrlichen Anspieltipp zu nennen.

 

Promoportal-Germany vergibt für ein handwerklich gutes Album, welches eine breite Hörerschaft finden wird, aber nicht genau in unser Genre passt 6,5 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

Lightning Strikes

On The Day I Die

Good Years

No Secrets

About Last Night

New Year

Only Always

Independece Day

Thank You Whiskey

Poeple Like Us

Better Place

Crazy Days

 

Dio – Re-Releases – Angry Machines, Master Of The Moon, Magica, Killing The Dragon

 

(M.D.) Was soll man zu diesm Packet sagen. Ronnie James Dio, der Meister in Sachen Gesang, was den Metal angeht. Ronnies unvergleichliche Stimme sitzt jedem im Ohr, der ihn erleben durfte. Ich habe Dio das erste Mal auf dem Monsters-Of-Rock Festival 1987 in Mannheim gesehen – was ein Brett….und leider das letzte Mal, als er mit „Heaven And Hell“ auf Tour war. Selbst da, wo er uns Backstage das Interview abgesagt hatte, weil es ihm nicht gut ging, war die Stimme noch immer so stark und ausdrucksvoll wie eh und jeh.

 

Nun werden die Studioalben neu aufgelegt und sind dabei noch einmal digital überarbeitet worden. Gleichzeitig enthält jede Scheibe eine Live CD von der entsprechenden Tour zum Album….eine gigantische Zusammenstellung, die vor allem deutlich unter Beweis stellt, was Dio live geleistet hat. Man hört bei den Auftritten fast keinen Unterschied zu den Studioalben. Wenn nicht die eine oder andere Variation zu hören wäre, könnte man meinen Ronnie hätte im Studio gestanden.

 

Auch die Aufmachung der Scheiben ist ein echter Hingucker. Die Cover Artwork wurde von Mark Sasso zum Teil erheblich neu interpretiert und im Booklet finden sich weiter Bilder, die die Umsetzung enorm aufwerten. In den Booklets findet man sämtliche Texte und viele Bilder von Ronie und der gesamten Band.

 

Promoportal-germany gibt für diese Re-Release Kombination 9,5 von 10 Punkten, wegen der Aufwertung um die Live Zusatz Cds und der wunderschönen Cover der Alben.

 

Im Einzelnen wird dann folgendes geboten:

Angry Machines:

Disc 1 & LP Tracklisting
Institutional Man
Don’t Tell The Kids
Black
Hunter Of The Heart
Stay Out Of My Mind
Big Sister
Double Monday
Golden Rules
Dying In America
This Is Your Life

Disc 2 – BONUS / LIVE Angry Machines Tour 1997
Jesus Mary and The Holy Ghost – Straight Through The Heart
Don’t Talk To Strangers
Double Monday
Hunter Of The Heart
Holy Diver
Heaven and Hell
Long Live Rock and Roll
Man On The Silver Mountain
Rainbow In The Dark
The Last In Line
The Mob Rules
We Rock

Magica:

Disc 1 & LP 1 Tracklisting (LP 2 Magica Story + bonus 7” Vinyl)
Discovery
Magica Theme
Lord Of The Last Day
Fever Dreams
Turn To Stone
Feed My Head
Eriel
Chalis
As Long As It’s Not About Love
Losing My Insanity
Otherworld
Magica (Reprise)
Lord Of the Last Day (Reprise)

Disc 2 – BONUS / Live Magica Tour 2001
Discovery
Magica
Lord Of The Last Day
Fever Dreams
Eriel
Chalis
Losing My Insanity
Otherworld
Electra – Studio Track
Magica Story – Studio/Spoken Word 18:26

Killing The Dragon:

Disc 1 & LP Tracklisting
Killing The Dragon
Along Comes A Spider
Scream
Better In The Dark
Rock and Roll
Push
Guilty
Throw Away Children
Before The Fall
Cold Feet

Disc 2 – BONUS / LIVE Killing The Dragon Tour 2002/2003
Holy Diver
Heaven and Hell
Rock and Roll
I Speed At Night
Killing The Dragon
Stand Up And Shout

Master Of The Moon:

