Review: Motorjesus – Live Resurrection

 

Motorjesus warten am 14 Februar mit der LIVE Scheibe zur letzten Tour auf. Was soll man dazu sagen, außer das vermutlich jeder der die Band auf einem ihrer Konzerte erlebt hat, nicht umhin kommen wird sich das Album zuzulegen, zumal die Band auf der Tour mächtiger und schneller daherkam als auf dem zuvor veröffentlichten Studioalbum.

 

Die Band hat die letzten beiden Konzerte der Tour ausgewählt, um das Album zu erstellen. Ich finde die gesamte Scheibe mehr als hörenswert und denke, dass sich hier wieder einmal zeigt, was ein gutes Live – Album bedeutet. Eine ganz andere Stimmung als ein Studioalbum, laut dreckig und kraftvoll….so wie es sein sollte.

 

01 Intro
02 Tales From The Wrecking Ball
03 Motor Discipline
04 King Collider
05 The Dead Army
06 Karate Interlude
07 Fist Of The Dragon
08 Fuel The Warmachine
09 Re-Ignite
10 King Of The Dead End Road
11 Back In The Action Car
12 Destroyer
13 The Damage
14 The Howling
15 Return Of The Demons
16 A New War
17 Motorjesus
18 Dirty Pounding Gasoline
19 Outro

 

 

 

 

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Preview: The Drowns - Under Tension (Pirates Press Records, release date: 17.01.2020)

 

(F:B:) Da fängt die neue Dekade ja richtig gut an. Mit „Under Tension“ kommt gleich mal die erste Knallerscheibe in Sachen Streetpunk angeflogen. Der zweite Longplayer der Jungs aus Seattle & LA zeigt gleich mal wo der Hammer hängt und legt die Messlatte schon ganz schön Hoch.

 

Eigentlich sind The Drowns ja ein Side-project von members der Bands Madcap, Time Again, Success, The Briggs & Shell Corporation. Unterm Strich ist das “Nebenprodukt“ jedoch deutlich besser als jede der Bands einzeln.

 

Die 11 Songs des Albums kommen im allerbesten Mix aus schöner alter englischer Schule und typischen melodischen midtempo US Sound rum. Nach dem fetzigen opener „Black Lung“ geht’s gleich mit dem ersten echten Hit „Them Rats“ weiter. Geiler Song mit Clash mäßigen Offbeat und jeder Menge catchy Sing-a-Longs. „Wolves on the Throne” hat deutliche Folk-Punk Einschläge mit teilweise mehrstimmigem Gesang und lädt damit gleich zum ersten alkoholischen Kaltgetränk ein. „Holt Fast“ war ja schon einer der Songs von der im Dezember rausgekommenen Picture EP und ist ein absoluter Streetpunk Hit, erinnert etwas an die tollen Aussies von Topnovil.

 

Mit „One more Pint“ haut die Band den nächsten Hit raus, kommt schön derbe in Dropkick Murphys / Street Dogs Manier rüber. Ebenfalls schon auf der Dezember EP ist „Demons“, schöner Sing-a-Long Punk mit sehr schickem Gitarrensound.
Weiter geht’s mit einem weiteren Hit, „Wastin´Time“ fordert deutlich das öffnen der nächsten Flasche, Prost. Danach geht’s mit „Cue the Violins“ wieder etwas mehr in die Folk-Punk / englische Ecke, um dann mit ner fetten Oi! Version von Jimmy Cliff´s „The Harder They Come“ wieder voll auf das Mitgröhl Gaspedal zu treten. „The Unknown“ ist dann wieder ein schöner Streetpunk / Oi! Smasher mit vielen OhOhOh´s. Zum Abschluss hauen The Drowns mit „Battery Street“ nochmal einen geilen Song in alten Rancid Style raus.

 

Die Band war 2019 schon eine DER Überraschungen für mich und führen mit „Under Tension“ konsequent Ihren eigenen Syle weiter. Immer schön abwechslungsreich wird’s auch nie langweilig. Der komplette Longplayer geht sauber in einem Rutsch runter und verlangt direkt das Ganze noch mal von Vorn. Ganz Dickes Daumen hoch, Tolle Scheibe!


Ich freu mich schon drauf die Band im Juli endlich mal live zu sehen. Der Gig am 31.07. in der Chemiefabrik in Dresden mit Bonecrusher (Live Recording), Brutal Bravo, The Drowns & The Antagonizers verspricht bei dem Line-Up ja einiges.

 

Das Album gibt’s bereits als Pre-order auf Pirates Press Records als CD und LP (1000pcs. Black Vinyl, 500pcs. Blood Red Vinyl, 300pcs. White Vinyl & 200pcs. Blood Red w/ Black Spokes Vinyl): https://shop.piratespressrecords.com/…/the-drowns-under-ten…

 

Promoportal-Germany gibt für „Under Tension“ 9.0 von 10 Punkten.

 

Tracklist:
SIDE A:
1. Black Lung
2. Them Rats
3. Wolves on the Throne
4. Hold Fast
5. One More Pint

SIDE B
1. Demons
2. Wastin’ Time
3. Cue the Violins
4. The Harder They Come
5. The Unknown
6. Battery Street

 

The Drowns Line-up: Rev, Jake, Andy & Jonny

Die Band auf FB: https://www.facebook.com/thedrowns/
Zum reinhören:
The Drowns - "Hold Fast" (Official Music Video): https://www.youtube.com/watch?v=5J5HxrcVrXw
The Drowns - "Faithfully Faithless": https://www.youtube.com/watch?v=pSzlqzGAjik
The Drowns - “Take Me Back” (Punk Rock Bowling 2019): https://www.youtube.com/watch?v=TbNegkqEflI

Review: Gnadenstoß - Könige der Nacht

Die mittelhessische Band Gnadenstoß veröffentlicht am 21.12.2019 ihren ersten Longplayer, der insgesamt 15 Stücke enthält. Die Band hat das Album selbst aufgenoommen und dabei gute Arbeit geleistet, die sich hören lässt.

Die fünf Musiker haben ausreichend Live-Erfahrung und das spiegelt sich in den Aufnahmen wieder. In jedem Fall sind Freunde des Deutschrock bei der Band gut aufgehoben und es handelt sich hier zumindest nicht um eine Band, die vornehmlich davon lebt Musik und Texte zu covern, oder bekannte Riffs mit neuen Texten zu überziehen. Hier haben die Jungs eher etwas Eigenständiges geschaffen. Unsere Anspieltipps sind "Jetzt oder nie und "Frei wie der Wind". Die Rythmusgruppe drückt zumindest in allen Liedern mächtig nach vorne und auch Gitarrenlinien und Gesang kommen trotz allem gut zum Tragen. Eine gut gemachte Produktion und aus allen Songs ist eine gute Note Heavy-Metal herauszuhören, die dem Ganzen noch eine besondere Note vermittelt.

Mir persönlich sind die Deutschrockproduktionen der letzten Jahre immer zu sehr aus dem Einheitsbrei ihrer geistigen Vorgänger herausgenommen worden, von dem sich jedoch Gnadenstoß duch viel Eigenständigkeit unterscheidet. Ein Album, dass allen Fans härterer Musik und deutscher Texte ans Herz zu legen ist. Auf Grund der Tatsache, dass wir die Band und ihre Mitglieder sehr schätzen und sie persönlich kennen, maßen wir uns keiner Punktebewertung an, legen das Album aber allen unseren Lesern und Freunden ans Herz….was auch einer Wertung gleichkommt!!!!

 

01. Ouvertüre
02. Dunkle Lieder
03. Endzeit
04. Alte Tage
05. Pfad der Wölfe
06. Heute Nacht
07. Auf unser Leben
08. Bombenterror
09. Zu euren Ehren
10. Jetzt oder nie
11. Das Tier in mir
12. Schnaps und wildes Spiel
13. Es ist vorbei
14. Frei wie der Wind
15. Rausch der Ewigkeit

Review: The Prowlers / Thunder & Glory - Beuverie & Barbarie Split EP (Contra Records, 04.11.2019)

Junge, Junge – Hier rappelts aber mächtig.
Auf der einen Seite haun The Prowlers aus Montreal mal eben zwei neue Oi! Hits raus, wie gewohnt in besten Brit-Oi! 80er Style. Die Band ist sowieso eine meiner all time favorites, schlechte Mukke gibttet einfach ned bei den Kanadiern und Live sind die Jungs eh immer Großartig. „Fiends by default“ ist schon ein Klasse Song, aber „We´ll take the blame“ ist ein Verdammter Straßenköter Hit.

