Review – Autumn Tree – All You Need Is My Voodoo

 

Im November 2018 durften wir die Mannheimer „Autumn Tree“ life im MS Connexion Complex als Suppert von Motorjesus erleben. Und nun geht’s an die Review ihrer ersten Southern Hard Rock Scheibe „All You Need Is My Voodoo“, die seit August 2018 veröffentlicht ist.

 

„The Bayou“ beginnt mit „einsamen“ Glockenschlägen. Sie kündigen an, bereiten vor, oder läuft die Zeit ab? Die Southernrock Gitarrenlinien setzen ein. Und dann kann es losgehen. Das knapp zweiminütige Intro stimmt einfach passend ein. Von „Sinner Or Saint“ kann man einfach nur begeistert sein. Es haut richtig rein. Mir persönlich gefällt hier die Mischung der Instrumentenlinien und des Gesangs am besten. Aber insgesamt ist klar: Es geht kraftvoll vorwärts. „Roads To Heaven“ fügt sich nahtlos an. Hier setzt der zusätzliche Gedanke an High School Rock mit ein und überzeugt. Ein Highlight ist hier ganz klar das Gitarrensolo zu Beginn der zweiten Songhälfte. In den knapp fünfeinhalb Minuten Spieldauer gibt’s auf jeden Fall eins auf und für die Ohren. Härter und stilistisch „abgehackter“ ist „Wyatt Earp“. „Still Waiting“ kommt dann wieder kraftvoll, hart, dröhnend und vor allem voll und satt daher. Mit dem Einsetzen des Gesangs reduzieren sich die Instrumente für einen Moment, hauen dann aber zum Refrain wieder richtig rein. Dies macht es natürlich schwer, gesanglich immer „perfekt“ zu sein und fordert heraus. „Rise Up“ zeigt auf einmal eine ganz andere Seite. Denn stilistisch ist es immer wieder dem „Heavy Rap“ zuzuordnen.

 

Insgesamt zeigen die Jungs, dass sie ihre Leidenschaft zur Musik leben. Wir hoffen auf weitere Entwicklungen und freuen uns auf Livegigs.     

 

Unserer Anspieltipps sind „Sinner Or Saint“ und „Roads To Heaven“.

 

Promoportal-Germany vergibt 8 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

1. The Bayou

2. Sinner Or Saint

3. Roads To Heaven

4. Wyatt Earp

5. Still Waiting

6. Rise Up

 

Review – Call Of The Sirens – Trash Metal

 

2010 gründeten die fünf Südpfälzer Jungs Andre (Gesang), Flo (Gitarre), Valle (Gitarre), Yannick (Schlagzeug) und Hannes (Bass) „Call Of The Sirens“. Bereits 2015 erschien ihr erstes Album „ScaryTales“ und im Mai 2018 die EP „Trash Metal“. Mit ihren, teilweise deutschen, Texten und den melodischen Deathmetal und Trashmetalsongs waren sie bereits auf Tour und werden auch dieses Jahr wieder Gigs spielen.

 

Die neue Scheibe eröffnet mit einem „Nachrichtenteil“, der zum Schmunzeln verleitet und u.a. Anspielungen bezüglich des „Megahais“ „Megalodon“ innehat. Danach geht es actionreich und düster aggressiv mit ordentlich viel Tempo und Double Bass weiter. Diese Linie bleibt jedem Song treu und zieht einen roten Faden durch alle Titel. Hinzu kommen als Akzente immer wieder ruhigere Passagen durch die Instrumentenlinien und tolle Gitarrensoli. Gesanglich bleibt es düster mit Gebrüll, Geschrei, Gekreische, Grunting,….

Die Scheibe, wenn auch nur mit 4 Titeln, passt ins Genre und wird sicherlich ihre Freunde finden und die Fanbase der Jungs erweitern.

 

Promoportal-Germany vergibt 7 von 10 Punkten. 

 

Tracklist:

1. (P)Lage der Nation

2. Megalodon der Megahai

3. Im Todesgriff des Parasit

4. Tealirium

 

Review – Reese Wynans and Friends – Sweet Release

 

Nach über 50 Jahren im Musikgeschäft veröffentlicht der US-amerikanische Keyboarder Reese Wynans sein erstes Soloalbum „Sweet Release“ am 1. März über Provogue – Mascot Laben Group.

 

Unterstützt wird er dabei von Joe Bonamassa, mit dem er seit 2015 regelmäßig tourt. Dieser ermutigte ihn, war selbst als einer der Gastmusiker aktiv und produzierte. Aufgenommen wurde es in Nashville/ Tenessee. Weitere „Friends“ sind Sam Moore, Kenny Wayne Shepherd, Chris Layton, Tommy Shannon, Noah Hunt, Warren Haynes, Vince Gill, Doyle Bramhall II, Josh Smith und viele mehr.

 

Die 13 Songs des Albums sind allesamt Titel, die er selbst live gespielt hat, mit aufgenommen hat oder dies gerne getan hätte, so erläutert er selbst. Es ist quasi seine Blues-, R&B- und Rockgeschichte. 

 

„Crossfire“, „Say What“, „Rivera Paradise“ und „Hart To Be“ stammen von Stevie-Ray-Vaughan. Hier wird Wynans u.a. durch Bonamassa, Shepherd, Shannon und Layton begleitet. Das handwerklich brillante Können der Musiker bei dieser Umsetzung steht völlig außer Frage. Gleiches gilt wie erwartet auch für „That Driving Beat“, welches neben der Keyboardarbeit besonders durch das Saxophonspiel von Paulie Cerra Akzente setzt. Der Titelsong „Sweet Release“ von Boz Scaggs überzeugt durch das gesangliche Trio aus Vince Gill, Warren Haynes und Keb`Mo` mit Southern-Rock- Gesangslinien. Danach folgt mit „You`re Killing My Love“ ein sehr melodischer und harmonischer Song und in „Shape I´m In“ kommt die Action wieder zurück. „Take The Time“ ist ein Titel von Les Dudek und „So Much Trouble“ ist eine Neuauflage des bereits von Chicago-Blues-Legende Tampa Red gecoverten Songs. Diesmal singt Bonamassa und spielt auch die Gitarre. „I’ve Got A Right To Be Blue“ ist „nur“ durch Wynans am Keyboard und Keb`Mo`an der Gitarre und als Sänger gespielt. Der Name „Soul Island“ trifft den Nagel genau auf den Kopf. Der Song ist sehr jazzlastig. Allerdings fehlt uns persönlich dabei etwas. Und der letzte Song, „Blackbird“ ist ebenfalls als reiner Instrumentalsong mit Wynans am Keyborad/ Klavier genau passend gesetzt, um seinem Album einen würdigen Abschluss zu verleihen.

 

Unsere Anspieltipps sind „Sweet Release“ und „Crossfire“.

 

Promoportal-Germany vergibt 8 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

1. Crossfire
2. Say What!
3. That Driving Beat
4. You’re Killing My Love
5. Sweet Release
6. Shape I’m In
7. Hard To Be
8. Riviera Paradise
9. Take The Time
10. So Much Trouble
11. I’ve Got A Right To Be Blue
12.
Soul Island
13. Blackbird

 

Musiker der einzelnen Songs:

Crossfire:
Reese Wynans -Keyboards
Sam Moore- Vocals
Chris Layton- Drums
Tommy Shannon- Bass
Kenny Wayne Shepherd- Guitars
Jack Pearson- Guitar
The Texacali Horns:
Darrell Leonard – Trumpet
Joe Sublett – Saxophone

 

Say What!:
Reese Wynans- Keyboards
Chris Layton- Drums
Tommy Shannon- Bass
Kenny Wayne Shepherd- Guitar

 

That Driving Beat:
Reese Wynans- Keyboards
Greg Morrow- Drums
Michael Rhodes- Bass
Mike Farris- Lead Vocals
Paulie Cerra- Lead Vocals & Saxophone
Josh Smith- Guitar
Jack Pearson- Guitar

 

You’re Killing My Love:
Reese Wynans- Keyboards
Lamar Carter- Drums
Travis Carlton- Bass
Doyle Bramhall II- Lead Vocals & Lead Guitar
Josh Smith- Guitar
Lee Thornburg- Trumpet
Paulie Cerra- Saxophone & Arrangement
Mahalia Barnes- Vocals
Jade MacRae- Vocals
Juanita Tippins- Vocals

 

Sweet Release:
Reese Wynans- Keyboards
Greg Morrow- Drums
Michael Rhodes- Bass
Joe Bonamassa- Guitar
Josh Smith- Guitar
Mahalia Barnes- Choir
Jade MacRae- Choir
Juanita Tippins- Choir
Paulie Cerra- Horns and Arrangement
Lee Thornburg- Horns

 

Lead Vocals in order:
Paulie Cerra
Keb’ Mo’
Mike Farris
Jimmy Hall
Bonnie Bramlett
Vince Gill
Warren Haynes
Paulie Cerra

 

Shape I’m in:
Reese Wynans- Keyboards
Chris Layton- Drums
Tommy Shannon- Bass
Kenny Wayne Shepherd- Lead Guitar & Vocals
Noah Hunt- Lead Vocals
Josh Smith- Guitar
Jack Pearson- Guitar
Steve Mackie- Additional Bass

 

Hard To Be:
Reese Wynans- Keyboards
Bonnie Bramlett- Lead Vocals
Jimmy Hall- Lead Vocals
Greg Morrow- Drums
Michael Rhodes- Bass
Josh Smith- Guitar
Joe Bonamassa- Baritone Guitar
Jack Pearson- Guitar
Lee Thornburg- Horns
Paulie Cerra- Horns and arrangement

 

Riviera Paradise:
Reese Wynans- Keyboards
Chris Layton- Drums
Tommy Shannon- Bass
Steve Mackie- Fretless Bass
Kenny Wayne Shepherd- Guitars, Solo 1
Joe Bonamassa- Guitars, Solo 2
Jack Pearson- Guitar
Jeff Bova – Orchestrations

 

Take The Time:
Reese Wynans- Keyboards
Greg Morrow- Drums
Michael Rhodes- Bass
Warren Haynes Lead Guitar & Lead Vocals
Joe Bonamassa- Guitar
Mahalia Barnes- Vocals
Jade MacRae- Vocals
Juanita Tippins- Vocals

 

So Much Trouble:
Reese Wynans- Keyboards
Greg Morrow- Drums
Michael Rhodes- Bass
Joe Bonamassa- Lead Guitar & Lead Vocals
Jack Pearson- Guitar
Mike Henderson- Harmonica

 

I’ve Got A Right To Be Blue:
Reese Wynans- Keyboards
Keb’ Mo’- Guitar & Lead Vocals

 

Soul Island:
Reese Wynans- Keyboards
Lamar Carter- Drums
Travis Carlton- Bass
Josh Smith- Lead Guitar
Jack Pearson- Guitar
Paulie Cerra- Saxophone

 

Blackbird:
Reese Wynans- Grand Piano

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Review – Gary Hoey – Neon Highway Blues

 

Über die Provogue Mascor Label Group wird „Gary Hoey“ am 15. März sein neues Album „Neon Hihghway Blues“ veröffentlichen.

 

Direkt für den ersten Titel „Under The Rug“ hat er sich Unterstützung von Eric Gales geholt. Der Titel ist einfach zu genießen und die Gitarrenarbeit quasi einzigartig. Josh Smith ist in „Mercy Of Love“ involviert. Dieser Song hat viele Souleinflüsse. „Your Kind Of Love“ ist voller Blueskraft und -action und geht direkt in Mark und Bein. Ruhiger zum Mitschaukeln ist dann wieder „Don´t Come Cryine“. Hier „schreit“ vor allem das Gitarrenspiel. Ian Hoey spielt hier mit.

 

„Still Believe In Love“ ist flotter. Weich, sanft und mit ruhigen Klängen ist „Almost Heaven“ als reiner Instrumentalsong mit knapp fünfeinhalb Minuten Spieldauer. „I Felt Alive“ ist härter und kraftvoller, besonders der Refrain ist satt und voll. Das grandiose Gitarrenspiel ist in „Waiting For The Sun“ erneut zu genießen. Hier gilt es einfach: zurücklehnen und entspannen, Wahnsinn. „Damned If I Do“ mit Lance Lopez ist kraftvoll, hart und dröhnt direkt in mich ein. Und auch „Living The Highlife“ fügt sich kraftvoll an. Die Gitarrensoli setzen zudem Akzente.

 

Als Abschluss rundet „Neon Highway Blues“ die Scheibe ab. Entgegen der Erwartung, die ich durch den Titel hatte (Action,…), ist der Instrumentalsong extrem ruhig und weich. Die Gitarrenarbeit steht mit all ihren Facetten noch einmal richtig im Vordergrund.

 

Unsere Anspieltipps sind „Your Kind Of Love“ und „Waiting For The Sun“.