Disc 1 & LP Tracklisting
One More For The Road
Master Of The Moon
The End Of The World
Shivers
The Man Who Would Be King
The Eyes
Living The Lie
I Am
Death By Love
In Dreams

Disc 2 – Bonus / Live Master Of The Moon Tour 2004/2005
Heaven and Hell
Rainbow In The Dark
Rock and Roll Children
The Eyes
Prisoner Of Paradise – Studio Track

 

Review – Biff Byford – School Of Hard Knocks

 

(A.M.) Am 21. Februar veröffentlicht der englische Metal-Sänger und Gitarrist, Gründer und Frontman der Heavy-Metal-Band „Saxon“ „Biff Byford“ sein Album „School Of Hard Knocks“.

 

Und direkt der Opener „Welcome To The Show“ macht seinem Namen alle Ehre. Er ist brettig, hart, kräftig und ein ausgiebiges Gitarrensolo darf natürlich auch nicht fehlen. Ähnlich klassisch rockig geht es mit dem Albumtitelsong „School Of Hard Knocks“ weiter. Ich bin vor allem durch die Riffs begeistert. Ruhiger mit Sprechgesang ist dann „Inquisitor“. „The Pit And The Pendulum“ nimmt dann wieder mehr an Fahrt auf, überzeugt mich jedoch nicht. Es ist für mich doch etwas zäh.

 

Kräftig geht es dann mit „Worlds Collide“ weiter, bevor das Cover „Scarbourough Fair“ eine einfach schöne und sehr ruhige Nummer ist. Rockig und sehr hart folgen dann die beiden Songs „Pedal Of Metal“ und „Hearts Of Steel“. Zweiteres hat die Double Bass deutlich im Hintergrund und die klar angeschlagenen Riffs dröhnen in einen ein. Harmonisch und mit immer lauter werden Klängen geht es mit Rockballade „Throw Down The Sword“ weiter. Mit der Akustikgitarre überzeugen die letzten beiden Titel „Me And You“ und „Black And White“. Wobei der zweite mit dem Wechsel zur E-Gitarre ordentlich rockiger wird.

 

Unsere Anspieltipps sind „School Of Hard Knocks“ und „Throw Down The Sword“.

 

Promoportal-Germany vergibt 8 von 10 Punkten.     

 

Tracklist:

1. Welcome To The Show

2. School Of Hard Knocks

3. Inquisitor

4. The Pit And The Pendulum

5. Worlds Collide

6. Scarbourough Fair

7. Pedal To The Metal

8. Hearts Of Steel

9. Throw Down The Sword

10. Me And You

11. Black And White

 

 

Review: Ross The Boss – Born Of Fire

 

Das neue Ross The Boss Album „Born Of Fire“ erfüllt zumindest alle Erwartungen, die ich an ein Album des alten Meisters stelle. Die Gitarrenarbeit von Ross ist immer noch unvergleichlich und sehr einprägsam, der Sound, der die Dictators und Manowar zu dem gemacht haben, was sie sind. In Verbindung mit Sänger Marc Lopes kommt der gewohnte Sound alter Tage wieder zum Tragen, der allerdings in einem neuen und zeitgemäßen Gewand daherkommt.

 

Mit „Glory To Slain“ legt das Album direkt richtig los. Aggresive Riffs, die mächtig Druck erzeugen, lassen auf den Rest des Albums hoffen und versprechen ein grandioses Feuerwerk. Im Laufe des Albums zeigt sich dann, dass diese Qualität sich fortsetzt und der Hörgenuss endet tatsächlich erst mit dem letzten Ton von „Walking The Moon“. Mike LePond am Bass und Steve Bolognese an den Drums sorgen bei allen Stücken dafür, dass der Druck stimmt und die Rythmusgruppe setzt die musikalische Arbeit von Ross und den Gesang von Marc richtig in Szene

 

Als Anspieltipps der Scheibe empfehle ich „I Am The Sword“ und „Maiden Of Shadows“, wobei das bei dieser Scheibe schwer fällt, da eigentlich alle Stücke ihre eigene Note mitbringen und nach mehrmaligem Hören ein stimmiges Gesamtbild abliefern, bei dem eigentlich keins der Stücke in Qualität, Sound und Arrangement dem anderen nachsteht. Die Scheibe ist noch einmal eine Steigerung zum „By Blood Sworn“ Album, was ich nicht für möglich gehalten habe. Metal der alten Schule ohne tausende von Einspielern und Samples….so wie es sein sollte. Hart, brachial und natürlich, ohne dass technische Bügeleisen, was den Metal der letzten Jahre eher glatt und unnatürlich erscheinen lässt.