Auf der anderen Seite kommen dann Thunder & Glory aus Philadelphia mit nem derben US-Oi! Dampfhammer ums Eck. Die Amis fahren ne komplett andere Oi! Schiene, eben deutlich derber, aber keinesfalls schlechter wie Prowlers. Fetter 90er Ami-Oi! Style der ebenfalls in der Ersten Liga spielt. „Viking Victory“ grummelt sich schon schön in den Gehörgang und überzeugt vor allem mit nem geilen Gitarrenlauf. „Spit in the Faces“ fräst dann noch etwas tiefer rein und erinnert an US Bands wie Brasstacks oder Anti Heros zu besten Zeiten.

Die Split EP ist ein richtig Fettes Brett, Schade das es eben „nur“ ne EP ist. Ich hätt da gern ein ganzes Split Album von den beiden Bands!

Die Single gibt´s hier auf Contra Records (300pcs. solid black & 200pcs. splatter): https://www.contra-net.com/…/v-a-prowlers-thunder-glory-beu…

Promoportal-Germany gibt „Beuverie & Barbarie“ 8.0 von 10 Punkten.

Tracklist:
The Prowlers side
A1 Friends by default
A2 We'll take the blame

Thunder and Glory side
B1 Spit in the Faces
B2 Viking Victory

The Prowlers Line-up: Sylvain (vocals), Jaime (guitar), Martin (bass), John (lead guitar) and Stephane (drums).

The Prowlers on Facebook: https://www.facebook.com/The-Prowlers-143209245743349/

The Prowlers - Protect and Serve: https://www.youtube.com/watch?v=va9BTSOVccE

Thunder & Glory Line-up: Greg (vocals), Warren (drums), Eric (guitar), Mike (bass) & Chris (guitar).

Thunder & Glory on Facebook: https://www.facebook.com/thunderandglory/

Thunder & Glory "Attack and Kill" live at Coop Katacombes, Montréal, Quebec, Oi! Fest 3/16/18: https://www.youtube.com/watch?v=pZsw0yZcCso

Review: GRUMPSTER - Underwhelmed LP/CD (Asian Man Records, 08 NOV 2019)

From Oakland, California comes GRUMPSTER, a three piece (very young looking) Punk Band with their Debut Album “Underwhelmed“.
Founded in 2017 the Lads playing Pop Punk, partly sweet as Candy mixed with a typical East Bay Sound and a little bit of “Bubble Gum” style comes along like Bands as Alkaline Trio, Green Day, Jawbreaker or the Muffs.


By first listening, the voice of Falyn directly reminds me of female singers like George Cheex from Action Pact or a bid like the little sister of Liz from Deadline, which is of curse not a bad reputation.
The 10 Songs are all going well with a good forward drive, some very nice sing-a-longs, pushing drums and a cool Bass & Guitar section. The partly cool ironic lyrics fits perfect to GRUMPSTER´s sound and making this Debut a damn good piece of Pop Punk.

Just listen to my favorite Songs from the Album to get a good impression of GRUMPSTER: “Underwhelmed“, “Crumbling”, “Tunnel Vision”, “Put Me to Sleep” or “Nausea”.

The Album is available on Asian Man Records as CD or LP (1st Press: 500 on half/half random colored vinyl): http://asianmanrecords.limitedrun.com/…/649658-grumpster-un…

Promoportal-Germany rates „Underwhelmed“ by 7.5 of 10 Points.

Tracklist:
1. Underwhelmed
2. Party’s Over
3. Lust
4. Crumbling
5. Ruins
6. Roots
7. Tunnel Vision
8. Put Me to Sleep
9. Nausea
10. Bad Seed

GRUMPSTER Line-up: Falyn Walsh (bass & vocals), Lalo Gonzalez Deetz (guitar), and Noel Agtane (drums).

The Band on Facebook: https://www.facebook.com/grumpsterCA/

Grumpster - Roots (Official Music Video): https://www.youtube.com/watch?v=Omw4ST_gjfg

Grumpster – Crumbling: https://www.youtube.com/watch?v=FhVGBIDzZR0

Grumpster - Tunnel Vision: https://www.youtube.com/watch?v=bR8VuMBiuQg

Review – DeWolff – Tascam Tapes

 

(A.M.) Mit den Worten „This Is Dewolff´s New Album – It Was Recording On The Road For Less Than $ 50 … But It Sounds Like A Million Bucks“ auf dem Cover wird das siebte Studioalbum des niederländischen Psychedelic- und Blusrock-Trios am 10. Januar 2020 über „Mascot Label Group“ erscheinen.

Und direkt der Opener „Northpole Blues“ zeigt diese durchaus gewagte Mischung, mit der das Trio seit ihrer Gründung 2007 mehr als erfolgreich ist. Der Blues als grundlegender Rhythmus dominiert zunächst. Dann folgen doch sehr psychedelische Parts. Dies macht die Anspielung der $ 50 sehr sympathisch. „Blood Meridian I“ ist von Beginn an eine Mischung. Ein Bruch erfolgt hier nicht. Im Stil des früheren Blues geht es mit „It Ain´t Easy“ weiter. Wobei die Instrumentenlinien durchaus den Psychedelicrock akzentuiert in den Vordergrund rücken. „Rain“ ist sehr ruhig und minimalistisch gespielt. Ähnlich ruhig mit starker Bluesnote folgt „Made It to 27“. „Nothing Changing“ hat den Blues zwar als Grundbaustein, aber viele Psychedelic-Elemente fügen sich ein. Und so geht es auch mit „Let It Fly“ weiter. „Blood Meridian II“ hat einige sehr strange Passagen und ist eindeutig dem Psychedelic-Schwerpunkt zuzuordnen. Harmonisch und zugleich abwesend folgen „Awesomeness Of Love“ und „Love Is Such A Waste“, wobei zweiteres wieder eine stärkere Bluesnote innehat. Sehr theatralisch beginnt „Am I Losing My Mind“ gesangstechnisch und die Instrumentenlinien unterstützen dies sanft. Als letzten Titel ist „Life In A Fisk Tank“ zu hören. Hier überwiegt eine „Gute Laune Stimmung“, die man beim Titel erstmal nicht erwartet.

Promoportal-Germany vergibt 6,5 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

1. Northpole Blues

2. Blood Meridian I

3. It Ain´t Easy

4. Rain

5. Made It To 27

6. Nothing´s Changing

7. Let It Fly

8. Blood Meridian II

9. Awesomeness Of Love

10. Love Is Such A Waste

11. Am I Losing My Mind

12. Life In A Fisk Tank

 

Review – Otherwise – Defy

 

 

 

(A.M.) Im November veröffentlichte das US-Quartett „Otherwise“ um die Brüder Adrain (Gesang) und Ryan Patrick (Gitarre und Gesang) ihr fünftes Album names „Defy“. Mit von der Partie sind in der aktuellen Besetzung Bassist Tony Carboney und Brain Medeiros am Schlagzeug. Das Album erschien über „Mascot Records“. Bereits 2003 gegründet, veröffentlichte „Otherwise“ vier Alben. Zudem spielten sie bereits mit „3 Doors Down“, „Mötley Crüe“, „Papa Roach“ und „Stone Sour“ auf einer Bühne. Ihre Musik ist eine Mischung aus Alternativ- und Hardrock und demnach wurden die vier Vorgängeralben immer in den höchsten Tönen gelobt. Das aktuelle Album wurde von Produzent Matt Good in dessen Studio in Phoenix, Arizona, aufgenommen.

 

Und was sollen wir sagen? Es stimmt! Das Album geht direkt in Mark und Bein. Direkt der Opener „Bad Trip“ überzeugt mit kraftvoller Härte und tollen Gitarrenlinien. Leichte Verzerrungen setzten Akzente. „Money“ und „Lifted“ fügen sich genauso an, mit einer Note „Mainstreamhartrock“. „Picking At Bones“ ist, für mein Empfingen gegen die Erwartungen bezüglich des Titels, doch eher harmonisch und ruhig. Als hymnisch wird „Ain´t Done Yet“ bezeichnet. Wobei diese Beschreibung für mich noch treffender zum Refrain von „Goliath“ passt. Bei „Don´t Even“ und „Fame And Miss Fortune“ beginnt wahrscheinlich jeder direkt mit dem Wippen, so ziehen diese Titel. „Unbreakable“ und „Good Fight“ sind dann wieder deutlich härter und aggressiver, wobei zweiteres auch ruhige Passagen hat.  