 

Promoportal-Germany vergibt 8 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

1. Unter The Rug (feat. Eric Gales)

2. Mercy Of Love (feat. Josh Smith)

3. Your Kind Of Love

4. Don´t Come Cryind (feat. Ian Hoey)

5. Still Believe In Love

6. Almost Heaven

7. I Felt Alive

8. Waiting On The Sun

9. Damned If I Do (feat. Lance Lopez)

10. Living The Highlife

11. Neon Highway Blues

 

Review – Tsün – Trendelburg

 

Am 8. März wird das Album „Trendelburg“ der Berliner Indie-Synth-Pop-Band „Tsün“ (Stefan »Snöt« Fehling, Tomas Golabski und Daniel Kokavecz) erscheinen. Nach der Gründung 2012 veröffentlichten sie bereits 2016 ihr Debutalbum „Schuld“.

 

Für 2019 haben sie sich einiges vorgenommen. Das Musikvideo zum Song „Kranke Heile Welt“ ist bereits zu genießen und ab April werden sie auf Tour „Willkommen in Trendelburg“ gehen. Die Daten hierzu findet ihr unten.

 

Mit Synthesizer, Bass, Schlagzeug und Gesang spielen sie das insgesamt düstere Album und thematisieren das menschliche Sein. Die Scheibe kommt in Begleitung eines Booklets mit allen Texten.

 

Der Titelsong „Trendelburg“ hat quasi alles parat und beschreibt von König Ludwig, über Cäsar und Napoleon, bis hin zu Gott, dem Volk, Geld, Prestige und auch Liebe. „Zweifel“ folgt und wirkt, vor allem durch die melodischen Gesangsteile harmonischer und trotz der Thematik freundlicher. Musikalisch insgesamt reduzierter und punktierter ist dann „Melanchotherapie“. Der Titel ist passend gewählt. Es folgt „Kranke Heile Welt“. Hierzu gibt es bereits ein Video. „Scheitern“ ist durch die Instrumentenlinien sehr zweigeteilt. Düstere und eher ruhige Passagen wechseln sich mit hoffnungsvollen ab. Demnach setzten sie die Thematik des Zweifelns gut um. „Schwarzer Lambada“ ist sowohl durch die Instrumentenlinien als auch durch den Gesang eher düster und schwermütig. Kritisch und hinterfragend ist „Made In Germany“. Hier setzten besonders Synthies und Passagen wie „Bild dir deine Meinung“ und „Bist du stolz auf Made in Germany“ entsprechende Akzente. Auffordernd, sowohl durch den Einsatz der Instrumente als auch gesanglich ist „Küsn“. „Schlaflose Inkubation“ beginnt direkt mit sehr düsteren Synthies. Und diese Stimmung bleibt auch in den Gesangspassagen. In „Noch Mehr“ erkennt man die gesangliche Qualität am besten. Es ist so emotional, melancholisch und harmonisch gesungen, einfach schön. Die Klavierklänge unterstützen dies entsprechend. „Letzter Tag“ ist wieder düster und insgesamt eher negativ.

 

Unsere Anspieltipps sind „Zweifel“, „Kranke Heile Welt“ und „Noch mehr“.

 

Promoportal-Germany vergibt 7 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

1. Trendelburg

2. Zweifel

3. Melanchotherapie

4. Kranke Heile Welt

5. Scheitern

6. Schwarzer Lambada

7. Made In Germany

8. Küsn

9. Schlaflose Inkubation

10. Noch Mehr

11. Letzter Tag

 

Termine TÜSN „Willkommen in Trendelburg Tour“ 2019:

26.04.2019 Bremen, Tower
27.04.2019 Rostock, Helgas Stadtpalast
28.04.2019 Hamburg, Nachtspeicher
29.04.2019 Frankfurt, Nachtleben
01.05.2019 München, Backstage
02.05.2019 Nürnberg, Club Stereo
03.05.2019 Saarbrücken, Garage Club
04.05.2019 Osnabrück, Kleine Freiheit
05.05.2019 Hannover, Lux
07.05.2019 Köln, Blue Shell
08.05.2019 Leipzig, Moritzbastei
09.05.2019 Braunschweig, Eule
10.05.2019 Berlin, Urban Spree

 

Review – Ratanplan – Stay Rudel Stay Rebel

 

Die Ska-Punker aus Sant Pauli veröffentlichen nun im Januar 2019 nach 24 Jahren Bandgeschichte ihr 10. Album. Und das kommt mit ordentlich Tempo und Action daher und macht richtig Spaß.

Direkt der Opener und Titelsong „Stay Rudel stay Rebel“ lädt zum Tanzen ein und fordert bedingungslos auf. „Foodporn“ ist dann eher ein düsterer Titel und „Kein Richtung Heimat“ hat intensive Hintergrundchöre als Verstärkung. „Maschine“ ist dann wieder actionreicher und kommt tanzfreudig daher. Gleiches Eindringliche und Auffordernde hat auch „An Aus“. „Nachtzug nach Paris“ ist etwas ruhiger, wobei es nicht langsam und keinesfalls langweilig ist. Der Titel ist mein persönliches Highlight der Scheibe und muss einfach ganz laut aufgedreht werden. „Partytrick“ ist ein Song zum Schmunzeln und gleichzeitig ist der Trick bei überfüllter Blase dann doch sehr….grenzwertig. Durch die Instrumentenlinien ist der Reaggy als Einfluss bzw. Fundament ganz klar erkennbar. Dies gilt auch für sehr ruhigen Titel „Rudegirl From Outta Space“. Flotter und vor allem voller Action und Energie folgt „Kill den Spiegel“. Hier setzten die Chöre zusätzlich Akzente. „The Rudel“ ist dann als Abschluss wieder eher ruhig und gespickt mit diversen Gimmicks, „Der schönste Platz ist an der Theke“,…

 

Mein absoluter Anspieltipp für euch ist „Nachtzug nach Paris“.

 

Promoportal-Germany vergibt 8 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

1. Stay Rudel Stay Rebel

2. Foodporn

3. Kein Richtung Heimat

4. Maschine

5. An Aus

6. Nachtzug nach paris

7. Partytrick

8. Rudegirl From Outta Space

9. Kill den Spiegel

10. The Rudel

 

Review - My Life With The Thrill Kill Kult - In The House Of Strange Affairs

 

Am 14. Februar 2019 wird die amerikanische electro-industrial Rockband „My Life With The Thrill Kill Kult“ ihr neues Album „In The House Of Strange Affairs“ veröffentlichen.

 

„Gold To Grey“ als Opener beginnt schwermütig mit tiefen Basslinien und ist mit Gesangslinien, die unter anderem durch ein Megafone gesprochen werden, gespielt. „Forbidden Saints“ erfüllt die Kriterien des Industrial perfekt und mischt zudem Sythiesounds mit ein. Für eindeutiges Kopfkino sorgen unter anderem die Einspieler stöhnender Geräusche zu Beginn und am Ende von in „Treat Street“. Generell passt dieser Titel ebenfalls in den Industrial Metal. „The Chains Of Fame“ ist actionreicher und geht direkt in Mark und Bein. Im zweiten Teil setzten ruhige und langsame Instrumentenlinien allerdings Akzente. Und das Ende hat ein besonderes Gimmick parat. Mit eingängigen Instrumentenlinien, die mit Elektro- und Synthieeffekten verfeinert sind, folgt „Strange Affairs“, der Titelsong. „It´s Me Holly“ und „Studio 21“ fügen sich nahtlos ein und an. Und auch „Year Of The Klown“ lässt sich eindeutig dem Elektro- und Industrialrock zuordnen. Synthethische Effekte sind hier ebenfalls gut genutzt. „Royal Skull“ hat einzelne Gitarrenlinien, die sich etwas abheben und im Titel somit Akzente setzen. „Hanging Hearts“ ist wieder durch und durch industrial und wirkt extrem reduziert und schwermütig. Mit helleren elektronischen Sounds beginnt „Under A Crown“. Gesanglich fügt es sich entsprechend zu den vorherigen Titeln. „Am I Dead“ ist ein Titel, der helle Instrumentenlinien mit düsterem, schon fast, „Flüstergesang“ vereint. Der Songtitel ist hier gut umgesetzt bzw. gewählt.    

 

Unsere Anspieltipps sind „Strange Affairs“ und „The Chains Of Fame“.

 

Promoportal-Germany vergibt 8 von 10 Punkten. Das Album ist handwerklich gut gemacht und passt zum Genre. Jedoch fehlt mir persönlich ein Highlight, ein Song der heraussticht und vor allem mangelt es mir phasenweise an Kraft.

 

Tracklist:

1. Gold To Grey

2. Forbidden Saints

3. Treat Street

4.  The Chains Of Fame

5. Strange Affairs

6. It´s Me Holly

7. Studio 21

8. Year Of The Klown

9. Royal Skull

10. Hanging Hearts

11. Under a Crown

12. Am I Dead

 

Review – Ascheregen – Untot


Seit der Gründung der Band „Ascheregen“ im Jahr 2017 ist einiges passiert. Im Juni 2018 veröffentlichten sie das erste Video zur Single „Untot“. Im Winter folgten dann die Singles „Hey Christina“ und „Lass es raus“, welches es vorher bereits als Livevideo veröffentlicht wurde. Und nun freuen wir uns auf das Debutalbum „Untot“, welches am 15. Februar 2019 über „Pure Steel Underground Records“ erscheinen wird. Und dieses kommt mit umfangreichem und buntem Bookelt daher. Alle Texte sind enthalten und alle Bandmitglieder sind fotografisch festgehalten. Die Liebe zum Detail zeigt sich bereits im Cover des Albums, welches die zerstörte Stadt Pompei nach dem Vulkanausbruch des Vesuvs zeigt. Eine aus der Erde herausragende Hand mit dem Bandsymbol ist im Fokus der Darstellung. Zudem sind einige kleine Gimmicks zu einzelnen Songs zu entdecken.   
 
Obwohl auch der Vorverkauf samt Reservierungen erst am 1. Februar startet, ist die Scheibe schon in aller Munde. Denn die drei bisher veröffentlichten Songs lassen es nicht zu die Band in eine stilistische Schublade zu stecken oder sie einem Genre zuzuordnen. Nachdem das Video von „Untot“ die Band in die Gothikschiene drückte, evtl auch durch die „Mephistoansprache“ im Intro oder die „Zombies“, hat „Lass es raus“ starke Punkanteile. Im Livevideo des Songs vom Papalala Festivals ist bereits der neue Drummer D. Schröder mit von der Partie. Und „Hey Christina“ lässt sich dann aber wieder keinem dieser beiden Stile zuordnen. 
 
Kennzeichnend ist auf jeden Fall der deutschsprachige Gesang. Dieser hebt sich im Zusammenhang mit klassischem 80er Jahre Metal deutlich ab. Zudem hat die gesangliche Doppelspitze von Frontfrau Lilith Frost und Kaleun Cronos (Marc Debus -  Promoportal-Germany) ihren ganz eigenen Charme und vor allem Stärke und Härte. Die Power der Stimmen und gleichzeitig die zum selbst denken anregenden Texte beeindrucken. Zudem hat sich die Band bewusst entschieden, wie welche Songs gesanglich interpretiert werden. Jeder Titel konnte quasi für sich entstehen und wachsen. Es sind neben den drei schon angesprochenen Titeln auch tiefe und düstere, schon fast drohend brüllende Songs auf der Scheibe zu finden. Hinzu kommen diverse Anspielungen in den Stücken „Argenteum Astrum“ (A.A., Aleister Crowley), „Rockgott“ (Ronnie James Dio) und „Schnell wie ein Hai“ (Homage an die frühen Jahre von Accept). Und auch eine kräftig rockige Ballade ist mit „Tod im Aschregen“ vertreten.   
 
Die Gitarrenriffs und entsprechende Soli von A. Püschel, der ebenfalls schon bei „Hammerschmitt“ und „Asgard“ gespielt hat und auch bei anderen Projekten aktiv war, zeugen einfach von einem grandiosen Gefühl und einem professionellen handwerklichen Wissen und Können. 
Weitere absolute Abwechslung bringt Keyboarder Daniel van Helsing. Er ist ebenfalls gelernter Musiker und setzt in jedem Song unterschiedliche Highlights. Dies sind diverse Intros und facettenreiche Zwischenspiele. Hier zeigt sich das enorme Gespür für die Musik und jeden einzelnen Titel. Und ganz nebenbei unterstützt Daniel van Helsing durch die BaVocals. 
 
Insgesamt bleibt uns nur zu sagen, dass es sich lohnt sich ein eigenes Bild der Band „Ascheregen“ mit ihrem Debutalbum „Untot“ zu machen. 
 


Tracklist: 
1. Untot
2. Hey Christina
3. Lass es raus
4. Argenteum Astrum
5. Tod im Ascheregen
6. Hau ab
7. Wer bist du
8. Ascheregen
9. Schnell wie ein Hai
10. Verfolgungswahn
11. Depressiver Klon
12. Rockgott
13. Ich Bin Nicht

Review – Avantasia – Moonglow

 

Am 15. Februar wird „Avantasia“ ihr neues Album „Moonglow“ über Nuclearblast veröffentlichen.