 

Für dieses grandiose Album vergibt das Promoportal-germany 9,5 von 10 Punkten, in der Hoffnung, dass das nächste Album noch einmal 0,5 Punkte nachlegen wird.

 

Tracklist:

Glory To The Slain

Fight The Fight

Denied By The Cross

Maiden Of Shadows

I Am The Sword

Shotgun Evolution

Born Of Fire

Godkiller

The Blackest Heart

Demon Holiday

Undying

Waking The Moon

 

Tourdates:

01.04.2020 DE - Bochum - Matrix - w/ Burning Witches, Asomvel
02.04.2020 DE - Siegburg - Kubana - w/ Burning Witches, Asomvel
03.04.2020 DE - Leipzig - Hellraiser - w/ Burning Witches, Asomvel
04.04.2020 DE - Eisenhüttenstadt - Dock 18 - w/ Burning Witches, Asomvel
05.04.2020 DE - Hamburg - Knust - w/ Burning Witches
06.04.2020 SE - Alvesta - Bullet Club - w/ Burning Witches, Asomvel
07.04.2020 NO - Oslo - John Dee - w/ Burning Witches, Asomvel
08.04.2020 NO - Haugesund - Flytten - w/ Burning Witches, Asomvel
10.04.2020 DK - Kolding - Godset - w/ Burning Witches, Asomvel
11.04.2020 DE - Flensburg - Roxy - w/ Burning Witches, Asomvel
12.04.2020 NL - Nijverdal - Tattoofest Easter - w/ Burning Witches, Asomvel
13.04.2020 NL - Tilburg - Little Devil - w/ Burning Witches, Asomvel
15.04.2020 NL - Rotterdam - Baroeg - w/ Burning Witches, Asomvel
16.04.2020 DE - Oldenburg - Amadeus - w/ Burning Witches, Asomvel
17.04.2020 DE - Cham - L.A. Cham - w/ Burning Witches, Asomvel
18.04.2020 DE - Mannheim - Delta METAL Meeting - w/ Burning Witches, Asomvel
19.04.2020 DE - Würzburg - Posthalle - w/ Burning Witches, Asomvel
20.04.2020 IT - Milan - Legend Club - w/ Burning Witches, Asomvel
21.04.2020 CH - Pratteln - Z7 - w/ Burning Witches, Asomvel
23.04.2020 ES - Barcelona - Bóveda - w/ Burning Witches, Asomvel
24.04.2020 ES - Valencia - Paberse Club - w/ Burning Witches, Asomvel
25.04.2020 ES - Pozal de Gallinas - Galia Metal Fest - w/ Burning Witches, Asomvel
26.04.2020 PT - Lisbon - RCA Club - w/ Burning Witches, Asomvel
03.07.2020 RU - Pereslavl - Big Gun 2020

Review – Leslie Odom Jr. – „Mr“

 

(A.M.) Am 7. Februar veröffentlicht „Leslie Odom Jr.“ sein erstes Album „Mr“. Den Herren verbindet man bislang eher mit der Schauspielerei oder auch mit dem Buch „Failing Up“, welches er 2018 herausbrachte. Der vielfältige begabte Künstler schuf die Lieder mit einer Mischung aus Soul, Jazz, R&B und Pop in den letzten zwei Jahren.

Der Opener „Stronger Magic“ verzaubert direkt mit einer guten Note Jazz und Soul und „Standards“ lässt an Filmmusik der 60er Jahre denken. Ich warte gerade quasi nur darauf, dass Agent 007 mit einem schwarzen Schlitten um die Ecke kommt. „Go Crazy“ geht direkt ins Ohr. Bläser und Klavierpassagen setzen, gemeinsam mit dem Gesang, gekonnt Akzente. Wieder weicher und gefühlvoll geht es mit „U R My Everything“ weiter. Danach folgt „Under Pressure“ wieder sehr stilvoll arrangiert und baut im Verlauf ordentlich Energie auf. „Cold“ ist ein sehr poppiger Titel, der für mich persönlich jedoch eine Note Drama zu viel versprüht. Zurückhaltender geht es dann mit „Lose It“ weiter.