 

Unsere Anspieltipps sind „Don´t Even“ und „Goliath“.

Promoportal-Germany vergibt 8 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

1. Bad Trip

2. Money

3. Crossfire

4. Lifted

5. Picking At Bones

6. Ain´t Done Yet

7. Goliath

8. Don´t Even

9. Fame And Miss Fortune

10. Unbreakable

11. Good Fight

Review – Meshiaak – Mask Of All Misery

 

(A.M.) Die Trah- Metal- Band „Meshiaak“ aus Australien veröffentlicht ihr neues Album „Mask Of All Misery“ über die „Mascot Label Group“.

Nach einem kurzen und sehr gefühlvollen, teilweise schon als dramatisch empfundenen Intro nimmt „Miasma“ richtig Fahrt auf. Wobei diese Melancholie immer wieder hinzukommt und der Song auch so endet. Von Beginn an ist der Titelsong „Mask Of All Misery“ mit ordentlich Speed und Trash versehen. Und der Gesang fügt sich entsprechend aggressiv an. Aber auch hier sind durchaus ruhige Passagen vertreten, die Akzente setzen. „Bury The Bodies“ hat typische Gitarrenlinien als charakteristisches Merkmal. Der Titel ist insgesamt langsamer, erfüllt aber doch alle Kriterien eines Rocksongs. Er ist kraftvoll, energisch und satt. Danach geht es wieder trashiger weiter. „City Of Ghosts“ besticht durch Tempo und harte Anschläge. Der Gesang, vor allem im Refrain, nimmt den Speed aber wieder zurück und setzt so Akzente.

„Face Of Stone“ beginnt direkt schreiend. Die Wut und Aggressivität sind sofort spürbar. Und auch in „Tears That Burn The Sun“ ist eine düstere Stimmung gut durch die harten Instrumentenlinien und den entsprechenden Gesang umgesetzt. Der Titel ist aber wieder mit weniger Tempo gespielt. „Dove“ folgt als typische Rockballade mit grandiosen Gitarrenlinien. Weiter geht es mit „In The Final Hour“. Hier wirkt die Gitarrenspielweise zwar gewollt, aber auf mich persönlich mit diesem Anschlag, dem Verzerrten und den vielen „Ausflüchten“ eher unpassend. „Adrena“ folgt leider entsprechend unwirklich. Es wirkt auf mich zunächst als reines Durcheinander. Dies wird dann im Verlauf des Songs etwas besser. Am besten lässt sich dieser Titel wohl mit aggressiv und schnell beschreiben. Und dann endet die Scheibe auch schon mit „Godless“. Dieser Song hat wieder die charakteristische Härte samt Trash und Speed.   

Meine persönlichen Anspieltipps sind „Bury The Bodies“ und „Dove“. Aber charakteristisch für den Trash-Metal der Band ist eher der Titelsong „Mask Of All Misery“.

 

Promoportal-Germany vergibt 6 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

1. Miasma

2. Mask Of All Misery

3. Bury The Bodies

4. City Of Ghosts

5. Face On Stone

6. Tears That Burn The Sun

7. Doves

8. In The Final Hour

9. Adrena

10. Godless

Review Chrystal Viper – Tales Of Fire And Ice

(M.D.) Die polnische Band meldete sich am 22.11.2019 mit einem neuen Longplayer zurück und somit erscheint noch ein weiteres Powertmetalalbum kurz vor Weihnachten. Die markante Stimme von Marta dominiert die Scheibe wie eh und jeh, aber so sollte das bei Einem Markenzeichen auch sein. Immerhin ist das auch schon die siebte Scheibe der Band. Insgesamt sauber produziert, klingt es manchmal doch ein wenig zu geglättet, was aber ein Zeichen der Zeit zu sein scheint. Ich persönlich mag es etwas rauer, was ich bei dieser Scheibe vermisse.

Die erste Nummer „Still Alive“ ist dann auch gleich der erste Kracher auf der Scheibe und lässt erwarten, dass das Album einiges zu bieten hat. Ein schöner Song, und der folgende Song „Chrystal Shere“ zeigt dann, dass es auch härter geht. In diesem Stil geht es dann mit „Bright Lights“ erst einmal weiter. Den Song sollte man sich als Anspieltipp notieren.

Mit „Neverending Fire“ wird es wieder etwas ruhiger, was aber mit „Under Ice“ und „One Question“ schon wieder vorbei ist. Auch „Tomorrow Never Come“ geht gut zur Sache und mit „Tears Of Arizona folgt noch einmal eine getragene Ballade. Als Bonustrack folgt das Dokken Stück „Dream Warriors“ was ebenfalls wirklich gut gelungen ist

 

Insgesamt ein rundes Album, was aber an das letzte Album „Queen Of The Whitches“ aber meiner Meinung nach nicht ganz heranreicht.

 

Promoportal-germany vergibt hierfür 7 von 10 Punkten

 

Tracklist:

1.    Prelude

2.    Still Alive

3.    Crystal Sphere

4.    Bright Lights

5.    Neverending Fire

6.    Interlude

7.    Under Ice

8.    One Question

9.    Tomorrow Never Comes (Dyatlov Pass)

10. Tears Of Arizona

11. Dream Warrior

Review: Human Fortress – Reign Of Gold

Mir „Reign Of Gold“ liefert die deutsche Powermetalband Human Fortress am 06.12.2019 ihr neues Album ab. Nach dem Intro legt die Combo mit „Thunder“ beeindruckend los und es ist, wie auch bei den ersten Alben schon, beeindruckend, was Sänger Gus Monsanto an stimmlicher Bandbreite an den Tag legt.

Auch der Titeltrack „Reign of Gold“ geht gut ins Ohr. Danach folgt „Lucifer´S Waltz“, der sich durch eine echte Walzerkomposition abhebt und gerade durch dieses ungewöhnliche Arrangement für mich einen echter Anspieltipp für das Album darstellt. Wenn man beim Reinhören die Bandbreite der Band hören möchte, sollte man sich als nächstes das langsamere Stück „Shining Light“ anhören und dann direkt zu dem sehr druckvollen Song „The Blacksmith“ wechseln.

Die Band beendet das Feuerwerk mit dem Song „Viktory“, der ebenfalls das Zeug zum Ohrwurm hat, bei dem man direkt mitsingen möchte. In jedem Fall hat die Band mit dieser Scheibe ein wirklich hörenswertes Album abgeliefert. Die Scheibe klingt nicht überproduziert, die Gitarrenlinien stimmen und der Gesang ist absolut beeindruckend. Auch die Rhythmusgruppe Zaios und Hort liefern den passenden Druck von hinten. Die Keyboardlinien untermauern das Ganze gekonnt mit Flächen und Soloparts, die das Ganze aber nicht künstlich oder keyboardlastig wirken lassen.

Ein Powermetalalbum, dass sich von den Produktionen der letzten Jahre vor allem dadurch unterscheidet, dass es sich nicht völlig überproduziert anhört und man wahrnehmen kann, dass es sich um handgemachte Musik handelt.

Hierfür gibt das Promoportal-germany 8,5 von 10 Punkten….weiter so Jungs!!!!

 

Human Fortress sind:

Torsten Wolf - Gitarre
Volker Trost - Gitarre
Apostolos Zaios - Schlagzeug
Dirk Liehm - Keyboards
André Hort - Bass
Gus Monsanto – Gesang

 

Tracklist:

01 – Imminence
02 – Thunder
03 – Reign Of Gold
04 – Lucifer´S Waltz
05 – Bullet Of Betrayal
06 – Shining Light
07 – Surrender
08 – The Blacksmith
09 – Martial Valor
10 – Legion Of The Damned
11 – Victory

Gesamtspielzeit 45:53

Review: Brothers Of Metal – Emblas Saga

Mit „Emblas Saga“ schieben die Brothers Of Metal ihren zweiten Silberling in die Arena des Powermetal. Die Schweden haben mit Peter Sallai, der schon für Sabaton und Powerwolf Cover gezeichnet hat, einen Künstler für ihre Album-Artwork gewählt, der nicht unbekannt in diesem Geschäft ist. In jedem Fall ist es ihm gelungen ein Album zu gestalten, was Fantasie und Wikingerthemen gut miteinander vereint.