 

Und das ist nicht nur irgendein Album. Hansi Kürsch, Ronnie Atkins, Jorn Lande, Mille Petrozza, Candice Night, Geoff Tate, Eric Martin, Bob Catley und Michael Kiske sind mit von der Partie um dieses märchen- und zauberhafte Album einzigartig zu machen.

 

Direkt der erste Song „Ghost In The Moon“ hat in seinen knapp zehn Minuten Spieldauer quasi alles dabei: Klavier, Streicher und Chöre bringen einen direkt in die richtige Stimmung. „Book Of Shallows“ zeichnet sich durch eine Mischung aus Melodic Metal und Trah-Phasen aus. Die Gitarrenriffs werden durch den Gesang von Hansi Kürsch vervollständigt. Der Titelsong Moonglow“ hält, was der Name verspricht. Ich denke an Magie, Mystik, Märchen und eine gewisse düstere Finsternis. In „The Raven Child“ setzten keltische Parts Akzente. Aber auch härtere Anteile sind bezüglich des Power-Metals zu hören. Starlight“ ist eher dem klassischen Melodic Metal zuzuordnen. Die Gitarrenriffs setzten Akzente und besonders der Refrain ist satt und voll.

 

Für die emotionale Power Ballade „Invincible“ setzt Avantasia auf den einzigartigen Gesang von Geoff Tate, der unverkennbar typisch ist. Tate unterstützt auch in Alchemy“. Dieser Titel hat zwar auf der einen Seite progressive Anteile, aber insgesamt ist der Song nicht mehr so düster und schwer. Der Song „The Piper At The Gates Of Dawn“ vereint Synthie Effekte mit schnelleren Melodic Parts. Es ist u.a. gesanglich eine Mischung und ein Wechselspiel von Atkins, Lande, Tate, Eric Martin und Catley.

 

Die Gedanken und die Stimmung an Mystik und Märchen werden in „Lavender“ mit Catley wieder wach. „Requiem For A Dream“ mit Michael Kiske erinnert an Helloween und hat einfach alles parat. Das Cover „Maniac“ (im Original von Flashdance) von Eric Martin rundet das Album gut ab.

 

Unserer Anspieltipps sind „Ghost In The Moon“ und „Invincible“.

 

Promoportal-Germany vergibt 9 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

1. Ghost In The Moon

2. Book Of Shallows (feat. Hansi Kürsch, Ronnie Atkins, Jorn Lande, Mille Petrozza)

3. Moonglow (feat. Candice Night)

4. The Raven Child (feat. Hansi Kürsch, Jorn Lande)

5. Starlight (feat. Ronnie Atkins)

6. Invincible (feat. Geoff Tate)

7. Alchemy (feat. Geoff Tate)

8. The Piper At The Gates Of Dawn (Ronnie Atkins, Jorn Lande, Eric Martin, Bob Catley, Geoff Tate)

9. Lavender (feat. Bob Catley)

10. Requiem For A Dream (feat. Michael Kiske)

11. Maniac (feat. Eric Martin)

Review – Walter Trout – Survivor Blues

 

Wieder dürfen wir uns auf ein neues Album von Walter Trout freuen. Das Blues Rock Talent veröffentlicht „Survivor Blues“ am 25.1.2019 über Provogue Records.

 

Direkt der Opener „Me My Guitar And The Blues“ zeigt alles, was man braucht. In dem eigentlich ruhigen Song „schreit“ die Gitarre zwischenzeitlich und steht somit komplett im Mittelpunkt. Mit klassischem Blues Rock folgen „Be Careful How You Vote“ und „Woman Don`t Lie“. Zweites zeichnet sich zudem durch einen kräftigen Gesang aus. Sugaray Rayford ist hier mit involviert. „Sadie“ ist mit sehr viel Soulgefühl versehen. Flotter und mit einer Note Jazz folgt „Please Love Me“. In „Nature`s Disappearing“ ist besonders das feinschrittige Gitarrenspiel bemerkenswert. Dies bekommt auch durch den wenigen Gesang viel Aufmerksamkeit. Mit klassischen Blueslinien geht es mit „Red Sun“ weiter. In diesem Titel fehlt mir persönlich etwas Action. In den 6,5 Minuten von „Something Inside Of Me“ ist dann wieder alles dabei: Blues, Soul, gefühlvolle Schwermütigkeit und „schreiende“ Gitarrenriffs. „It Takes Time“ ist mit einem flotteren Rhythmus sehr auffordernd, während „Out Of Bad Luck“ und „God`s Word“ wieder ruhiger sind. Die knapp 7 Minuten Spieldauer dazwischen von „Goin` Down To The River“ mit Robby Krieger vermitteln mir das richtige und echte Gefühl von Musik in einer Bluesbar.     

 

Alles in allem zeigt Walter Trout mit diesem Album erneut, was für ein einzigartiger Bluesmusiker er ist und wie abwechslungsreich die Gestaltung seiner Songs ist.

 

Als Anspieltipps empfehlen wir „It Takes Time“ und „Goin` Down To The River“.

 

Promoportal-Germany vergibt 8 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

1. Me My Guitar And The Blues

2. Be Careful How You Vote

3. Woman Don`t Lie (feat. Sugaray Rayford)

4. Sadie

5. Please Love Me

6. Nature´s Disappearing

7. Red Sun

8. Something Inside Of Me

9. It Takes Time

10. Out Of Bad Luck

11. Going` Down To The River (feat. Robby Krieger)

12. God`s Word

Review – Eric Gales – The Bookends

 

In den letzten knapp 30 Jahren veröffentlichte der Blues Rock Gitarrist Eric Gales nun 18 Alben. „The Bookends“ erscheint am 8. Februar 2019 über Provogue/ Mascot Label Group.

 

Das „Intro“ dauert nur rund 2 Minuten und ist ein reiner Instrumentalsong. „Something´s Gotta Give“ überzeugt durch ein tolles Gitarrensolo und hat eine leichte Reaggy Note. B. Slade ist hier ebenfalls aktiv. „Whatcha Gon` Do“ fordert zum „Mitwippen“ auf und „It Just Beez That Way“ hat neben einer quietschenden Gitarre Beat Boxing Anteile. Mainstreamfähig ist dann „“How Do I Get You“ und sehr ruhig mit enormem Gefühl folgt mit rund 8,5 Minuten Spieldauer „Southpaw Serenade“. Hier ist Doyle Bramhall II mit involviert. „Reaching For A Change“ ist dann wieder rockiger, kräftiger und härter, mit dennoch weichem Gesang. Mit hartem Schlagezugtakt ist auch „Somebody Lied“ gespielt. Für das Cover „With A Little Help From My Friends“ hat er mit Beth Hart einen weiteren Namen der Bluesszene für sich gewinnen können. „Resolution“ ist als offiziell letzter Titel der Scheibe ebenfalls ein Instrumentalsong, der einfach ins Ohr geht. Als Bonusmaterial gibt es noch „Pedal To The Metal“ gemeinsam mit B. Slade und in Verbindung zu „Somebody Lied“.  

 

Insgesamt ist die Scheibe durch ihre interessante Mischung sehr abwechslungsreich. Einige Songs gehen direkt ins Ohr und überzeugen. Andere Titel brauchen, zumindest bei mir, erst einen Moment um zu wirken.

 

Unsere Anspieltipps sind „Whatscha Gon` Do“ und „How Do I Get You“.

 

Promoportal-Germany vergibt 8 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

1. Intro

2. Something`s Gotta Give

3. Whatscha Gon` Do

4. It Just Beez That Way

5. How Do I Get You

6. Southpaw Serenade

7. Reaching For A Change

8. Somebody Lied

9. With A Little Help From My Friends

10. Resolution

Bonus:

11. Pedal To The Metal

 

Review – Evergrey – The Atlantic

 

Am 25. Januar veröffentlichen die Schweden „Evergrey“, die sich dem Dark- Melodic Metal verschrieben haben, über „AFM Records“ ihr 11. Album namens „The Atlantic“.

So ruhig, leise, still und schon fast mystisch die ersten Ortungsklänge eines U Boots „A Silent Arc“ auch in den ersten Sekunden eröffnen, so heftig schmettern dann die Riffs in der ersten Minute. Dies relativiert sich dann wieder mit dem Einsetzen des Gesangs und durch „Funksprüche“ in der Songmitte. In „Weightless“ dominieren zunächst das Schlagzeug und Synthieeffekten. Der Gesang bringt dann die rockige Spur zurück und harte Gitarrenriffs setzen Akzente, genauso wie ein ruhiger Moment von Keyboard- bzw. Klavierklängen. In diesen Stil reiht sich „All I Have“ ein. „A Secret Atlantis“ ist insgesamt schneller und härter. Während die anderen Songs mit teilweise rund sieben Minuten Spieldauer sehr lang sind, ist „The Tidal“ mit einer guten Minute Spielzeit sehr kurz. Es ist ein reiner Instrumentalsong, der Meeresgeräusche innehat und komplett programmiert wirkt. „End Of Silence“ ist dann wieder rockig und fügt sich passend in bzw. auf die Scheibe. Gleiches gilt für „Currents“. Hier hebt sich besonders die Gitarrenarbeit, vor allem in der Songmitte, hervor. „Departure“ klingt vom Titel her erstmal abgedroschen, aber es passt. Der Song vermittelt diese Stimmung samt Ruhe, Hektik, vielschichtigen Gedanken usw. Mit ruhigen Meeresklängen beginnt dann „The Beacon“. Danach folgen Synthieffekte und Härte. Kräftig startet „This Ocean“ von Anfang an. Dieser letzte Titel lässt mich direkt an das tolle Cover von Giannis Nakos denken, welches viel vom Ozean mit seiner Macht zeigt.

 

Als Anspieltipps empfehle ich euch „End Of Silence“ und „This Ocean“.

 

Promoportal-Germany vergibt 7 von 10 Punkten, da die Mischung der Titel gefällt, aber kein Song wirklich herausragt.

 

Tracklist:

1. A Silent Arc

2, Weightless

3. All I Have

4. A Secret Atlantis

5. The Tidal

6. End Of Silence

7. Currents

8. Departure

9.The Beacon

10. This Ocean

 

Review – Flotsam And Jetsam – The End Of Chaos

 

Die Speed/ Trash Metaller „Flotsam & Jetsam“ veröffentlichen am 18. Januar ihr neues Album „The End Of Chaos“ über AFM Records.

Mit „Prisoner Of Time“ ist man direkt richtig im Song drin: schnell, kräftig und hart. Hervorzuheben ist das Gitarrensolo bei rund drei Minuten Spielzeit. „Control“ legt dann nochmal an Tempo und Härte zu, Double Bass dominiert. Mit harten Breaks ist „Recover“ gespielt, wobei Speed natürlich nicht fehlt. Gleiches gilt für „Prepare For The Chaos“ und „Slowly Insane“. Hierbei ist die Gitarrenarbeit aber zudem zu bemerken. „Architects Of Hate“ hat, passend zum Namen, zusätzlich noch eine aggressive Note. Mit ordentlich viel Double Bass und Speed folgt „Demolition Man“. Und auch „Unwelcome Surprise“ ist mit ordentlich Druck versehen. Hier setzt das „hellere“ Gitarrensolo in der Songmitte Akzente. „Snake Eye“ fügt sich mit viel Speed ebenso an wie „Survive“. Besonders die Gitarrenlinien sind in „Good Or Bad“ zu betonen. Hier ist der Titel genauso gut umgesetzt wie in „The End“, welches allerdings noch schneller ist. 

Die Band wird ab Frühjahr auch live zu erleben sein. Alle Tourdaten findet ihr unten.

 

Die Anspieltipps sind „Prisoner Of Time“ und „The End“.