Sehr gewöhnungsbedürftig und mit einigem Knacken in der Aufnahme ist „Eva´s Song“ zu hören. Der Nachsatz „A Psalm Of Life“ beschreibt den Titel sehr genau, denn es ist wirklich „nur“ ein Psalm. Die gesangliche Qualität ist dann in „Foggy“ wieder zu hören. Weich und seicht durch das Klavier begleitet, ist der Song sehr gefühlvoll. Wie ein kurzes Filmintro ist „Entr´Acte (The Joyful Messenger)“ zu hören. Gute Laune versprüht „Hammingbird“, wenn für meinen Geschmack auch zu übertrieben. Harmonisch und mit einer passenden Note Jazz baut „Remember Black“ Spannung auf und wandelt sich dann mit R&B Elementen sehr voll und satt. Ruhig, aber musikalisch stilsicher, ist „Freedom“ der letzte Song des Albums.    

Anspieltipps sind „Stronger Magic“ und „Standards“.

 

Promoportal-Germany vergibt 6 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

Stronger Magic

Standards

Go Crazy

U R My Everything

Under Pressure

Cold

Lose It

Eva´s Song (A Psalm Of Life)

Foggy

Entr´Acte (The Joyful Messenger)

Hammingbird

Remember Black

Freedom

Anvil

Review: Anvil – Legal At Last

 

Anvil präsentiert ihr neues Album „Legal At Last“, was mich beim Cover der Scheibe erstmal Schmunzeln lässt. Der zu einer Wasserpfeife stilisierte, typische Anvil-Amboss der von einem Engel geraucht wird, macht deutlich, was die beiden Altmember der Band, Rob und Lips, zur Legalisierung von Marihuana , wie auch im letzten Jahr in Kanada geschehen, wohl zu denken scheinen

 

Widmen wir uns nun aber der Musik des neuen Longplayers von Anvil. Textlich wird auch hier das Marihuana Thema aufgegriffen. Ansonsten bewegt sich die Band in alter Manier mit gewohntem Sound von Stück zu Stück der Scheibe. Da ich Anvil mag und mich freue gewohntes zu hören, kann ich sagen, dass das Konzept der Band noch immer so ist wie es war…und ich hoffe das wird es auch bleiben.

 

Begeistert bin ich von „Nabbed in Nebraska“ mit dem gewohnten Metal-Sound von Anvil und auch „Whens All´s Been Said And Done“ hats mir angetan. Aber auch die anderen Songs der Scheibe passen gut in meine Musikwelt und lassen auch produktionstechnisch kaum etwas zu wünschen übrig. Schon mit „Legal At Least“ am Anfang startet die Band mächtig durch und hält das bis zum Ende bei. Sie brennen ein Feuerwerk fetter Riffs ab, die durch die Rhythmusgruppe druckvoll unterstützt wird. Wir reden hier von einem Trio, das ein Feuerwerk abbrennt, bei dem sich die überproduzierten, totgesampelten Möchtegern-Metalbands der Neuzeit mal eine Scheibe abschneiden sollten. Musik muss gemacht werden und darf nicht zu 50 Prozent von Backroundsoundteppichen dominiert werden….DANKE Anvil

 

Das Promoportal-germany gibt 9 von 10 Punkten!!!

 

Tracklist:

Legal At Last

Nabbed In Nebraska

Chemtrails

Gasoline

I'm Alive

Talking To The Wall

Glass House

Plastic In Paradise

Bottom Line

Food For The Vulture

When All's Been Said And Done

No Time

 

Veröffentlichung der Scheibe ist am 14.02.2020

Malicious CD

Review: Malicious – Album

 

(M.D.) Malicious….wem sagt das etwas?....mir sagte die Band nichts, da ich mich aber auf Empfehlungen meines Freundes Bernd, der „Musikinstitution“ aus Bollingstedt, immer verlassen kann, musste die Scheibe natürlich mit.