Nach der letzten Scheibe, die im Dezember 2018 auf den Markt kam und auch mich durchweg begeistert hat, sind die Kriterien für einen Nachfolger hochgesteckt. Auch wenn mir diese Art der Musik häufig zu künstlich arrangiert erscheint, geht sie doch ins Ohr und muss zeigen, ob sie den Live Test besteht. In letzter Zeit sehe ich zu viele Bands auf Bühnen, die ich mir ohne die Einspieler vom Band nicht vorstellen möchte. Da ich die Band noch nicht gesehen habe, kann ich an dieser Stelle dazu nichts sagen, aber die Songs des Albums lassen für mich eine Liveperformance als spannenden Event erscheinen. Die Band hat im letzten Jahr auf einigen Festivals überzeugt, was hoffen lässt.

Das Album steht dem letzten Longplayer um nichts nach und startet mit einem epischen Intro von fast zwei Minuten. Danach knallen typische Powermetal Arrangements durch bis zur ersten Ballade „Weaver of Fate“. Eine wunderschöne Ballade, die gut ins Ohr geht. Danach folgen Songs, die im Stil den ersten Songs der Scheibe folgen, lediglich die Geschwindigkeit der Songs unterscheidet sich ein wenig voneinander. Der letzte Song „To the Skies and Beyond“ fügt in der Instrumentalisierung historische Instrumente, bzw. historisch klingende Instrumente ein, was das Flair alter Zeiten erzeugt, wie man es von den Mittelalterbands der Neuzeit gewohnt ist

Alles in Allem ein gutes Album, dass man mit Freude beim Autofahren hören kann. Leider fehlen mir ein wenig die Höhen und Tiefen, die ein Album interessant machen. Powermetal, wie man ihn erwartet, aber genau deshalb auch nicht außergewöhnlich. Es werden sich sicherlich viele Käufer finden, aber leider werden die Produktionen dieses Genres immer weichgespülter und es geschieht musikalisch nichts unerwartetes mehr.

Für ein gut produziertes, aber nicht außergewöhnliches Album vergibt das Promoportal-germany 7,5 von 10 Punkten

Tracklist:

1. Brood of the Trickster (1:56)
2. Powersnake (3:43)
3. Hel (4:40)
4. Chain Breaker (3:53)
5. Kaunaz Dagaz (4:13)
6. Theft of the Hammer (4:10)
7. Weaver of Fate (4:45)
8. Njord (3:50)
9. Emblas Saga (7:14)
10. Brothers Unite (4:06)
11. One (4:17)
12. Ride of the Valkyries (3:26)
13. To the Skies and Beyond (4:53)

Bobson Dugnutt – Be The Change Or Whatever – Indelirium Records

Die Band Bobson Dognutt setzt sich aus Mitgliedern zusammen, die zum Teil aus Berlin stammen und der Rest stammt aus dem schönen Italien. Die EP hat nur 6 Stücke, geht aber musikalisch ordentlich zur Sache. Eine Mischung aus Hardcore Punk, Rock´n´Roll und Metal lädt zum Mithüpfen ein. In jedem Fall sind die düster klingenden Gitarren, die deutlich tiefer gestimmt sein ein tragendes Element der Scheibe.

Bereits mit dem ersten Stück „The Clock“ legt die Band richtig los. Schnelle Gitarrenlinien und die aggressive Stimme des Sängers verbinden sich zu einer kraftvollen Komposition, die auch von der Rhythmusgruppe noch eindrucksvoll untermauert wird. Somit ist das erste Stück der Scheibe auch gleich als Anspielstück zu empfehlen.

Die folgenden Stücke folgen in ähnlichem Stil und werden in manchen Passagen durch beeindrucken hohe Gesangspassagen getragen. Schnell und ohne Gnade werden Songs heruntergehämmert, die auf mehr Material dieser Band hoffen lassen. Weitere Anspieltipps sind „Raptor Democracy“ und „Same Old Story“.

Für alle, die dem Hardcore und schneller Punkmusik verfallen sind, ist der Silberling eine echte Empfehlung. Mir hat die Scheibe jedenfalls beim Hören viel Spaß gemacht und sie ist direkt in das CD Fach meines Autos gewandert

 

Hierfür gibt es 8 von 10 Punkten

Mitglieder der Band

Voice - Todd Bonzalez
Guitar - Jeromy Grinde
Bass - Mark Truk
Drums - Dwigt Rortugal

 

Tracklist:

The Clock

Be The Change

Raptor Democracy

Jerry The 5th

Warvey Heinstein

Same Old Story

Review: FALLBRAWL - Darkness (BDHW Records, 08.11.2019)

 

(F.B.) Satte Drei Jahre haben sich die Ruhrpott Hardcore Jungs von Fallbrawl Zeit gelassen für Ihr Fünftes Studioalbum. Dabei hat sich der Sound doch sehr Richtung Metal weiterentwickelt. Wie´s schon der Albumtitel verspricht, ist der gesamte Longplayer in einem ziemlich düsteren Klangambiente gehalten.

Neben dem sehr (Black-) Metallastigem Gesamteindruck und dem dazu passenden markanten Gesang von Andre Krupski, gibt es noch einige fette Beatdowns, und Breaks die schon fast in Moshparts, oder in Trashige Gitarrenläufe übergehen. In Summe ein durchaus spannender Gesamtsound.

Alles Sauber ab nach vorne, aber eben auch immer mächtig düster dabei. Unterstützt wird das Ganze noch von einigen illustren Gastsängern, die die jeweiligen Songs noch besser in Szene setzen.

Der ganze Mix ist meiner Meinung nach eher was für die Hard-Metaller-Faktion, mir kommt da der Hardcore etwas zu kurz. Knapp gesagt, so ganz warm werde ich mit „Darkness“ nicht.

Heißt aber nicht, dass es ein schlechtes Album ist, „Turn the Scale“ ist z.B. ne echte Hammernummer, genau wie die Songs, die für mich positiver auffallen und durchaus öfter mal ne Runde auf dem Plattenteller drehen dürfen. Also, als Tipp ruhig mal hier reinhören: „Helldogs”, Pressure“, „The Storm“ & „Live of Survive”.

Erhältlich als CD, Package Deal mit T-Shirt & auf Vinyl (50pcs. Slipmat with Clear/Red & Black Splatter, 150pcs. Clear/Red & Black Splatter & 350pcs. Red / Black Swirl)

 

auf BDHW Records: https://www.bdhw-shop.com/en//merchandise/fallbrawl.html…

 

Promoportal-Germany gibt für „Darkness“ 6.5 von 10 Punkten.

Tracklist:
1. WELCOME TO REALITY
2. SNAKES
3. HELLDOGS (feat. Florian Waltemathe, BROKEN HUMANITY)
4. THE STORM (feat. Dennis Diehl, ANY GIVEN DAY)
5. MY WORLD BURNS (feat. Dave Beule, ex VITJA)
6. DARKNESS
7. PRESSURE (Feat. Ricky, LIONHEART)
8. LIVE OF SURVIVE
9. TURN THE SCALE
10. NEBULA

 

Fallbrawl Line-Up: Andree Krupski – Gesang, Walle Etzel – Bass, Stefan Leineweber - Gitarre & Simon Heinen - Schlagzeug

Facebook Seite der Band: https://www.facebook.com/fallbrawlofficial/

Fallbrawl – Darkness (Official Video): https://www.youtube.com/watch?v=31yntZiFDZY

Fallbrawl - Welcome to Reality (Official Video): https://www.youtube.com/watch?v=J4ml23xAnb8

Fallbrawl - Helldogs (Official Video): https://www.youtube.com/watch?v=zhQAL5ON3x8

Preview: The Restarts - Uprising (Pirates Press Records, 25.10.2019)

 

(F.B.) The Restarts sind zurück mit Ihrem Sechsten Longplayer, jetzt das erste mit Jeremy an der Schießbude. Stolze 14 Monate habe die 3 Jungs aus Hackney, London's East End an der Scheibe gefeilt, und das hat sich wieder einmal gelohnt.