 

Promoportal-Germany vergibt 8 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

1. Prisoner Of Time

2. Control

3. Recover

4. Prepare For The Chaos

5. Slowly Insane

6. Architects Of Hate

7. Demolition Man

8. Unwelcome Surprise

9. Snake Eye

10. Survive

11. Good Or Bad

12. The End

 

Tourdaten:

08.03.2019 - IT - Bologna | 09.03.2019 - IT - Fontaneto | 10.03.2019 - DE - München | 11.03.2019 - HU - Budapest | 12.03.2019 - PL - Breslau | 13.03.2019 - PL - Danzig | 14.03.2019 - DE - Berlin | 15.03.2019 - NL - Eindhoven | 16.03.2019 DE - Osnabrück | 17.03.2019 - DE - Frankfurt | 18.03.2019 - CH - Zürich | 20.03.2019 - FR - Paris | 21.03.2019 - UK - London | 22.03.2019 - UK - Prestatyn | 23.03.2019 - IE - Dublin | 24.03.2019 - UK - Glasgow | 10.05.2019 - US - Denver, CO | 11.05.2019 - US - Tulsa, OK | 12.05.2019 - US - Oklahoma City, OK | 13.05.2019 - US - New Orleans, LA | 14.05.2019 - US Winter Park, FL | 15.05.2019 - US - Margate, FL | 16.05.2019 - US - Ocala, FL | 17.05.2019 - US - Durham, NC | 18.05.2019 - US - Covington, KY | 19.05.2019 - US - Halethorpe, MD | 21.05.2019 - US - Philadelphia, PA | 22.05.2019 - US - New York City, NY | 23.05.2019 - US - Clifton, NJ | 24.05.2019 - US - Poughkeepsie, NY | 25.05.2019 - CA - Ville De Québec | 26.05.2019 - CA - Montréal | 27.05.2019 - CA - Toronto | 28.05.2019 - US - Hartford, CT | 30.05.2019 - US - Westland, MI | 31.05.2019 - US - Louisville, KY | 01.06.2019 - US - Joliet, IL | 02.06.2019 - US - Milwaukee, WI | 03.06.2019 - US Minneapolis, MN | 04.06.2019 - US - Merriam, KS | 05.06.2019 - US - Colorado Springs, CO | 06.06.2019 - US - Salt Lake City, UT | 08.06.2019 - CA - Vancouver | 09.06.2019 - US - Seattle, WA | 10.06.2019 - US - Portland,OR | 11.06.2019 - US San Francisco, CA | 12.06.2019 - US - Santa Ana, CA | 13.06.2019 - US - West Hollywood, CA | 14.06.2019 - US - San Diego, CA | 15.06.2019 - US - Mesa, AZ |

 

Review – Herman Frank – Fight The Fear

 

Das vierte Album „Fight The Fear“ als Soloprojekt von Produzent, Mixer und Gitarrist „Herman Frank“ erscheint am 8. Februar 2019 über AFM Records. Herman Frank (Gitarre) wird verstärkt von Rick Altzi (Gesang), Andre Hilgers (Schlagzeug), Michael Müller (Bass) und Heiko Schröder (Gitarre). Zuvor war er unter anderem bereits auf zehn Alben von „Victory“, vier von „Accept“ und einem von „Sinner“ aktiv.

Der Opener „Until The End“ geht direkt ins Ohr und lässt einen nicht mehr los, richtig kräftiger in ich stimmiger Heavy Metal. „Fear“ folgt mit mehr Tempo und noch mehr Kraft. Die Gitarrenarbeit ist einfach toll und sticht im Solo nochmal besonders hervor. Härter folgt „Terror“. Die Instrumentenlinien und der Gesang stimmen perfekt überein und machen dem Titel alle Ehre. Auch das Gitarrensolo unterstreicht dies. Mit mehr Tempo und wieder abwechslungsreichen Gitarrenriffs geht es mit „Sinners“ weiter. „Hatred“ ist zunächst sehr Double Bass lastig und wirkt gesanglich extrem düster. Ruhiger und dennoch kräftig ist dann „Hail Row“. Hier wird „Minimalismus“ gekonnt genutzt und auf Wesentliches reduziert.

 

„Hitman“ ist wieder aggressiver und insgesamt satter. Die Riffs erinnern an alten Accept Style. „Stay Down“ fügt sich nathlos an und ist gesanglich eher rau und rauchig gesungen. Hier überzeugt ebenfalls das Gitarrensolo. Mit schnellerem Grundtempo und wieder stilistisch bekannten Riffs folgt „Rock You“. Hart und kräftig sind „Don´t Cross The Line“ und „Are You Ready“. „Wings Of Destiny“ startet direkt mit tollen Gitarrenlinien, die den gesamten Song über aktiv bleiben und die Tempowechsel gekonnt unterstützen und begleiten, bevor das Album mit der Ballade „Lost In Heaven“ dramatisch, kräftig, voll und satt abschließt.

 

Unsere Anspieltipps sind „Until The End“ und „Hitman“.

 

Promoportal-Germany vergibt 8 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

1. Until The End

2. Fear

3. Terror

4. Sinners

5. Hatred

6. Hail Row

7. Hitman

8. Stay Down

9. Rock You

10. Don`t Cross The Line

11. Are You Ready

12. Wings Of Destiny

13. Lost in Heaven

Review – Beth Hart – Live At The Royal Albert Hall

 

Wahnsinn was für ein Auftakt!!! Die Live DVD, die Beth Hart heute über Mascotlabelgroup veröffentlicht ist jeden Cent wert. Beth Hart schreitet zu Beginn des Konzerts, und genauso dann auch auf der DVD zu sehen, entlang der Gänge. Nur sie in einem engen schwarzen Kleid und ihr Mikro in der linken Hand. Sie singt völlig akapella und begrüßt ihre Fans mit Umarmungen und Handschlägen. Das Licht ist gedämmt und alles reduziert sich auf das Wichtigste: Ein Lichtstrahler lässt sie glänzen. Und ihre Stimme ist einfach echt und atemberaubend. Sie ist eine Ausnahmekünstlerin, die überzeugt, und das nicht nur in der Szene. Und genau dies beweist sie auch direkt mit dieser Performence von „As Long As I Have A Song“. Für „For My Friends“ bittet die dann ihre Jungs (Jon Nichols – Gitarre und Hintergrundgesang, Bill Ransom – Schlagzeug und Bob Marinelli – Bass) loszulegen. Und die Band macht ordentlich Dampf. Gitarre, Bass und Schlagzeug sorgen für ordentlich Druck und Action und unterstützen ihre gewaltige Stimme demnach quasi perfekt. Für „Lifts You Up“ fordert sie das Publikum zur Aktivität. Die Fans singen stehenderweise mit und reagieren auf jegliche Aufforderungen. Das Konzert scheint wie erwartet eine riesige Party zu sein. Mit extrem weichen und seichten Bluesklängen folgt „Close To My Fire“. Ihre rauchige Stimme kommt hier perfekt zur Geltung und auch ein Gitarrensolo ist zu genießen.

 

Bei „Bang Bang Boom Boom“ begleitet sie sich selbst mal eben am Klavier. Und das „einfach mal eben“ meine ich auch genauso. Es scheint sie keineswegs anzustrengen oder zu fordern. Sie genießt es und spielt weiterhin durch ihre Blicke mit dem Publikum. Und genauso geht es auch mit „Good As It Gets“ weiter. Sie strahlt eine unglaubliche Freude und Spaß aus und schafft es so wirklich jeden mitzunehmen. Gleiches gilt auch für den nächsten Song „Spirit Of God“. In „Baddest Blues“ steht sie mit ihrem Gesang und dem Klavier zunächst voll und ganz im Vordergrund. Erst Stück für Stück setzten die weiteren Instrumente ein und unterstützen die Dramatik und Melancholie, die von Beginn an mitschwingt. Bei „Sister Heroine“ begleitet sie sich selbst ebenfalls am Klavier und singt sehr emotional. Als „Abwechslung“, die sich schön einfügt, möchte ich hier unbedingt das grandiose Gitarrenspiel nennen. Es unterstreicht die Intensität und Dramatik des Themas zusätzlich. Danach geht es mit „Baby Shot Me Down“ wieder flotter und vor allem rauchig sexy weiter und man sieht ihr die Lust am Spielen mit dem Publikum an. Die verzerrten Gitarrenlinien setzten gleichzeitig passende Akzente und verstärken ihr „Schreien“. Für „Waterfalls“ lädt sie dann das Publikum wieder zum aktiven Mitsingen ein. Und so entsteht bei mir eine Gänsehaut. Es ist einfach grandios und der absolute Wahnsinn, welche Magie oder auch Macht sie ausübt und wie sie alle Anwesenden in ihren Bann zieht. Bei „Your Heart Is As Black As Night“ sitzt sie „entspannt“ auf einem kleinen Hocker und wirkt so eher so, als würde sie eine Geschichte erzählen.

 

Mit ordentlich Action und „Boggie Blues“ geht es mit „Saved“ weiter. Hier bespielt sie wieder die ganze Bühne und performed bis ins Detail. Bevor sie selbst bei „The Ugliest House On The Block“ Akustikgitarre spielt, erläutert sie die Hintergründe des Songs. Während des Spielens und Singens strahlt sie in einer Tour. Sie scheint die Gedanken und das aktuelle Konzert einfach in vollen Zügen zu genießen. Und genau dies strahlt auch bis zu mir. Bei „Spiders In My Bed“ spielt sie ebenfalls Akustikgitarre und die positive Stimmung bleibt. Zurück am Klaviert spielt und singt sie „Take It Easy To Me“. Diese Ballade ist so enorm emotionsgeladen und sie bringt diese Gefühle durch ihre Stimme so intensiv rüber, wie man es nur selten erlebt. Eine weitere Unterstützung oder Begleitung durch andere Instrumente ist nicht nötig. Danach folgt, genauso rein mit Klavierklängen zu ihrer Stimme, „Leave The Light On“. Sie erzählt dem Publikum zu diesem sehr intimen Song einige Hintergrundinformationen, die sich auf ihren eigenen Tiefpunkt und „Zusammenbruch“ beziehen und die Menschen, die sie aufgebaut und unterstützt haben. Hierbei spürt man ihre völlige Hingabe zur Musik, denn sie kämpft mit den Tränen. Diese Ehrlichkeit gegenüber ihren Fans ist einfach faszinierend und wird mit stehendem Applaus honoriert. Der Song „Mama This Is One´s For You“ ist laut ihren Aussagen immer eine der schönsten Stellen ihrer Konzerte. Zudem freut sie sich, wirklich wie ein „kleines Kind“, dass ihre Mutter an diesem Abend ebenfalls im Publikum in der Royal Albert Hall ist. Sie performed diesen Titel, genauso wie „My California“ ebenfalls am Klavier. Danach geht es mit der gesamten Band actionreich weiter. „Trouble“ ist ein einfach klassischer Bluestitel und perfekt gesungen und gespielt. Ähnliches gilt für „Love Is A Lie“. Hier kommt ihre sexy rauchige und zudem extrem kräftige Stimme besonders zur Geltung.

 

Generell scheint sie nicht mehr vom Klavier weg zu kommen. Sie begleitet sich jeden dieser Songs. Dies gilt auch für „Picture In A Frame“. Der Titel ist wieder etwas ruhiger, aber keineswegs eintönig. Zum Abschluss ist sie dann doch nochmal ohne Klavier zu genießen. Bei „Caught Out In The Rain“ ist ihre intensiv eindringliche Bluesstimme nochmal komplett im Vordergrund. Aber auch ein grandioses Gitarrensolo darf nicht fehlen. Sie überzeugt und gibt zum Schluss nochmal alles. Und trotz zwei Stunden Konzert scheint ihre Stimme keine Sekunde gelitten zu haben oder angestrengt zu sein. Es ist einfach der absolute Wahnsinn!!!

Und zusätzlich sind auf der DVD auch noch ein Interview mit ihr und diverse Eindrücke hinter den Vorhang für auch zusammengestellt.

 

Promportal-Germany vergibt einfach diskussionslos 10 von 10 Punkten!!!

 

Tracklist:

1. As Long As I Have A Song

2. For My Friends

3. Lifts You Up

4. Close To My Fire

5. Bang Bang Boom Boom

6. Good As It Gets

7. Spirit Of God

8. Baddest Blues

9. Sister Heroine

10. Baby Shot Me Down

11. Waterfalls

12. Your Heart Is As Black As Night

13. Saved

14. The Ugliest House On The Block

15. Spiders In My Bed

16. Take It Easy To Me

17. Leave The Light On

18. Mama This Is One´s For You

19. My California

20. Trouble

21. Love Is A Lie

22. Picture In A Frame

23. Caught Out In The Rain

Review - Suidakra - Cimbric Yarns

 

Nach rund 24 Jahren Bandgeschichte mit bisher 12 Alben und diversen Touren durch die Welt veröffentlichen „Suidakra“ im November ihr 13. Album „Cimbric Yarns“.

Die Death und Folk Metaller gelten als fester Bestandteil bezüglich der keltischen Metalszene. Auf dieser Scheibe überraschen sie mit viel Akustik und wollen ihr Publikum so mit auf die mystische Reise in ein Land weit vor unserer Zeit mitnehmen.

Bereits der erste Song „Echtra“ ist im Gesamten eher als Intro zu sehen. Mystisch und erzählerisch sind wohl die treffendsten Adjektive. Aber auch in „Serpentine Origins“ geht es ruhig mit akustischen Instrumenten und einem vollen Chorgesang weiter. Die Violine setzt zudem Akzente und lässt einen in Gedanken an keltische weite Wälder versinken. Mit dominierenden Akustikgitarren folgt „Ode To Arma“. Allerdings vermisse ich persönlich hier zunächst den Anstoß zur Zeitreise in eine längst vergangene und vergessene Welt. Dieser kommt erst gegen Ende des Songs und wird durch die Flöte angestoßen. Mit weichen und seichten melodischen Instrumentenlinien, die vom extrem leichten Gesang unterstreicht werden, folgt „A Day And Forever“. Hier hat das Banjo extreme Aufmerksamkeit. „Black Dawn“ als reiner Instrumentaltitel reiht sich, genauso wie „At Nine Light Night“ insgesamt gut in dieses reine Akustik-Folk-Album ein. Zweiteres hebt sich lediglich durch den „reinen“ Männergesang ab. Ähnliches gilt für „Snakehenge“. Hier hat das Banjo erneut große Aufmerksamkeit. „Birth And Despair“ und „Assault On Urlár“ fügen sich nahtlos an, setzten demnach aber genauso wenig besondere Akzente oder Highlights. Zweiteres ist nur ab der Hälfte dramatischer. „Caoine Cruác“ ist wieder sehr melodisch und harmonisch weich und seicht.