Die Band ist ja auch schon ein paar Tage alt und in Norddeutschland verortet. Vier Jungs, die ordentlichen Progressive-Rock abliefern, der Spaß macht. Patrick Gurk am Gesang, Nils Wenzel an der Gitarre, Oliver Strauch am Bass und Norman Gurk am Schlagzeug.

Schon der Opener „Faces“ gefällt mir, wird aber vom folgenden „Distance To Nowhere“ getoppt, der Einschläge von gutem Südstaatenrock hat. Der Song „Silver Sand“ beginnt ruhig und der Song präsentiert sich anfangs eher wie ein Pink Floyd Stück, legt aber eine gute Steigerung hin und entwickelt sich im Laufe zu einer druckvollen Nummer….

„Killjoy“ mutet dann schon fast punkig an, passt aber trotzdem ins Konzept des bisher Präsentierten…und die Musik wird immer facettenreicher. Mit „Hole“ folgt dann eine gefühlvolle Ballade mit einem getragenen, aber sehr schönen Gitarrensolo….auch hier muss ich wieder an alte Floyd Scheiben denken.

„Land In Flames“, „Disease“ und „Fish“ setzen die Scheibe gekonnt fort und lassen erkennen, dass die Band sicherlich auch Einflüsse von den „Dire Straits“ und „Yes“ aufweist, man aber einen eigenen Stil gefunden hat.

„Fighting“ ist dann wieder druckvoller, was zum Text des Stückes passt und die Scheibe nimmt wieder etwas mehr Fahrt auf. Auch „Just The Way It Is“ hat ordentlich Power und gefällt mit ganz besonders gut….genau meine Nummer eigentlich. Der Silberling endet dann mit „Quarter to Six“ wieder etwas ruhiger, aber dieser Song lässt gegenüber dem vorher dargebotenen um nichts nach.

Als Fazit kann ich sagen: Absolut hörenswert!!!!....Schade, dass es davon nicht mehr zu hören gibt. Die Band um Sänger Patrick Gurk hätte das Potential zu mehr gehabt.

 

Das Promoportal-germany vergibt 8 von 10 Punkten.

 

Tracklist

Faces

Distance To Nowhere

Silver Sand

Killjoy

Hole

Land In Flames

Disease

Fish

Fighting

Just The Way It Is

A Quarter To Six

Review Agnostic Front - Get Loud

 

Mit dem neuen Album Get Loud meldet sich die New-York-Hardcore-Band Agnostic Front zurück und klopft den Hörern dabei, in gewohnter Manier, ordentlich auf die Ohren. Absolut hörenswert ist "Isolated" und der total punklastige Song "I remember". Die ganze Scheibe ist im gewohnten Tempo der Band eingespielt und lässt bei jedem Hardcore Fan das Herz höher schlagen. 14 Songs, die nichts zu wünschen übrig laesst.

Die bei Nuclear Blast erschienene Scheibe setzt das Konzept der Band stimmig fort. Schnell, rauh und irgendwie auch immer ein bisschen Metal....so sollte es sein. Mir persönlich gefällt das Album sehr, zumal es im Sound und Stil der Band wenig Veränderungen gibt. Die Tatsache, dass die Band mittlerweile 12 Alben auf den Markt geworfen hat, beweist, dass es eine entsprechende Hörerschaft geben muss. Wer die Band mit "Get Loud" neu entdeckt, wird sicher auch auf die älteren Scheiben zugreifen und wer die Band schon immer mochte, kommt an diesem Longplayer sowieso nicht vorbei.

Das Promoportal gibt 8 von 10 Punkten

 

Line-Up:

Roger Miret - Gesang

Vinnie Stigma - Gitarre

Mike Gallo - Bass

Craig Silverman - Gitarre

Pokey Mo - Schlagzeug

 

Setlist:

Spray Painted Walls

Anti-Social

Get Loud!