Mit Ihrem großartigem Sound aus trashigen Old School Punk & schönen Offbeat/Ska Elementen sind die Restarts ja seit 1995 ne echte Bank. Dementsprechend gehen die 12 Songs von „Uprising“ auch ab wie Schmidt´s Katze. Der opener „Panic“ legt als reines HC-Punk Stück gleich mal ordentlich vor. Mit „Living a Lie“ folgt ein treibender Streetpunk/Oi! Hammer & weiter geht’s mit der feinen Ska-Punk Nummer „Shut Doors“ um dann mit „First World Problems“ wieder die volle Aggro-Punk Breitseite rauszuhauen. „Out and Proud“ und The One Percent“ hauen genau wie der Titeltrack „Uprising“ in die gleiche geile Old School Achtziger Punk Kerbe – Klassel


Ohne dabei Gas rauszunehmen wird dann mit „Black Dog“ wieder ein toller Punk Song mit Off-Beat ala Blaggers abgeliefert. „A Dark Day in September“ ist dann die nächste Streetpunk Hymne, bevor mit „The Fork“ wieder etwas mehr HC-Punk mit schön angepissten Sing-a-Longs aufwartet. Mit „20 Years“ gibt es nochmal ne sehr SKA lastige Nummer, bevor mit dem ziemlich abgedrehten „New World Order“ das Album viel zu schnell am Ende ist.

Das Songwriting ist durchweg mit zurecht angepisster Harter Kritik an Gentrifizierung, Homophobie, Rassentrennung und an politischem Wahnsinn. Aber auch Themen wie Mentale Gesundheit, Suchtproblematik oder die fürchterlichen Zustände, die im Dschungel von Calais an der Tagesordnung sind. The Restarts reden nicht nur über solche Missstände, sondern unterstützen auch aktiv vor Ort, so war u.a. Robin beruflich einige Zeit in Palästina und arbeitete dort im Bereich der humanitären Hilfe.


Die Jungs sind eben einfach große Klasse, menschlich wie musikalisch. Tolle Menschen, Tolles Album, das von Vorn bis hinten Spaß macht.

Das Album ist erhältlich auf Pirates Press Records als CD, LP & Digital Download (1500pcs. Black Vinyl, 250pcs. Ultra-Clear w/ Black “Smoke” Vinyl & 250pcs. Blood Red Vinyl): https://shop.piratespressrecords.com/…/the-restarts-uprisin…

 

Promoportal-Germany gibt für „Uprising“ 8.5 von 10 Punkten.

 

Tracklist:
1. Panic
2. Living A Lie
3. Shut Doors
4. First World Problems
5. Out And Proud
6. The One Percent
7. Uprising
8. Black Dog
9. A Dark Day In September
10. The Fork
11. 20 Years
12. New World Order

 

The Restarts line up: Kieran - bass & vocals, Robin - guitar & vocals und Jeremy – drums

 

Bandseite auf FB: https://www.facebook.com/therestarts/

The Restarts - "Uprising": https://www.youtube.com/watch?v=q7aP7OspeY4

The Restarts - "20 Years": https://www.youtube.com/watch?v=aOK4uKIWJdc

The Restarts - "Out and Proud": https://www.youtube.com/watch?v=fhb6Y2G6a8o

 

 

Preview: RAMOMS – Teachers Pet Single (Pirates Press Records, release date: 13.12.2019)

 

(F.B.) Hier also die zweite von drei geplanten Singles der all-female-Ramones-parody/tribute-Band Ramoms.

Nach der doch etwas flachen „Problem Child“ Single, kommen die Vier Damen aus Philadelphia nun mit „Teachers Pet“ etwas besser daher.

Dreimal Bubblegum Ramones Sound gibt´s auch hier. Auch diese Single ist mich nicht mehr als durchschnittlich, wobei „The PTA took my Mommy away“ wenigstens noch etwas lustig ist. Der Gesang erinnert immer noch an Alvin and the Chipmunks, wenn auch nicht ganz so penetrant wie auf der ersten EP.

Nach wie vor aber not my Pint of Cider. Mehr wie ein Schulterzuckendes “Ganz nett” lockt mir das nicht hervor.

Die Single gibt´s auf Pirates Press Records (500 x Olive Green w/ White Splatter vinyl): https://shop.piratespressrecords.com/…/ramoms-teachers-pet-7

 

Promoportal-Germany gibt für „Teachers Pet“ 4.5 von 10 Punkten.

 

Tracklist:
Side A:
1. Going Into 3rd
2. The PTA Took My Mommy Away
Side B:
1. Beat On The Brat

RAMOMS sind: Jodi Ramom – Vocals, Sharon Ramom – Guitar, Molly Ramom – Bass, Ginger Ramom – Drums

Ramoms auf FB: https://www.facebook.com/ramomsband/

Preview: Insanity - Moneyfest (Bastardized Recordings, 13.12.2019)

 

(F.B.) Mitten aus der Schweiz, aus dem beschaulichen Kanton Luzern kommt ein mächtiges Soundgewitter in Form des vierten Longplayers von Insanity auf uns zu. Die 5 Jungs sind ja schon eine ganze weile auf nem hohen Level unterwegs, und durch etliche Internationale Gigs, Festivals und Headliner Touren, u.a. Kuba, Europa, Balkan, Japan, Korea & Süd/Ost Asien, ne feste Größe in der weltweiten Hardcore Szene.

Mit „Moneyfest“ machen Insanity konsequent weiter mit Ihrem ganz eigenen Style aus Hardcore ala Madball oder Hatebreed gemischt mit Punk, garniert mit fetten Metal-Riffs & jeder Menge Shouts und Sing-a-Longs.
Die 12 Songs des Albums sind durch die Bank weg verdammt druckvoll und schieben ne unglaubliche Soundmauer nach vorn. Dabei immer schön abwechslungsreich, mal mehr Trashig Metallastig, mal fette Moshstücke, mal im Vordergrund die schön alte HC Schule, mal derbe Crossover Smasher. Immer schön aggressiv, wütend und ordentlich angepisst. Alles immer sehr gesellschaftskritisch mit nem dicken Batzen Ironie, statt erhobenen Zeigefinger. Sehr sympathisch.

Das Album gefällt komplett auf Anhieb, alle Songs gehen sauber ab und Ausfälle sind auf „Moneyfest“ nicht zu verzeichnen. Fällt daher schwer was hervorzuheben, aber unbedingt mal reinhören bei „You will Die First“, „Safe Me“, „Food Comes First“, „These Days“ oder „Hate Everyone“.

Bereits als Preorder erhältlich als CD, Package Deal mit T-Shirt, DL & auf Vinyl (100pcs. White & 200pcs. Black) auf Bastardized Recordings: http://shop.bastardizedrecordings.de/product_info.php…

 Promoportal-Germany gibt für „Moneyfest“ 8.0 von 10 Punkten.

 

Tracklist:
1. How We Ride
2. Business
3. Seven Sins
4. You Will Die First
5. Moneyfest
6. Save Me
7. Dead Presidents
8. Food Comes First
9. Struggle
10. These Days
11. Hate Everyone
12. Can't Stop Won't Stop

 

Insanity Line-Up: Vocals - Tobias Küng, Lead Guitar - Michael Portmann, Rhythm Guitar - Yannick Balmer, Drums - Raphael Renggli & Bass - Livio "Pery" Zemp

 

Facebook Seite der Band: https://www.facebook.com/insanity.metal/

Insanity - Moneyfest (Official Video): https://www.youtube.com/watch?v=LJK-6sACQv8

Insanity - You Will Die First (Official Video): https://www.youtube.com/watch?v=yVfCx8FiJqQ

Review: Pink Floyd – The Later Years

Ein wahnsinniges CD und Digitalpaket wird hier von Pink Floyd auf den Markt geworfen, an dem die Fans der Band nur schwerlich vorbeikommen werden. Das riesige Set aus 5 CDs, 6 Blurays und 5 DVDs erscheint am 29. November 2019 und beinhaltet unveröffentlichtes Material der Band. Das Paket hat natürlich seinen Preis und wird mit fast 350 Euro nicht unbedingt jeden ansprechen.

Die Band hat sich allerdings wirklich Mühe gegeben, den Fans etwas Erstklassiges zu bieten. „A Momentary Lapse Of Reasons“ wurde komplett überarbeitet und neu abgemischt. Dazu kommt eine Menge an Material aus den Alben „The Divison Bell“, „A Momentary Lapse Of Reasons“ und „Endless River“, dass es bisher noch nicht zu hören gab. Auch Videomaterial zu diesen drei Alben ist beinhaltet und umfasst fast sieben Stunden Material. Gigantisch!!!