Bei einigen Titeln hat die Band zusätzlich Unterstützung durch Gastmusiker erhalten. Demnach ist das Künster-Line-Up dieser Scheibe insgesamt sehr breit: Arkadius Antonik (Gitarre, Banjo, Mundharmonika, Orchestereinspielungen), Sebastian Jensen (Gitarre, Gesang), Ken Jentzen (Bass), Marcel Schoenen (Gesang), Mathias Zimmer (Gesang), Sascha Aßbach (Gesang), Tina Stabel (Gesang), Shir-Ran Yinon (Violine), Catalina Popa (Flöte).

 

Am 23.2.2019 werden sie live in Hamburg beim Konzert zu sehen und zu hören sein.

 

Als Anspieltipps empfehlen wir „Serpentine Origins“ und „At Nine Light Night“.

 

Promoportal-Germany vergibt für die solide und stimmige Arbeit 6,5 von 10 Punkten. Alle Songs sind nett, aber keiner sticht hervor und bleibt im Ohr.

 

Tracklist:

1. Echtra

2. Serpentine Origins

3. Ode To Arma

4. A Day And Forever

5. Black Dawn

6. At Nine Light Night

7. Snakehenge

8. Birth And Despair

9. Assault On Urlár

10. Caoine Cruác

Review - Brothers Of Metal - Prophecy Of Ragnarök

 

Die Power und Melodic Metal Band „Brothers Of Metal“ veröffentlicht im November ihr Debutalbum „Prophecy Of Ragnarök“. Sie, das sind insgesamt acht Musiker. Drei Sänger, drei Gitarristen, ein Bassist und ein Drummer sorgen für ordentlich vollen und satten Sound. Namentlich sind es Ylva Eriksson (Gesang), Joakim Lindbäck Eriksson (Gesang), Mats Nilsson (Gesang), Dawid Grahn (Gitarre), Pähr Nilsson (Gitarre), Mikael Fehrm (Gitarre), Emil Wärmedal (Bass) und Johan Johansson (Schlagzeug).

Die insgesamt 14 Titel sind stimmig und fügen sich einfahc nahtlos zueinander. Fans von beispielsweise „Sabaton“, „Manowar“ or „Powerwolf“ werden Freude an diesem Album und dieser Band haben.

Die Titel sind gespickt von einer Mischung aus Kraft („Death Of The God Of Light“, „Sleipner“ und „Fire Blood And Steel“) und Ruhe („Son Of Odin“). Hinzu kommt Melodie und Tempo („Death Of The God Of Light“, „Son Of Odin“, „Prophecy Of Ragnarök“ und „Sleipner“). Der abwechslungsreiche Gesang mit Stimmvielfalt ist ein absolutes Markenzeichen und setzt extreme Akzente („Death Of The God Of Light“, „Prophecy Of Ragnarök“, „Gods Of War“, „The Mead Song“). Aber auch Folk-Einflüsse sind zu genießen („Degenders Of Valhalla) oder das Erzählen von Geschichten („Concering Norns“, „Freyda“ und „Sleipner“) mit dem Verbreiten von kämpferischer Stimmung („Tyr“, „Gods Of War“, „Freyda“ und „Fire Blood And Steel“) und und und. Der letzte Titel „We Believe In Metal“ klingt etwas klischeehaft und kitschig, vereint musikalisch und stilistisch aber sehr gut die Spielbreite der Band.  

 

Unsere Anspieltipps sind „Son Of Odin“, „Prophecy Of Ragnarök“ und „Fire Blood And Steel“.

 

Promoportal-Germany vergibt 9 von 10 Punkten. Dieses Album trifft mitten rein.

 

Tracklist:

1. Death Of The God Of Light

2. Son Of Odin

3. Prophecy Of Ragnarök

4. Defenders Of Valhalla

5. Concerning Norns

6. Yggdrasil

7. Tyr

8. Siblings Of Metal

9. Gods Of War

10. Freya

11. The Mead Song

12. Sleipnir

13. Fire Blood And Steel

14. We Believe In Metal

Review - BloYaTop - Groove Control

 

Am 30. November veröffentlichen „BloYaTop“ (Paul Huge – Schlagzeug und Gesang, Mark Ferguson – Gitarre und Mr. E. – Bass und Gesang) ihr neues Album „Groove Control“. Sie überzeugen mit durchgängig harten Riffs und Drums mit kräftiger Gesangsstimme. Besonders in „Monster Movie“ und „Coffee after Seven“ sind die Gitarrensoli grandios. Der Titelsong „Groove Control“ eröffnet das Album düster und schleppend groovig mit dennoch jeder Menge Energie, herrlich. „Monster Movie“ und „Use It Or Lose It“ sind zwei stimmige Titel, die durch ihren Gesang Akzente setzten. „Catch Me If You Can“ verspricht musikalisch genau das, was er dann auch erfüllt: „Live For The Day“, „I Sleep, When I´m Dead“ und ähnliche Zeilen spiegeln jede Menge Veränderungen und Rastlosigkeit wider. Ähnlich rockig und melodisch lädt „Coffee After Seven“ zum Feiern ein. Mit einem „düsteren“ Sprechgesang am Anfang und am Ende folgt „Nightclubbing“. „Danger Honey“, „Heels Of Fortune“ und „Not Fade Away“ sind dann wieder grooviger, rockiger und insgesamt kräftig satt. Besonders zweites überzeugt mit schnellen Gitarrenlinien. „Andersartiger“, wie der Name schon erahnen lässt, ist „Apocalyptik Peptalk Blues“. Eher ruhig mit hellen Instrumentenlinien und dennoch mit einem melancholischen Gesang folgt „Going Down“. „Tornado Sally“ als Titel ist ebenfalls sehr passend für den flotteren Titel mit verzerrtem Gesang und eingängigen Riffs gewählt. „Lonely At The Top“ rundet das Album absolut perfekt und grandios ab. Es ist schleppend, teilweise rauchig und Textpassagen wie „Hate Goodbeys“ überzeugen.

 

Als Anspieltipps empfehlen wir „Groove Control“ und „Coffee After Seven“.

 

Promoportal-Germany vergibt 8 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

1. Groove Control

2. Monster Movie

3. Use It Or Lose It

4. Catch Me If You Can

5. Coffee After Seven

6. Nightclubbing

7. Danger Honey

8. Heels Of Fortune

9. Apocalyptic Peptalk Blues

10. Not Fade Away

11. Going Down

12. Tornado Sally

13. Lonely At The Top

Review - Dog Eat Dog - Brand New Breed

 

Bereits seit den 90er Jahren ist die amerikanische Band „Dog Eat Dog“ (John Connor – Gesang, Brandon Finley – Schlagzeug, Dave Neabore – Gitarre und Roger Haemmerli – Gitarre) aus New Jersey als Crossover Band bekannt. Sie spielen eine Mischung aus Hardrock Punk, Heavy Metal und Hip-Hop. Seit 1994 veröffentlichten sie mehrere Alben. Hierfür konnten sie beispielsweise 1996 „Ronnie James Dio“ für ihr Album „Play Games“ als Support gewinnen. In Europa haben sie insgesamt eine große Fangemeinde. Demnach wird ihr neues Album „Brand New Breed“, welches am 30.11. erscheint, viele begeistern.

Insgesamt bietet das Album einige Live bzw. Unpluggedtitel. Gesanglich ist „XXV“ klar dem Hip-Hop zuzuordnen. Aber die Instrumentenlinien sind schon eher heavy. „Vibe Cartel“ setzt mit Saxophonklängen ganz eigene Akzente. In „Lumpy Dog“ bringen mich verschiedene Einspieler von Hundebällen, -gähnen,… zum Schmunzeln. Zudem findet man zeitweise Reaggylininen. Mit harten Riffs und kräftigen Drums geht es mit „Emoji Baby“ weiter. Zusätzlich setzt das Saxophon gekonnt Akzente. Gesanglich ist der Titel dann aber generell und in weiten Teilen wieder eher dem Hip-Hop zuzuordnen. „Ims“, „Rocky“, Lumpy Dog“ und „XXV“ sind dann die zusätzlichen Live- bzw. Unpluggedsongs auf der Scheibe. „Isms“ überzeugt ganz klar durch den Hip-Hop Schwerpunkt und vereint Bekanntes, ein absolutes Brett. Die ausgewählte Aufnahme von „Rocky“ beginnt mit einer mitsingenden Fanmenge, bevor Bass und Saxophon besondere Aufmerksamkeit erhalten. Aber auch „Lumpy Dog“ und „XXV“ können sich live hören lassen.

 

Unsere Anspieltipps sind „Rocky“ und „Lumpy Dog“.

 

Promoportal-Germany vergibt 7 von 10 Punkten.

 

Tracklist

1. XXV

2. Vibe Cartel

3. Lumpy Dog

4. Emoji Baby

5. Isms (unplugged)

6. Rocky (unplugged)

7. Lumpy Dog (unplugged)

8. XXV (live)

Review – Konstantin Wecker – Sage Nein! Antifaschistische Lieder 1978 bis heute

 

Aktueller denn je thematisiert Konstantin Wecker auf seinem neuen Album „Sage Nein!“, welches am 16.11.2018 veröffentlicht wird antifaschistische Themen. 

 

Insgesamt „erzählt“ er meistenAs. Er zeigt auf, hält uns den Spiegel vor, kritisiert, spricht diverse Themen an und alles in allem gilt wie immer bei ihm: Er möchte zum (Nach)denken anregen. Die musikalischen Untermalungen mit Klavier, Cello, Keyboards und Percussion unterstreichen das jeweilige Thema zudem gekonnt, setzen Akzente und Highlights und sind zu jeder Zeile in jedem Titel individuell abgestimmt und angepasst. 

Die Lieder sind wie immer sehr gesellschaftskritisch mit einem Blick in die Vergangenheit um eine Brücke zu den heute aktuellen Themen zu schlagen. Und jeder, der ihn bzw. seine Lieder kennt, weiß, dass er fachlich fit ist und reelle Fakten aufzeigt.

 

Das Album hat einige „alte“ Titel dabei, die im September 2018 neu aufgenommen wurden. Dies sind „Willy 2018“, „Das Leben will lebendig sein“, „Vaterland“, „Sturmbannführer Meier“, „Stilles Glück, trautes Heim“, „Empört euch“, „Ich habe Angst“ und „Bella Ciao“. Letzteres gehört zu den Bonustracks dieses Albums. Ein weiterer zusätzlicher Song ist „Blümlein stehn am Waldessaum“.

„Das macht Mut“ ist eine Liveversion von Juli 2016. Ein weiterer Livesong ist „Vaterland?“.

Weitere Lieder sind der Albumtitelsong „Sage Nein (2018)“, „Die Weiße Rose“, die Liveversion von „Vaterland?“, „Anna R. Chie“, „Den Parolen keine Chance“, „Willy“ und „Blümlein stehn am Waldessaum“.    

 

Insgesamt ist ganz klar festzuhalten, dass er eine Auswahl „alter“ Lieder zusammengestellt hat, die allesamt ansprechen, aufwecken, wachrütteln und jeden ansprechen und zum eigenen Denken auffordern.  

 

Tracklist:

1. Willy 2018

2. Sage Nein (2018)

3. Das Leben will lebendig sein

4. Vaterland

5. Die Weiße Rose

6. Sturmbannführer Meier

7. Stilles Glück, trautes Heim

8. Vaterland? (Live)

9. Empört euch

10. Anna R. Chie

11. Den Parolen keine Chance

12. Das macht mir Mut (Live)

13. Ich habe Angst

14. Willy

Bonus:

15. Bella Ciao

16. Blümlein stehn am Waldessaum

Review – P.O.D. – Circles

Am 16.11.2018 werden P.O.D. ihr Album „Circles“ veröffentlichen. Insgesamt lässt sich dies wohl am ehesten dem Heavy Rap zuordnen. Der erste Song „Rockin` With The Best“ erinnert durch die Härte, Aggressivität des Gesangs und die Instrumentenlinien an „Killing In The Name“ von „Rage Against The Machine“. „Always Southern California“ beginnt mit schon eher recht melodischem Gesang, bevor die Rap Note hinzukommt. Die melodischen Instrumentenlinien bleiben, vor allem im Refrain. Der Albumtitel „Circles“ zeichnet sich durch relativ viel harmonischen Gesang aus. Er ist weicher und weniger aggressiv. Eine Mischung aus Rap und Heavy Metal ist dann in „Panic Attack“. „On the Radio“ überzeugt durch tolle Instrumentenlinien zu Beginn. Es folgt ein leichter Wechsel zum Rap, Richtung Mainstream. Dies ist besonders im Refrain der Fall. „Fly Away“ fügt sich insgesamt gut in das Album ein und „Listing For The Silence“ ähnelt in gewissen Passagen „Always Southern California“. Mit einem heavy Refrain und weichen Strophen mit reduziertem Instrumenteneinsatz folgt „Dreaming“. Mit Rap und weichem Refrain, insgesamt sehr harmonisch und melodisch geht es mit „Domino“ weiter, bevor in „Soundboy Killa“ ein kräftiges Schlagzeug und eine aggressive Gesangsstimme dominieren. „Home“ als Abschluss gibt nochmal alles an Kraft des Albums.