Conquer And Divide

I Remember

Dead Silence

AF Stomp

Urban Decay

Snitches Get Stitches

Isolated

In My Blood

Attention

Pull The Trigger

Devastated

 

Spieldauer: 30:15

Paul Di´Anno

Review: Paul Di´Anno - Hell over Waltrop

 

Mit der vorliegenden Scheibe wird ein Livekonzert aus dem Jahr 2006 präsentiert, dass Pail Di´Anno mit seiner damaligen Band, den Phantoms, in Waltrop zum Besten gegeben hat. Hier wird ein Live-Mitschnitt präsentiert, der das Material der Band zwar überarbeitet, aber dennoch deutlich LIVE präsentiert. Kein Auftritt, der durch Samples oder ähnliche Soundverschönerungen glattgebügelt daherkommt, sondern eher den Eindruck vermittelt bei einem echten Rock´n´Roll Konzert vor der Bühne zu stehen.....ein Hörgefühl, dass die letzten Jahre in der Conservendosenproduktionsmanie immer seltener wird.

 

Die Scheibe bietet aus allen Schaffensphasen von Paul etwas und lässt Iron Maiden Songs und Battelzone Stücke ebenso wenig aus, wie neuere Songs des Sängers. Hervorzuheben sind auch die beiden Coverstücke "The Faith Healer" und "Blitzkrieg Bop", die nach meinem Hörgefühl gut umgesetzt wurden. Die Band macht dabei ebenfalls einen guten Eindruck und untermauert die immer noch beeindruckende Stimme des Frontmanns hervorragend. Die beiden Gitarristen Andy und D.D. setzen die Songs hervorragend um, während Dominik und Gonzo von hinten den richtigen Druck liefern. Zusammen mit der zwischen Punk und Metal liegenden Stimme von Di´Anno ein echtes Hörerlebniss für jemanden, der beide Stilrichtungen zu schätzen weiß.

 

Es ist schön, dass Produzent Thomas Mergeler nach Jahre die Aufnahmen wiedergefunden hat und sie aufarbeiten konnte, so dass wir heute auf das Material Zugriff erhalten. Ich selbst erinnere mich an die Konzerte dieser Zeit und finde die Scheibe gibt die Atmosphäre dieser Live-Auftritte hervorragend wieder

 

Das Promoportal-germany gibt hierfür 9 von 10 Punkten und betont dabei die unvergleichliche Live-Atmosphäre einer authentischen Rock´n´Roll Band

 

Band:

Paul Di’Anno – vocals

Andy – guit

D.D. – guit

Christoph „Gonzo“ Lücker – bass

Dominik „Dom“ Fox – drums

 

Tracklist:

Prowler

Murders In The Rue Morgue

Impaler

Remember Tomorrow

Children Of Madness

Marshall Lokjaw

The Living Dead

The Beast Arises

The Faith Healer

The Phantom Of The Opera

Transylvania

Running Free

Blitzkrieg Bop

Running Free

 

Anzahl der Songs: 14

Spielzeit: 60:43 min

Label: Metalville

Review: Motorjesus – Live Resurrection

 

Motorjesus warten am 14 Februar mit der LIVE Scheibe zur letzten Tour auf. Was soll man dazu sagen, außer das vermutlich jeder der die Band auf einem ihrer Konzerte erlebt hat, nicht umhin kommen wird sich das Album zuzulegen, zumal die Band auf der Tour mächtiger und schneller daherkam als auf dem zuvor veröffentlichten Studioalbum.

 

Die Band hat die letzten beiden Konzerte der Tour ausgewählt, um das Album zu erstellen. Ich finde die gesamte Scheibe mehr als hörenswert und denke, dass sich hier wieder einmal zeigt, was ein gutes Live – Album bedeutet. Eine ganz andere Stimmung als ein Studioalbum, laut dreckig und kraftvoll….so wie es sein sollte.

 

01 Intro
02 Tales From The Wrecking Ball
03 Motor Discipline
04 King Collider
05 The Dead Army
06 Karate Interlude
07 Fist Of The Dragon
08 Fuel The Warmachine
09 Re-Ignite
10 King Of The Dead End Road
11 Back In The Action Car
12 Destroyer
13 The Damage
14 The Howling
15 Return Of The Demons
16 A New War
17 Motorjesus
18 Dirty Pounding Gasoline
19 Outro

 

 

 

 

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