Ebenso sind die Konzerte in Venedig von 1989 und das Knebworth Konzert von 1990 enthalten und umfassen auch bisher unveröffentlichtes Material. Die Reihe setzt sich so fort. Unveröffentlichtes Material zu „Pulse“ und der Film zu „Endless River“ lassen das Herz höherschlagen.

Hinzu kommt das bisher unveröffentlichte Konzert von Gilmoure, Wright und Mason, dass sie zum Gedenken an Syd Barrett 2007 gegeben haben auf CD und Blueray.

Um das Ganze abzurunden ist ein Textbuch, ein Fotobuch mit 60 Seiten, und reproduzierte Tourprogramme (Pink Floyd World Tour 1987/1988, Pink Floyd Live 1989, Pink Floyd European Tour 1994) enthalten, dass Fans glücklich machen wird. All dies wurde erstellt von Aubrey Powell von Hipgnosis und Peter Curzon von den Storm Studios. Als Add Ons sind auch reproduzierte Tourpässe, Sticker und Poster enthalten.

Es soll auch eine Doppel-CD bzw. Vinyl geben, die die Highlights des Pakets enthalten soll und sicher erschwinglicher sein wird, obwohl das Gesamtpaket natürlich seinen Reiz hat.

Promoportal-germany vergibt hierfür 9 von 10 Punkten, was am immens hohen Preis liegt. Der Inhalt der Box ist allerdings auch bestechend und lohnt sich für Fans der Band in jedem Fall !!!!

 

Tracklist:

CD 1

  1. Signs Of life (Remix 2019)
  2. Learning To Fly (Remix 2019)
  3. The Dogs Of War (Remix 2019)
  4. One Slip (Remix 2019)
  5. On The Turning Away (Remix 2019)
  6. Yet Another Movie (Remix 2019)
  7. Round And Around (Remix 2019)
  8. A New Machine, Part 1(Remix 2019)
  9. Terminal Frost (Remix 2019)
  10. A New Machine, Part 2 (Remix 2019)
  11. Sorrow (Remix 2019)

CD 2

  1. Shine On You Crazy Diamond (Parts 1-5) (Live. Remix 2019)
  2. Signs Of Life (Live. Remix 2019)
  3. Learning To Fly (Live. Remix 2019)
  4. Yet Another Movie (Live. Remix 2019)
  5. Round And Around (Live. Remix 2019)
  6. A New Machine, Part 1(Live. Remix 2019)
  7. Terminal Frost (Live. Remix 2019)
  8. A New Machine, Part 2 (Live. Remix 2019)
  9. Sorrow (Live. Remix 2019)
  10. The Dogs Of War (Live. Remix 2019)
  11. On The Turning Away (Live. Remix 2019)

CD 3

  1. One Of These Days (Live. Remix 2019)
  2. Time (Live. Remix 2019)
  3. On The Run (Live. Remix 2019)
  4. The Great Gig In The Sky (Live. Remix 2019)
  5. Wish You Were Here( Live. Remix 2019)
  6. Welcome To The Machine (Live. Remix 2019)
  7. Us And Them (Live. Remix 2019)
  8. Money (Live. Remix 2019)
  9. Another Brick In The Wall, Part 2 (Live. Remix 2019)
  10. Comfortably Numb (Live. Remix 2019)
  11. One Slip (Live. Remix 2019)
  12. Run Like Hell( Live. Remix 2019)

CD 4

  1. One Of These Days (Live in Hannover 1994)
  2. Astronomy Domine (Live in Miami 1994)
  3. The Dogs Of War (Live in Atlanta 1987)
  4. On The Turning Away (Live In Atlanta 1987)
  5. Run Like Hell (Live In Atlanta 1987)
  6. Blues 1 (Unreleased, 1994 Recording)
  7. Slippery Guitar (Unreleased, 1994 Recording)
  8. Rick’s Theme (Unreleased, 1994 Recording)
  9. David’s Blues (Unreleased, 1994 Recording)
  10. Marooned (Unreleased, 1994 Recording)
  11. Nervana (Unreleased, 1994 Recording)
  12. High Hopes Early Version (Unreleased, 1994 Recording)

CD 5

  1. Shine On You Crazy Diamond (Parts 1-5) (Live in Knebwoth 1990)
  2. The Grat Gig In The Sky (Live in Knebwoth 1990)
  3. Wish You Were Here (Live in Knebwoth 1990)
  4. Sorrow (Live in Knebwoth 1990)
  5. Money (Live in Knebwoth 1990)
  6. Comfortably Numb (Live in Knebwoth 1990)
  7. Run Like Hell (Live in Knebwoth 1990)

 

Review: Eskimo Callboy – Rehab

Eskimo Callboy stehen ganz eigenen Metalcore, was sie auch auf ihrer neuen Scheibe wieder unter Beweis stellen. Mit sehr unterschiedlichen Gesangsparts und seltsamen Rap-Einlagen ist das Ganze stilistisch eine eher gewöhnungsbedürftige Mischung, die scheinbar ein annehmbares Gesamtkonzept für Fans der Band darstellt.

Die letzte Platte zeigte, dass sich einige Hörer mit dieser Art Musik identifizieren können, zumal die Scheibe Platz 6 der Charts erreicht hat. Ich persönlich kann der Scheibe nicht besonders viel abgewinnen. Die Stilbrüche sind zum Teil so schlimm, dass man das Gefühl gewinnen kann, hier wurde bei der Zusammenstellung gewürfelt. Manche Songs bewegen sich vom Gesangsstil eines Disneysongs bis hin zum Death-Metal Stil, was eher anstrengend als innovativ klingt.

Gleichzeitig ist der Sound eher künstlisch und die elektronischen Spielereien machen die Musik für mich noch anstrengender. Der Sound bewegt sich zwischen alten Kraftwerkalben und dem Versuch die Möglichkeiten eines Synthesizers bis an die Grenze auszureizen. Unterlegt wird das Ganze mit verzerrten Gitarren und einem zu künstlich klingenden Schlagzeug. Alles in Allem zumindest nichts was ich mir kaufen würde!

Promoportal-germany gibt 4 von 10 Punkten

Setlist

 

Take Me
Rehab
It’s Going Down
Hurricane
Disbeliever
Okay
Made By America
Supernova
Lost
Nice Boi

Prism

 

Tour:

01.12.19 (DE) Berlin – Metropol
03.12.19 (CZ) Prague – Storm Club
04.12.19 (HU) Budapest – Dürer Kert
05.12.19 (AT) Wien – Simm City
06.12.19 (AT) Saalbach Hinterglemm – Bergfestival
07.12.19 (DE) Köln – Palladium
08.12.19 (DE) Hamburg – Docks
13.12.19 (BE) Hasselt – Muziekodroom
14.12.19 (DE) Herford – Krampus Fest
15.12.19 (DE) Karlsruhe – Knockdown Festival
17.12.19 (F) Paris – Gibus
18.12.19 (CH) Zürich – Komplex 457
19.12.19 (DE) München – Tonhalle
20.12.19 (DE) Nürnberg – Löwensaal

Review: AXXIS 30 Jahre – Best Of EMI Years

Eine grandiose Zusammenstellung der AXXIS Songs, die bei EMI in den 80ziger und 90ziger Jahren erschienen  sind, erwartet den Hörer auf dieser Doppel-CD von AXXIS.  Das besondere an der Scheibe ist, dass aller Songs neu eingespielt wurden und somit in voller Soundbreite einer modernen Produktion ins Ohr gehen. Erfreulicherweise hat sich die Band diese Arbeit gemacht, die sich nach dem Hören der beiden Silberlinge auch wirklich gelohnt hat.

Die Jungs liefern eine gute Bandbreite ihrer ersten 4 Scheiben ab und erfreulicherweise ist das erste Album der Band mit sagenhaften 9 Songs vertreten, eine gute Entscheidung.  Beim Song „Living In A World“ konnte zudem Gitarrist Sacha Gerstner von Helloween zu einen Gastauftritt herangezogen werden. Alles in allem eine Runde Nummer, die in neuer Aufnahmequalität prima rüberkommt. Altes Material in einem wirklich schönen neuen Mantel.