Unsere Anspieltipps sind „Circles“ und „On The Radio“.

 

Promoportal-Germany vergibt 7 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

1. Rockin` With The Best

2. Always Southern California

3. Circles

4. Panic Attack

5. On The Radio

6. Fly Away

7. Listening For The Silence

8. Dreaming

9. Domino

10. Southern Killa

11. Home

Review – Jason Becker – Triumphant Hearts

 

Am 7. Dezember wird Jason Becker das Album „Triumphant Hearts“ veröffentlichen. Für die insgesamt 14 Titel hat er viele Größen des Musikgeschäfts für sich gewinnen können, u.a. Uli Jon Roth, Joe Satriani, Joe Bonamassa und und und.

Das Album ist abwechslungsreich mit vielen Instrumentaltiteln versehen. Und genauso beginnt die Scheibe auch. Direkt der erste Song ist der Titelsong. Er ist sehr beruhigend. Die Ballade „Hold On The Love“ kennzeichnet sich durch gute Gitarrenarbeit und einen virtuosen Gesang, bei insgesamt rund 7,5 Minuten Spieldauer, aus. Ein Orchester ist in beispielsweise „Fanatsy Weaver“ und auch in „Once Upon A Melody“ dabei. Zweiteres glänzt zusätzlich mit tollen Elektrogitarrenarbeit. Bläser verleihen „We Are One“ einen Jazz Hauch. „Magic Woman“ ist typisch „Uli Jon Roth“. Das Cover „Blowin` In The Wind“ ist sehr melodiös. Als weiterer Instrumentaltitel folgt „“River Of Longing“. Hier ist die typische vordergründige Gitarrenarbeit von „Satriani“ zu bemerken. Mexikanische Gitarren und Einspieler (Schüsse und Pferdegewieher) setzen in „Valley Of Fire“ Akzente. „Taking Me Back“ zeichnet sich durch Metal-Schlagzeuglinien aus und „Tell Me No Lies“ ist eher bluesartig.

Die Titel „Hold On To Love“ und „River Of Longing“ sind in zwei Versionen vertreten.

Insgesamt ist es ein Album, welches durch die vielen erstklassigen Musiker überzeugt und außergewöhnlich viele Instrumentaltitel hat.

 

Als Anspieltipps empfehlen wir „River Of Longing“ und „Valley Of Fire“.

 

Promoportal-Germany vergibt 8 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

1. Triumphant Hearts

2. Hold On To Love

3. Fantasyy Weaver

4. Once Upon A Molody

5. We Are One

6. Magic Woman

7. Blowin` In The Wind

8. River Of Longing

9. Valley Of Fire

10. River Of Longing

11. Taking Me Back

12. Tell Me No Lies

13. Hold On The Love

14. You Do It    

Review – Adam Leon – Picture Perfect

 

Zunächst tourte Adam Leon jahrelang mit der Band „Leon“. Dann erschienen die ersten beiden Singles „You Live your Life“ und „Moonflower“. Und nun veröffentlicht er sein Soloalbum „Picture Perfect“ am 9.11.2018. Zu hören ist eine musikalische Vielfalt aus Sounds wie bei „Coldplay“ und „U2“, Mainstreampop mit mehr oder weniger elektronischen Einflüssen und auch Rocktiteln voller Energie.

 

Bereits der Opener „Take a Fall“ versprüht gute Laune und elektropoppige Passagen setzen Akzente. Ähnliches gilt für „You Live Your Life“. Und auch „Using You“ reiht sich so wunderbar ein. Allerdings überwiegen hier elektronische „Annimationen“ für meinen Geschmack zu sehr. „La La“ ist ein auf „alt gemachter“ (bewusstes knistern und rauschen in der Aufnahme) Titel mit kräftigem Rythmustakt.  Der Titelsong „Picture Perfect“ ist ein sehr harmonisch melodischer Song mit einigen Akzenten, wie beispielsweise Instrumentendopplungen und Hintergrundchören für einzelne Passagen. Etwas flotter folgt „Tequila“. Es wird energiegeladener und kräftiger. Mit härteren rockigeren Klängen geht es mit „Keep It On Track“ weiter. Ähnliches gilt für „Hero“. Sehr emotional mit seichten Klaviertönen erklingt „Moonflower“ und wird dann voller. Dieser Titel ist seit dem 26.10. diesen Jahres als Single veröffentlicht. Kräftig, hart und mit verrauchter Stimme folgt das rockige und dennoch eher langsame Stück „She´s Living In Hollywood“. „Bad Boy Rock Star“ rundet das Album dann gekonnt ab. Auch hier setzt der kräftige Gesang Highlights.

 

Unsere Anspieltipps sind „Moonflower“ und „She´s Living In Hollywood“.

 

Promoportal-Germany vergibt 7 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

1. Take A Fall

2. You Live Your Life

4. Using You

5. La La

6. Picture Perfect

7. Tequila

8. Keep It On Track

9. Hero

10. Moonflower

11. She´s Living In Hollywood

12. Bad Boy Rock Star

Review – Rock Lounge Orchestra - #1

 

Am 9. November veröffentlicht „RLO – Rock Lounge Orchestra“ ihr Album „#1“.

Zu genießen ist eine abwechslungsreiche Auswahl von insgesamt 14 Titeln. Gemeinsam haben sie den Rock. Und gleichzeitig sind die Songs vielfältig und abwechslungsreich.

 

Direkt die ersten Töne des Openers „Chevy Love“ überzeugen mit einer klassischen Blues Rock Note. Aber auch der besondere Instrumenteneinsatz setzt Akzente. Dies ist ebenfalls mit bspw. tollen Klavierlinien oder punktierten Bläsern in „Big T“, „Baby Don´t Leave Me Now“ und „Away From It All“ der Fall. Streicher und Keyboards überzeugen in „Stand Up“. Während in „Umbrella Lady“ ein gewisses Gefühl des Souls mitschwingt und ein Saxophon Highlights setzt, sind in „Take A Little Time“ und „Baby Don´t Leave Me Now“ Pop Rock Akzente zu hören. Letzteres überzeugt insgesamt durch sehr harmonisch abgestimmte Instrumentenlinien. In „Night And Day“ und „Away From It All“ sind die Gitarrensoli absolut bemerkenswert. Eine weitere Stilrichtung ist in „Heaven And Hell“ durch Reaggy Akzente vertreten. Und natürlich darf auch eine Ballade nicht fehlen. Auf dieser Scheibe ist es die Liebeserklärung mit den Zeilen „Is it you, my love“ in „Hint Of Destiny“. Zudem ist mit „Nie“ ein deutschsprachiger Titel mit dabei.

 

Insgesamt ist es ein weit gefächertes Album, welches entspannt zu hören ist. Es hat Titel, die direkt ins Ohr gehen und auch sofort im Radio laufen könnten. Auf der anderen Seite haut mich persönlich aber auch kein Song völlig um.

 

Unsere Anspieltipps sind „Chevy Love“ und „Stand Up“.

 

Promoportal-Germany vergibt 8 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

1. Chevy Love

2. Big T

3. Stand Up

4. Take A Little Time

5. Baby Don´t Leave Me Now

6. Night And Day

7. Heaven And Hell

8. Away From It All

9. Umbrella Lady

10. HintO f Destiny

11. Fool On The Run

12. Renault 4

13. Nie

14. Good Night

Review – Sick Of It All, Wake The Sleeping Dragon! (2018, Century Media)

NYHC Legends who are still alive and kickin´ are not a few nowadays. Be sure Sick Of It All are one of them. Just coming up with their brand new 17 Song release “Wake The Sleeping Dragon!” and the Album nail it. New York Hardcore at it´s best, no joke. The old guys blast so hard that I have to rub my eyes if it´s really 2018 or a time throwback to the good ol´ Hardcore times back in the late eighties. Full of rough and raw energy, the Band is showing what NYHC is all about. That’s the real deal, no Hipster wannabe boys playing some kind of Metal and taking the real Hardcore attitude in vain. SOIA still havin´ a say and doing it in a perfect pissed way. Against society, racism (Robert Moses Was A Racist), the state, selfish idiots (Self Important Shithead), Bankers, etc. the Band comes up with clear words and makes a stand. Also SOIA still having a lot of ironic humor (Beef Between Vegans) and they staying true to their Punk & Skinhead roots (e.g. Bulls Anthem). On top the guest singers Chuck Ragan und Tim McIlrath (Rise Against) fit perfectly to the Album. A surprisingly very diversified Album which is a must have, not only for fans of old school NYHC (comes in several bundles, colored Vinyl, etc.). Hope to see them live here in Germany soon. Sick Of It All are worth every penny.


Promoportal rating: 9 of 10 points.


Tracklist:
1. Inner Vision
2. That Crazy White Boy Shit
3. The Snake (Break Free)
4. Bull's Anthem
5. Robert Moses Was A Racist
6. Self Important Shithead
7. To The Wolves
8. Always With Us
9. Wake The Sleeping Dragon
10. 2+2
11. Beef Between Vegans
12. Hardcore Horseshoe
13. Mental Furlough
14. Deep State
15. Bad Hombres
16. Work The System
17. The New Slavery

Review – Julian`s Lullaby – Prisoner of Emotions

 

Das Album „Prisoner Of Emotions“ von „Julian`s Lullaby“ macht seinem Namen alle Ehre. Direkt die ersten eineinhalb Minuten des Openers „Angels East“ lassen einen durch die reinen Instrumentenklänge in sich selbst hinein versinken. Danach fordern harte Riffs und Drums Aktivität. Dies wird gesanglich durch die Doppelbesetzung des Symphonic Metals verstärkt. Hervorzuheben ist ebenfalls das Gitarrensolo. Schon in den ersten Takten von „Curse Of Gods“ ist der Rock mit ganz klaren Takten zu spüren. „Death Angel“ fügt sich dem nahtlos an. Hier ist zudem die Instrumentenarbeit vielfältig. Mit Fanfarenklängen beginnt „Domino“, bevor es temporeicher wird. Mit sehr weichen und harmonischen Gitarrenklängen folgt „Eyes Of Gray“ in den ersten Takten, bevor düstere Härte phasenweise hinzukommt. In „Hanging Crown“ setzten Streicher Akzente der Dramatik. Mit verzerrten Gitarrenlinien folgt „Hells Door“. Gesanglich ist es ebenfalls düster. Als Akzent ist der Song phasenweise sehr ruhig und weich mit einer enormen Reduzierung von Härte, Tempo und Kraft in allen Bereichen. Der Titelsong „Prisoner Of Emotions“ baut Dramatik und Kraft auf. Er wird voller und satter und gleichzeitig sehr harmonisch melodisch. Mit schon fast Poprock Akzenten ist „Single Thought“ versehen. „Starbringer“ hat starke Keyboardklänge im Vordergrund, bevor es gesanglich wieder härter und dunkler wird und dies dann musikalisch ebenfalls unterstütz wird.

 

Als Anspieltipps empfehlen wir: „Eyes Of Gray“ und den Titelsong „Prisoner Of Emotions“.

 

Promoportal-Germany vergibt 7 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

1. Angels East

2. Curse Of Gods

3. Death Angel

4. Domino

5. Eyes Of Gray

6. Hanging Crown

7. Hells Door

8. Prisoner Of Emotions

9. Single Thought

10. Starbringer

Review – Building Chaos – Bourbon Times

 

Das neue Album „Bourbon Times“ von „Building Chaos“ ist bereits veröffentlicht. Die Jungs spielen Metal der härteren Sorte und setzten zudem durch weitere Einflüsse musikalische Akzente.

 

„Blink Of The Eye“ beginnt direkt mit harten Riffs und klaren Drums. Diese setzten durch Breaks Akzente. Gesanglich ist es ebenfalls hart und lädt zum Headbangen ein. Mit ähnlichen Riffs ist auch „D.O.W.N.“ versehen. Und eine vergleichbare Härte ist in „Until the End“ zu erkennen.  

Weicher startet „Blood Boil“ mit verzerrten Gitarrenklängen. Diese nehmen dann mehr Fahrt auf und lassen einen zwischenzeitlich an Western Rock denken. Dies ändert sich dann mit dem Einsatz des Gesangs, kehrt aber in der Songmitte auch mal wieder zurück. Ähnliches gilt für „Heavy Chains“, „Let The River Bear Your Bones“ und „Ritual“. Wobei letzteres einen zudem zusätzlich zum intensiven Headbangen auffordert.

Eine Mischung aus Härte, Finsternis und Westernrock nutzt auch „Texas Jack Reed“. Dies ist ebenfalls in „The Hunt“ der Fall. Wobei hier nochmal ordentlich an Tempo zugelegt wird.

Durch einen gleichbleibenden Stil zeichnet sich „The King Is High“ aus. Hier ist besonders das Gitarrensolo in der Songmitte zu bemerken, welches zusätzlich Akzente setzt.

„California Love“ ist Coverversion des „2Pac“ Klassikers aus der Mitte der 90 er Jahre.

 

Als Anspieltipps empfehlen wir „The King Is High“ und „Ritual“.

 

Promoportal-Germany vergibt 7 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

1. Blood Boil

2. Texas Jack Reed

3. Until the End

4. Ritual

5. The Hunt

6. Let the River Bear Your Bones

7. Snakefang

8. The King Is High

9. Blink of the Eye

10. Heavy Chains

11. D.O.W.N.

12. California Love

 

Review – VIVEK – Solo

 

Jürgen Eibl, Vivek, veröffentlicht am 12.10. sein neues Album „Solo“. Es ist eine interessante Mischung aus Mundart, Lebenskunst und Lebensweisheit. Das gesamte Album ist positiv mit „lebensbejahenden Botschaften“. Er selbst ist viel unterwegs auf Reisen und kann demnach auch viel thematisieren. Musikalisch wird es beschrieben als Mischung aus Reggae, Balkan Beats und Sacramento Blues (Sacramento“). Jedoch eröffnet „Jetzt oder Nie“ die Scheibe zuvor direkt passend, denn „entweder lebst du jetzt oder nie“. „Schein“ wird zudem als Single herauskommen. Mit positiver Stimmung folgt „Irgendwia wird des scho geh“. Als Liebeslied geht es mit „So wia du bist“ weiter. Der einzige englische Titel „The Biggest Mistake“ macht Mut zur Aktion, denn der größte Fehler sei die Angst Fehler zu machen“. „Mensch ärgere dich ned“ ist sehr lebensbejahend und vergleicht das Leben phasenweise mit dem bekannten Spiel. Reggae Takte hat „Heid is morgen vorbei“. Flott folgt „Hauptsach wos gsogt“. Und thematisch geht es um die Oberflächlichkeit. Kritisiert wird das Abstumpfen, die Smalltalks und das Desinteresse. Ein weiteres Liebenslied (an sich selbst) ist „Lieb ma zam“. „Ois geht einfach ned“ thematisiert den „normalen“ Lauf der Dinge im Alltag und das Muss der Einsicht, dass man nicht immer alle Angebote annehmen soll/kann/muss, damit man sich selbst nicht vergisst. Mit „Bruada“ endet das Album sehr harmonisch und melodisch.  

 

Live ist er bis Anfang Dezember in Bayern zu erleben

 

Als Anspieltipps empfehlen wir „Jetzt oder Nie“ und „Bruada“.

 

Promoportal-Germany vergibt 8 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

1. Jetzt oder Nie

2. Sacramento

3. Schein

4. Irgendwia wird des sch geh

5. So wia du bist

6. The Biggest Mistake

7. Mensch ärgere dich ned

8. Heid is morgen vorbei

9. Hauptsach wos gsogt

8. Lieb ma zam

9. Ois geht einfach ned

10. Bruada

Review – The Beauty Of Gemina – Flying With The Owl

 

Am 12.Oktober 2018 veröffentlichen „The Beauty Of Gemina“ (Michael Sele – Gesang, Gitarre, Keyboard, Mac Vizenz – Schlagzeug, Andi Zuber – Bass, Ariel Rossi – Gitarre und Markus Stauffacher – Live Bass) ihr nun achtes Album names „Flying With The Owl“. Ihre Musik, so auch auf dieser Scheibe, zeichnet sich durch düstere Schwermütigkeit aus. Sie ist unverfälscht minimalistisch. Genau diese Reduzierung auf Einfaches ist positiv zu sehen.

Besonders in der Schweiz und in Lichtenstein haben sie eine große Fanbase. Und nun wird das Album und besonders die Single „Ghosts“ im Radio gespielt. Mich persönlich überzeugt der Einsatz der zusätzlichen Instrumente: Akustikgitarre, Cello, Violine und Klavier und die Bluesinstrumente.

 

Der Opener „River“ ist beruhigend und sanft gesungen. Er verbreitet eine friedliche Stimmung. „Into My Arms“ lässt trotz der düsteren Stimmung und dem langsamen Takt an Folkrock und Country denken. In „Monsters“ setzt das Cello Akzente zur Melancholie. „Ghosts“ ist insgesamt flotter. „In The Dark“ lässt einen gedanklich eine Nacht im Freien genießen. Schwer, düster und mit einer sehr langsamen Melodie folgt „I Pray For You“. „Tunnel Of Pain“ ist dann wieder flotter, wobei das natürlich relativ zu sehen ist. Melodisch und mit dem Gewinn an Dramatik geht es mit „Again“ weiter. „Shades Of Summer“ verabschiedet den Sommer und lässt an einen grauen Herbsttag denken. Sehr minimalistisch mit gekonnt gesetzten Klavierakzenten und Streichern folgt „Suicide Day“ um die dunkelsten Gefühle des Menschen zu thematisieren. Als Abschluss ist „Wood Song“ ein Instrumentalsong.

 

Begleitet werden die elf Titel von einem optisch passend minimalistischem fast ausschließlich schwarz/weiß gehaltenem Booklet mit allen Songtexten.

 

Unsere Anspieltipps für euch sind „Tunnel Of Pain“ und die Single „Ghosts“.

 

Promoportal-Germany vergibt 8 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

1. River

2. Into My Arms

3. Mosnters

4. Ghosts

5. In The Dark

6. I Pray For You

7. Tunnel Of Pain

8. Again

9. Shades Of Summer

10. Suicide Day

11. Wood Song

Review – Vola – Applause Of A Distant Crowd

 

Die dänische Progressive Metal Band veröffentlicht mit ihrem Album „Applause Of A Distant Crwod“ am 12. Oktober 2018 eine interessante Mischung samt Electronic- und Industrialsound. Ihre Einflüsse reichen bis zu Pink Floyed zurück. Sie spielen mit Klängen und Lautstärkendynamik, haben detaillierte Gitarrenriffs und sehr melodische Songs auf der Scheibe.

 

„We Are Thin Air“ beinhaltet direkt viele dieser Elemente: ein bisschen Synthiesound, gleitende Basslinien und ein Gesang aus den 80er Jahren. Mit noch mehr elektronischen Passagen folgt „Ghosts“. Mit härteren Metalriffs und weiteren elektronischen/ Industrial-Anteilen geht es mit „Smartfriend“ weiter. Hier ist ein „Auf und Ab“ der Akzente ganz klar. Hinzu kommt in der zweiten Songhälfte ein ganz weicher und schon fast zarter Teil. „Ruby Pool“ ist ein durch und durch harmonisch melodischer Titel, der zum Träumen einlädt. Mit viel kontrastierenden elektronischen Rhythmen und Akzenten geht es mit „Alien Shivers“ weiter. Aber auch volle, satte, rockige Elemente finden Einzug. „Vertigo“ setzt durch den „anderen“ Gesang Highlights innerhalb des Songs. Insgesamt ist dieser Titel sehr ruhig und harmonisch weich. Härter und rockiger mit zusätzlich extrem düsteren und „aggressiven“ elektronischen/ Industrial-Elementen folgt „Still“. Sehr facettenreich geht es mit dem Titelsong „Applause Of A Distant Crowd“ weiter. Er beginnt mit verzerrtem Elektro-/ Industrialsound, wird dann durch die Gitarrenriffs rockig und mit Einsetzten des melodischen und weichen Gesangs harmonisch. Im Verlauf vermischt sich dies immer weiter. „Whaler“ versetzt einen durch die entsprechenden Instrumentenlinien schnell in eine negative, schon fast depressive Stimmung, um einen durch die Veränderung des Gesangs wieder dort herauszuholen. Mit extrem seichten Klaviertönen beginnt der letzte Titel „Green Screen Mother“. Dies wird durch die zusätzlichen Instrumentenlinien und den Gesang unterstützt.

 

Als Anspieltipps empfehlen wir euch eindeutig den Albumtitel „Applause Of A Distant Crowd“, da er sehr facettenreich ist. Zudem lege ich euch persönlich noch „Green Screen Mother“ ans Herz.

 

Promoportal-Germany vergibt 8 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

1. We Are Thin Air

2. Ghosts

3. Smartfriend

4. Ruby Pool

5. Alien Shivers

6. Vertigo

7. Still

8. Applause Of A Distant Crowd

9. Whaler

10. Green Screen Mother

Review – Gama Bomb – Speed Between The Lines

 

2002 formierten sich Gama Bomb in Nordirland um Trash Metal zu spielen. Philly Byrne (Gesang), Domo Dixon (Gitarre), John Roche (Gitarre), Joe McGuigan (Bass und Gesang) und Paul Caffrey (Schlagzeug) standen aber schon jeher neben der riesigen Anzahl an der Trash Metal Bands. Ihr neues Album „Speed Between The Lines“ wird am 12. Oktober 2018 erscheinen.

 

Trash und Speed sind direkt in den ersten Takten erkennbar. Und dennoch bringt „Give Me Leather“ Besonderheiten durch gesangliche Vielfalt und kurze knackige Gitarrenarbeit mit sich. Ähnlich geht es mit „A Hanging“ weiter. Hier überwiegen gesanglich zwei Extreme: Scream und harter „Sprechgesang“. Und auch hier ist die Gitarrenarbeit nicht zu verkennen. Dem fügt sich „666teen“ nahtlos an. Düsterer und später „gruseliger“ folgt „Bring Out The Monster“. Hier ist in der zweiten Songhälfte das Gitarrensolo zu bemerken. Noch temporeicher ist „R.I.P. U“. „Motorgeist“ spielt mit harten Breaks im schnellen Takt. Und auch hier darf das Gitarrensolo nicht fehlen. Absolut überzeugend sind die Instrumentenlinien von „Alt-Reich“, die sich phasenweise etwas vom Speed lösen und so Akzente setzten. „Stay Rotten“ hat schon in der ersten Songhälfte ein ausgiebiges Gitarrensolo zu bieten, welches ein echtes Highlight ist. Schon an der künstlerischen Schreibweise von „We R Going 2 Eat U“ erkennt man die Besonderheit, die sich auch musikalisch findet. Mit tollen Gitarrenlinien folgt „Kurt Russell“. Mit jeder Menge Speed und Trash geht es mit „World Gone To Hell“ weiter. Hier ist der harte „Sprechgesang“ ebenfalls wieder sehr kennzeichnend. „Faceblaster“ reiht sich gut an. Wobei die Doublebass hier besonders hervorsticht.

 

Unsere Anspieltipps sind „666teen“ und „Alt-Reich“.

 

Promoportal-Germany vergibt 8 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

1. Give Me Leather

2. A Hanging

3. 666teen

4. Bring Out The Monster

5. R.I.P. U

6. Motorgeist

7. Alt-Reich

8. Stay Rotten

9. We R Going 2 Eat U

10. Kurt Russell

11. World Gone To Hell

12. Faceblaster

 

Review – Doyle Bramhall II – Shades

 

Nach über 15 Jahren veröffentlicht der Multi-Instrumentalist, Sänger, Songwriter und Produzent Doyle Bramhall sein neues Album „Shades“ am 5. Oktober 2018. 12 Titel stecken voll mit Blues, Garagenrock, Psychodelic, Soul und vor allem jeder Menge Gefühl.

 

„Love an Pain“ zeichnet sich durch eine schleppende und gefühlvolle Harmonie aus. Etwas voller und satter folgt „Hammer King“. Mit „Eric Clapton“ zusammen geht es mit „Everything You Need“ weiter. Und auch „London To Tokyo“ fügt sich entsprechend an, auch wenn der Titel zunächst mehr Action verspricht. Das Duett „Searching For Love“ mit „Norah Jones“ ist sehr weich und harmonisch. Etwas härter und rockiger mit gekonnt verzerrten Gitarrenlinien, die Akzente setzten, folgt „Live Forever“. Hier wird er von „Greyhounds“ unterstützt. „Break Apart To Mend“ beginnt mit zarten Klavierklängen. Der Refrain ist gesanglich sehr verstärkt. Melodisch und sehr gefühlvoll folgt „She´ll Come Around“. Extrem ruhige Strophen und Hintergrundchöre im Refrain zeichnen „The Night“ aus. Und in „Parvanah“ sind die Strophen schon fast wehmütig gesungen. Dezente Westerninstrumentenlinien und ein melodischer Gesang folgen in „Consciousness“. Und mit „Going Going Gone“ endet das Album. Hier setzten die Unterstützung durch „Tedeschi Trucks Band“ und ein absolut grandioses Gitarrensolo Highlights.