Promoportal-germany gibt hierfür 8 von 10 Punkten….eine Scheibe die jedem AXXIS Begeisterten runter gehen wird wie Öl

Tracklist

CD 1
1. Living in a world 3:52
2. Kingdom of the night 4:11
3. Never say never 3:43
4. Fire and Ice 4:03
5. Young souls 3:32
6. Love is like an ocean 3:29
7. The moon 3:56
8. Tears of the trees 4:28
9. Kings made of steel 3:32
10. Save me 4:16
11. Touch the rainbow 3:07
12. Rolling like thunder 4:06

CD 2
1. Ships are sailing 3:55
2. Little look back 4:16
3. Face to face 5:27
4. Stay don't leave me 4:17
5. Little war 3:53
6. Brother moon 4:50
7. Waterdrop 4:20
8. Ecstasy 3:28
9. C'est la vie 2:58
10. Just a story 3:09
11. Helena 4:09
12. The show is over 4:23

Review – Luke Combs – What You See Is What You Get

 

(A.M.) Am 8. November wird die zweite Scheibe des amerikanischen Country Rock Musikers „Luke Combs“ „What You See Is What You Get“ veröffentlicht. Bereits sein Erstlingswerk „This One´s For You“ eroberte die Szene drüben. Und der Name wird auch diesmal Gesetz sein - nicht nur, weil er selbst trotz des Erfolgs ehrlich und echt geblieben ist, sondern auch, weil die Musik ehrlich ist.

Von den insgesamt 17 Titeln der Scheibe eröffnet „Beer Never Broke My Heart“ und gibt direkt einen passenden Einblick bzw. Ausblick auf die weiteren Songs. Denn auch „Refrigerator Door“ lässt ihn gesanglich und auch die Gitarre im Mittelpunkt stehen. Das Schlagzeug beispielsweise ergänzt und gibt zusätzliche Fülle. „Even Though I´m Leaving“ ist dann durchgängig etwas ruhiger und sentimentaler. Klavierklänge eröffnen „Lovin´ On You“ und der Countrysound nimmt weiter Fahrt auf. Dies ist auch bei „1,2 Many“ der Fall. Allerdings ist zwischenzeitlich ein Song, „Moon Over Mexiko“, zu hören, der für mich einfach nebenbei läuft, aber keine besondere Aufmerksamkeit erhascht.

Etwas Abwechslung durch punktierte Instrumentenklänge zu Beginn bringen dann „Blue Collar Boys“ und „New Every Day“ mit sich. Insgesamt ist der zweite Song schön voll und satt. „Reasons“ folgt. Hier ist seine Gesangsstimme sehr im Vordergrund und die Instrumentenlinien unterstützen dies, wie bei den meisten anderen Titeln auch. Wieder typischer im Country Music Stil mit einer Note Pop geht es mit „Every Little Bit Helps“ weiter, bevor „Dear Today“ in weiten Teilen sehr minimalistisch gespielt ist. Hiermit ist gemeint, dass sein Gesang bis fast zur Mitte eigentlich nur von einer Gitarre begleitet wird. Für mich wäre dies für den gesamten Song sehr lohnenswert gewesen.

Der Titelsong der Scheibe „What You See Is What You Get“ folgt voll, satt und sehr melodisch, harmonisch. „Does To Me (Feat. Eric Church)“ und „Angels Workin´ Overtime“ fügen sich entsprechend an. Hier ist die Country Music durch einzelne Akzente wieder etwas mehr im Vordergrund. Der Titel „All Over Again“ scheint als Name erstmal grundsätzlich sehr beliebt zu sein und folglich gibt es viele ähnliche Titel, die bereits von anderen Künstlern veröffentlicht sind und sich auch in den Instrumentenlinien und der Stimmung, die im Hörer ausgelöst wird, sehr ähneln. Seicht, weich und emotional geht die Scheibe mit „Nothing Like You“ und „Better Together“ zu Ende. Der zweite Titel setzt mit den Gitarrenlinien tolle Akzente und ist demnach ein würdiger Abschluss des Albums.

Unsere Anspieltipps sind „1,2 Many“ und der Albumtitel „What You See Is What You Get“.

 

Promoportal-Germany vergibt 6,5 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

Beer Never Broke My Heart

Refrigerator Door

Even Though I´m Leaving

Lovin´ On You

Moon Over Mexiko

1,2 Many (Feat. Brooks & Dunn)

Blue Collar Boys

New Every Day

Reasons

Every Little Bit Helps

Dear Today

What You See Is What You Get

Does To Me (Feat. Eric Church)

Angels Workin´ Overtime

All Over Again

Nothing Like You

Better Together

Review – Induction – Induction

 

(A.M.) Am 18. Oktober veröffentlichen die fünf Metaller von „Induction“ ihr gleichnamiges Debütalbum. Wir können uns auf progressiven und symphonischen Power Metal freuen. Eine Mischung aus Riffs mit einer 7-Saiten-Gitarre, ein gewisses Maß an Fantasy und Epik, eingängige Melodien, ein Orchester (Peter Crowley) und ein eine markante Gesangsstimme warten auf. Insgesamt kommt mit der CD ein Booklet, welches neben allen Songtexten auch Bilder in Fantasy Manier jedes Bandmitglieds zeigt.

 

Der Opener „A Message In Sand“ ist als Intro für die Scheibe direkt mit viel Epik und Abenteuerlust in unglaubliche und unbekannte Welten gespielt. Weiter geht es mit „By The Time“. Hier ist das Schlagzeug dominierender. Aber dennoch werden wir weiter in die Welt der Geister und Feen gezogen. Und auch in „Pay The Price“ folgen die Musiker diesem Pfad. Synthies zu Beginn und eine hervorstechende Gitarrenarbeit überzeugen. „The Outwitted Consecration“ ist sehr dramatisch gespielt, nicht zuletzt durch den vollen Einsatz des Orchesters. Mit Glockenklängen und Hintergrundchören startet auch „Hiraeth“, bevor die Gitarrenlinien das absolute Highlight des Titels darstellen. Der Song ist insgesamt etwas ruhiger.

 

Härter und im Stil klassischer Power Metal ist in „Mirror Make Believe (My Enemy)“ gespielt. Akzente setzt die Double Bass. „At The Bottom“ ist durch die Chöre wieder sehr episch. Zudem zieht das Tempo phasenweise ordentlich an. Dies gilt auch für „The Riddle“. Dieser Song ist insgesamt aber auch härter. Es folgt „A Nightmare´s Dream“ mit viel Dramatik entsprechend dem Songtitel. „My Verdict“ ist dann phasenweise wieder flotter gespielt und die Drums setzten, genauso wie der Wechsel der Gesangsstimme, punktierte Akzente. Der letzte Song des Albums „Sorrow´s Lullaby“ hat zum Schluss nochmal alles drin: Fantasy, Epik, Härte, Dramatik und jede Menge Power.

 

Unsere Anspieltipps sind „By The Time“ und „Sorrow´s Lullaby“.

 

Promoportal-Germany vergibt 8 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

A Message In Sand

By The Time

Pay The Price

The Outwitted Consecration

Hiraeth

Mirror Make Believe (My Enemy)

At The Bottom

The Riddle

A Nightmare´s Dream

My Verdict

Sorrow´s Lullaby

Review – Freedoom – Endzeitgeist

 

(A.M.) Zu Beginn des Jahres entstand das „Projekt“ „Freedoom“. Und nun veröffentlichen die zwei Freunde ihre erste EP „Endzeitgeist“. Zu haben ist die Scheibe auf den bekannten Streaming-Seiten und auch physisch in einer Kartonstecktasche. Das Besondere der beiden ist ihr nicht ganz gleicher Musikgeschmack. So kommt es mit Oi-Punkt/ Streetrock und Metal/ Hardcore zu einem schönen Crossover.

 

Alle Songs verkörpern diesen Crossover. Die Gitarrenlinien sind hart und sehr dominant. Aber auch das Schlagzeug steht dem nichts nach. Es ist sehr punktiert gespielt und wechselt die Tempi auch innerhalb der einzelnen Songs immer wieder, um so weitere Akzente zu setzten. Die Songs geben ein Gesamtbild ab und bleiben dem Crossover sehr treu. So sticht kein Titel besonders hervor, weder im positiven noch im negativen Sinne. Die deutsche Sprache fügt sich hier entsprechend ein, da sie ja nicht gerade als eine melodische Gesangssprache gilt.  

 

Unsere Anspieltipps entfallen, da alle Songs stilistisches sehr ähnlich sind und die Fans des Crossovers begeistern werden.

 

Promoportal-Germany vergibt 6 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

Endzeitgeist

Konsument

Virtuelle Zombies

Anti-Euch

Zeit und Geld

DSDPSEUDOSTAR

Fang an zu leben!