 

Insgesamt ist klar. Der Mann kennt sein Handwerk und übertreibt nichts. Die Scheibe ist absolut professionell, auch wenn sie für meinen persönlichen Geschmack an der ein der anderen Stelle etwas mehr Pepp vertragen könnte.

 

Promoportal-Germany vergibt demnach 8 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

1. Love And Pain
2. Hammer Ring
3. Everything You Need (feat. Eric Clapton)
4. London To Tokyo
5. Searching For Love (feat. Norah Jones)
6. Live Forever (feat. Greyhounds)
7. Break Apart To Mend
8. She'll Come Around
9. The Night
10.
Parvanah
11. Consciousness
12. Going Going Gone (feat. Tedeschi Trucks Band)

Review – Rich Webb – Le Rayon Vert

 

Am 5. Oktober veröffentlicht der Australier Rich Webb mit seiner Band das neue (fünfte) Album „Le Rayon Vert“. Zu hören ist eine Mischung aus American Rock, Blues Rock und Indie Rock.

 

Den Opener „Let it Rain“ gibt es schon als Singleauskopplung zu genießen. Und das Genießen meine ich auch genauso. Der Song bringt jede Menge Rock mit sich und ist sehr eingängig. Danach folgt „Stray Horse Canyon“ mit vielen weichen Klängen und einem sehr melodischen Gesang. Hier ist ein minimalistischer Instrumenteneinsatz im Vordergrund. Mit Klavierklängen geht es mit „Our Love, it Don´t Live Here Anymore“ weiter. Dieser Titel ist erneut betont ruhig. „Letter to my Replacement (whoever that may be)“ schließt sich stimmig an. Hier ist der tolle Gesang sehr harmonisch. Der Song „Stoner“ gewinnt im Verlauf an Fülle und entwickelt sich dementsprechend positiv. Mit harten Drums startet der Instrumentalsong „The So Called Earl ( ) Palmer“. Hier unterstützen entsprechend gesetzte Bläser und die Mundharmonika setzt Akzente. „Shaggy Dad“ ist ein insgesamt flotterer Titel. „Come Home Baby, Get a Job“ ist wieder weicher und sehr melodisch harmonisch. Hier setzt die Ziehharmonika punktierte Akzente. Mit vielen Gesangsdopplungen folgt „Shenandoah“ und lässt einen musikalisch direkt in Fantasien in den Westen eintauchen. Wieder sehr ruhig mit minimalem Instrumenteneinsatz und wenig vordergründigem Rhythmus geht es mit „Me and my Horse Trigger“ weiter. „The Good Life“ ist ein sehr „anderer“ Titel auf der Scheibe. Er beginnt mit Martinshorngeräuschen. Zudem kommt das Saxophon neben Gesangsdopplungen immer wieder heraus. Insgesamt ist dieser Song stark durch „Sprechgesang“ gekennzeichnet und alle Instrumente erhalten gesonderte Aufmerksamkeit.

 

Rich Webb wird noch im Oktober auch in Deutschland (und der Schweiz) live zu erleben sein. Genaue Tourdaten findet ihr unten.

 

Unsere Anspieltipps sind die beiden flotteren Titel „Let it Rain“ und „Shenandoah“.

 

Promoportal-Germany vergibt für das in sich stimmige Album, welches mir persönlich jedoch etwas zu wenig Action hat, 7,5 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

1. Let it Rain

2. Stray Horse Canyon

3. Our Love, it Don´t Live Here Anymore

4. Letter to my Replacement (whoever that may be)

5. Stoner

6. The So Called ( ) Palmer

7. Shaggy Dad

8. Come Home Baby, Get a Job

9. Shenandoah

10. Me and my Horse Trigger

11. The Good Life

 

Tourtermine:

3. Oktober 2018 ChaBah – Weil am Rhein

4. Oktober 2018 8 Bar – Basel, Switzerland

5. Oktober 2018 PurPur – Müllheim

6. Oktober 2018 Villa Sponte – Bremen

11. Oktober 2018 Zum Rühl- Oberursel

13. Oktober 2018 Gewölbekeller – Krombach

14. Oktober 2018 Babonsky – Köln

18. Oktober 2018 Schallers Barber Shop – Homberg (Efze)

19. Oktober 2018 Q – Marburg

20. Oktober 2018 Cafe Hahn – Fritzlar

21. Oktober 2018 Schaufensterkonzert – Wetzlar

Review - Null Positiv – Amok

 

Mit fetten Gitarrenriffs, harten Drums und einem wechselnden Gesang zwischen Growl, Scream, Rock und mit jeder Menge Gefühl von Sängerin Elli Berlin thematisierten „Null Positiv“ auf ihrem Debütalbum „Koma“ aus 2017 Probleme der Gesellschaft. Nun veröffentlicht die 2015 gegründete Band mit „Amok“ am 1.10.2018 ihr neues Album, obwohl sie eigentlich durchgängig unterwegs in Europa auf Tour unterwegs sind und immer mehr Fans gewinnen. „Wir wollen uns nicht verbiegen lassen“, meint Sängerin Elli Berlin. Und demnach gestalten sie ihre Musik samt Videos in Eigenregie. Das zweite Album spricht von den inneren Ursachen in jeder Seele für diverse Themen/ Probleme.

 

Und so beginnt „Psychopath“ auch entsprechend und verleiht eine extrem düstere introvertierte aggressive Stimmung und gesanglich ist die Vielfalt von Elli direkt erkennbar. Ähnlich hart folgt „Trauma“ und auch der Titelsong „Amok“ macht seinem Namen alle Ehre. Dies unterstreicht der Gesang (Growl). Zwischenzeitlich gefällt mir der Song durch seine Gitarrenlinien besser und auch die Chöre am Ende setzten Akzente. Hart und kräftig geht es mit „Schizo“ weiter. Und auch hier ist der Titel sehr treffend. „Neue Matrix“ versetzt mich gedanklich zunächst in einen Terminatorfilm, wobei auch hier melodische Phasen ihren Platz bekommen. Musikalisch sehr treffend umgesetzt beginnt „Als ob wir Götter wären“ mit einem entsprechenden Intro mit knapp eineinhalb Minuten. Danach folgt Growl bis ins Detail auf einer sehr langsamen Ebene in insgesamt rund fünf weiteren Minuten. „Hexenjagd“ ist ebenfalls eher langsam. Und bei diesem Titel ist es kaum vorstellbar, dass er von einer Sängerin performed wird. Kräftiger und etwas schneller, aber ähnlich düster, reiht sich „König Ego“ an. „Turm der Angst“ beginnt wieder mit einem weichen Intro und ist eher rockig. Mit Orgelklängen startet „Unter deiner Haut“. Insgesamt reiht der Titel sich danach gut ein. Gleiches gilt für „Burderliner“. Dieser Song ist allerdings von Beginn an härter und düster. „Scars“ und „Rabenhaar“ sind sehr gefühlvoll und weich und ersteres mit Klavierklängen und beide sind echte Ausreißer auf dieser Scheibe mit einem tollen Gesang.

 

Als Anspieltipp empfehle ich „Psychopath“ und „Scars“, um sowohl einen Titel mit extremen Growl und auch einen mit einem gefühlvoll melodischem Gesang zu nennen.

 

Da das Gleichgewicht der Musiklinien und Schwerpunkte noch nicht ganz ideal ist, vergibt Promoportal-Germany 7 von 10 Punkten für diese Scheibe, die im Genre ihre Liebhaber finden wird.

 

Tracklist:

1. Psychopath

2. Trauma

3. Amok

4. Schizo

5. Neue Matrix

6. Als ob wir Götter wären

7. Hexenjagd

8. König Ego

9. Turm der Angst

10. Unter deiner Haut

11. Burderliner

12. Scars

13. Rabenhaar

Review – Leader Of Down – Casdade Into Chaos

 

Noch in diesem Herbst dürfen wir uns auf das Album „Cascade Into Chaos“ von „Leader Of Down“ freuen. Die Band wurde 2008 von Ex-Motörhead Gitarrist Würzel und Bassist Tim Atkinson gegründet. Drummer ist Steve Clarke (Ex -Fastway). Würzel verstarb 2011 und so sollte das Album in Gedenken fertig gestellt werden. Als Gäste konnten Lemmy, Phil Campell, Fast Eddie Clarke, Whitfield Crane, Lee Richards, Bruce Foxton und Cliff Evans gewonnen werden. Sänger ist Matt Baker und Gitarrist Alex Ward.

Die Scheibe beginnt mit „Paradise Turned Into Dust“ und Lemmys unverkennbarer Charakter und seine einzigartige Stimme sind zu genießen. Danach folgt mit viel Action der Titelsong „Casdace Into Chaos“. Mitten im Song wechseln die Instrumentenlinien und -einsätze und es könnte auch ein neuer Song sein, der dann anschließend wieder in die vorherigen Muster zurückkehrt. „People Say I´m Crazy“ beginnt direkt mit harten Drums und gigantischen Riffs, die direkt in Mark und Bein gehen, gekonnt ist gekonnt. Ähnlich rhythmisch mit kurzen Gitarrenanschlägen geht es mit „Serial Killjoy“ weiter. Und das Gitarrensolo ist ein absolutes Highlight. Erstklassig rockig folgen „Children Of Disease“ und „Sknakebite“, wobei zweiteres deutlich schneller ist. „Punch & Geordie“ reiht sich nahtlos an. Insgesamt ist dieser Song deutlich tiefer und demnach düsterer gespielt und auch gesungen. Klassisch rockig kommt dann „Feelgood“ als nächster Titel mit ordentlich Tempo und klarem Rhythmus daher. „The Killing Rain“ folgt mit extremen Gitarrenspielerein (verzerren) und einer wieder düsteren Stimme. Und der letzte Titel „Laugh At The Devil“ ist wieder unverwechselbar Lemmy, einfach „Playing Rock`n`Roll“).

 

Unsere Anspieltipps sind „Paradise Turned Into Dust“, „Cascade Into Chaos“ und „Children Of Disease“.

 

Promoportal-Germany vergibt 9 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

1. Paradise Turned Into Dust

2. Cascade Into Chaos

3. People Say I´m Crazy

4. Serial Killjoy

5. Skanebite

6. Punch & Geordie

7. Feelgood

8. The Killing Rain

9. Laugh At The Devil

 

Review - Dynazty – Firesign

 

Die Schweden (Stockholm) Nils Molin (Gesang), Love Magnusson (Gitarrre), Mike Lavér (Gitarre), Jonathan Olsson (Bass) und George Egg (Schlagzeug) von „Dynazty“ veröffentlichen nach 11 Jahren Bandgeschichte im Bereich des Modern Melodic Metal am 28.09.2018 ihr sechstes Album „Firesign“.

Die Mischung aus Melodie, Härte und Vielfalt zeichnen sie aus. Schnelle Gitarrenriffs paaren sich mit einem stimmgewaltigen Gesang samt Hintergrundchören und machen „Firesign“ zu einem kreativen, dynamischen und starken Album.

 

Direkt der Opener „Breathe With Me“ überzeugt mit klassischen Elementen und einem tollen Gitarrensolo. „The Grey“ folgt ähnlich rythmisch sympatisch mit viel Kraft und Power. Und auch hier setzt das Gitarrensolo Akzente. Aggressiver wirkt „In The Arms Of A Devil“ in den ersten Takten und in zwischenzeitlichen Phasen. Hintergrundchöre erzeugen hierbei den melodischen Teil. „My Darkest Hour“ ist wieder durch und durch moderner melodischer Metal mit einem schnelleren Gitarrensolo in der zweiten Songhälfte. Dramatisch beginnt „Ascension“, bevor die Gitarrenlinien Akzente setzen und der melodische Part folgt. Der Titelsong „Firesign“ startet mit schon fast Synthiesounds, bevor harte Riffs und klare Drums einsetzten. Der Gesang unterstreicht dies. Hier ist das Gitarrensolo als Highlight mit zu bemerken. „Closing Doors“ ist dann von Anfang an wieder typischer, jedoch ist dieser Titel insgesamt sehr „weich“ und die Note „Metal“ fehlt ein wenig. Diese kommt dann in „Follow Me“ direkt wieder. Harte Drums und Riffs im Überfluss und ein Gesang der dies positiv unterstützt. „Let Me Dream Forever“ nutzt wieder elektronische Spielereien um Akzente zu setzten und das Gitarrensolo ist erneut erstklassig. Härter folgt „Starfall“. Der Titel ist sowohl im Gesang als auch in den Instrumentenlinien aggressiver und dennoch melodisch. „The Light Inside The Tunnel“ hat als abschließender Albumsong alles dabei: elektronische Elemente, tolle Gitarrenlinien, eine sehr punktierte Rhythmusgruppe durch Schlagzeug und Bass und ein ebenso angepasster Gesang.  

 

Als Anspieltipps empfehlen wir „Breath With Me“ und „Ascension“.

 

Promoportal-Germany vergibt 8 von 10 Punkten für ein Album, welches schon Mainstreamcharakter hat und demnach viele Fans finden wird.