Review – Joe Bonamassa – Live At The Sydney Opera House

 

(A.M.) Am 25. Oktober 2019 veröffentlicht der Ausnahme-Blueser „Joe Bonamassa“ sein neues Album „Live At The Sydney Opera House“ über Mascot Label Group.

 

Und was sollen wir sagen: Wie erwartet, da gewohnt, haut Bonamassa damit wieder richtig einen raus. Der Opener „The Train“ lässt uns beim Intro an „Jethro Tulls“ „Locomotive Breath“ denken. Insgesamt hat dieser Titel in seinen über 8 Minuten Spieldauer direkt alles an Können in sich, was wir uns von Bonamassa erhoffen. Danach geht es mit „Mountain Climbing“ weiter. Hier haben die Bläser einen besonderen Auftrag. Sie unterstützen den Bass gekonnt, so dass auch dieser Song zu einem Feuerwerk wird. Zunächst extrem ruhig und gefühlvoll spielt Bonamassa bei „Drive“ seine Gitarre und entschwindet auch gesanglich voll und ganz in diesem Titel. „Love Ain´t A Love Song“ beginnt auf dieser Scheibe mit einem tollen Gitarrensolo. Dies wird von den anwesenden Fans entsprechend gewürdigt. Und was sollen wir sagen: Zu Recht! Danach geht es mit Bläsern und Keyboard weiter und auch die Backgroundsängerinnen unterstützen in Perfektion. Somit wird der Song immer voller und satter.

 

Es folgt „How Deep This River Runs“. Hier sticht die extrem markante Gesangsstimme von Bonamassa extrem hervor, aber auch die weibliche Unterstützung setzt Akzente. Die ebenfalls rund 8 Minuten Songlänge sind einfach zum Genießen. Weiter geht es mit „Mainline Florida“. Hier ist besonders das sehr ausgiebige Gitarrensolo zu bemerken. „The Valley Runs Low“ lädt uns zunächst in den „Wilden Westen“ ein. Der Song entwickelt sich extrem harmonisch und geht schon fast Richtung klassischer Ballade. So zeigt Bonamassa auch diese Seite seiner Musik sehr gut. „Blues Desperation“ ist absolut abwechslungsreich. Ruhige und weiche Passagen mit enormer Zurückhaltung und durch Minimalismus geprägt, wechseln sich mit vollen und satten Teilen ab, in denen jeder Musiker alles gibt und die Facetten seines Instrumentes deutlich spielt. Besonders die Bläser betonen diese Parts. Als Abschluss der Scheibe ist „No Place For The Lonely“ aufgenommen. Der Blues steht hier musikalisch ganz eindeutig im Vordergrund. Somit ist dieser Titel an dieser Stelle mehr als perfekt gewählt.

 

Unsere Anspieltipps sind „This Train“ und „Love Ain´t A Love Song“, wobei eigentlich alle neun Titel des Albums grandios sind.

 

Promoportal-Germany vergibt 10 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

This Train

Mountain Climbing

Drive

Love Ain´t A Love Song

How Deep This River Runs

Mainline Florida

The Valley Runs Low

Blues Of Desperation

No Place For The Lonely

Review – Armored Dawn – Viking Zombie

 

(A.M.) Am 18. Oktober veröffentlichten „Armored Dawn“ ihr Album „Viking Zombie“.

 

Bereits der Opener „Ragnarok“ überzeugt durch klassischen Rock. Zuvor gibt es aber noch einen kleinen Einspieler von Gewitter und Kirchenglocken. Und auch synthetische Effekte dürfen nicht fehlen und setzten somit direkt erste Highlights. Ähnlich klassisch rockig hart folgt „Animal Uncaged“. Hier ist besonders das Gitarrenende in der zweiten Songhälfte hervorzuheben. Der Albumtitel „Zombie Viking“ fügt sich entsprechend an und wirkt in seiner Fülle sehr harmonisch. Härter und einiges flotter folgt „Fire And Flames“. „The Eye Of The Wolves“ hat neben viel Bass Drum auch immer wieder punktierte Breaks als stilistisches Element. Harmomisch und dennoch rockig geht es mit „Face To Face“ weiter. Im Verhältnis zu den vorherigen Songs ist „Drowing“ zu Beginn eher träge und zurückhaltend und sorgt so für Abwechslung.

 

„Heads Are Rolling“ ist dann wieder härter. Die Gitarre „schreit“ zwischenzeitlich. Und auch der Titel wird weniger gesungen, als mehr mit viel Kraft und Power „gebrüllt“. Danach geht es mit „Blood On Blood“ weiter. Neben der Double Bass sind Rhythmus und schon fast Melodien hier besonders kennzeichnend. Hier sollte das Gitarrensolo aber auch extra erwähnt werden. „Embrace The Silence“ geht dann noch einen Schritt weiter Richtung Harmonie und wird dem Titel so entsprechend gerecht. Als letzter Song gibt „Rain Or Fire“ nochmal richtig Gas. Hier sind die Synthies wieder stark vertreten und auch die Fülle des Gesangs ist zu bemerken.

 

Unsere Anspieltipps sind der Opener „Ragnarok“ und der Titelsong „Zombie Viking“.

 

Promoportal-Germany vergibt 8 von 10 Punkten.

 

Tracklist:

Ragnarok

Animal Uncaged

Zombie Viking

Fire And Flames

The Eyes Of The Wolves

Face To Face

Drowning

Heads Are Rolling

Blood On Blood

Embrace The Silence

Rain Or Fire

 

Review: Loreena McKennitt – Live at the Royal Albert Hall

 

 

 

(M.D.) Loreena McKennitt liefert nach ihrer diesjährigen Lost Souls Tour eine Doppel CD mit ihrem Konzert aus der Royal Albert Hall in London ab, dass die Herzen der Fans höherschlagen lassen wird. Die Tour ging durch ganz Europa und war mit vielen hochkarätigen Musikern besetzt. Loreena wählte die Show in der historischen Royal Albert Hall in London aus, um ein weiteres einzigartiges Live Album zu produzieren, auf dem man die Perfektion der Live-Auftritte ihrer Band hervorragend miterleben kann.

 

Das Konzert zur CD fand am 13.03.2019 in London statt. Der 148 jährige Bau bot hierfür eine würdige Atmosphäre. Bereits im Jahr 1993 eröffnete sie hier ein Konzert für Mike Oldfield und ist seit dieser Zeit von der Halle begeistert. Neben ihrer eigentlichen Band sind Gastmusiker zu hören, wie Daniel Casares an der Flamneco-Gitarre, Ana Alcaide an der Nyckelharpa und dem in diesem Jahr verstorbenen Hossam Ramzy mit beiner einzigartigen Percussionarbeit.

 

Das Album umfasst Stücke aus der gesamten Schaffensperiode der Künstlerin, einschließlich Stücken ihres neusten Studioalbums. Das Album umfasst 20 Songs und somit das gesamte Konzert mit einer Gesamtspiellänge von mehr als 100 Minuten.

 

Loreena Mc Kennitt hat hier wieder einmal bewiesen, mit welcher Perfektion sie auch Live zu hören ist und ein absolut empfehlenswertes Album abgeliefert.

 

Promoportal-germany vergibt seltene 10 von 10 Punkten für dieses Album!!!!!

 

Tracklist: 

Disk 1 von 2 (Live) 

 

Bonny Portmore

All Souls Night

A Hundred Wishes

Ages Past, Ages Hence

Ballad Of The Foxhunter

Marco Polo

Spanish Guitars And Night Plazas

The Star Of The County Down

The Two Trees

The Bonny Swans

 

Disk 2 von 2 (Live)  

 

The Mystic'S Dream

Santiago

As I Roved Out

Manx Ayre

The Lady Of Shalott

The Mummers' Dance

The Old Ways

Lost Souls

 

Zugaben: 

Tango To Evora

Dante'S Prayer

 

Review – Nówfrago – Now In Common

 

(A.M.) Der Berner Songwriter Matthias Gunsch veröffentlicht am 18.Oktober mit seiner Band „Nówfrago“ das neue Album „Now In Common“ über das Label „Edel“. Die Mischung aus Indipendent, Rock, Alternative und jeder Menge Gefühl passt genau zu dieser herbstlichen Jahreszeit.

 

Der Opener „Days In Everywhere“ hat Klavier, Piano und rockige Bass- und Schlagzeuglinien vereint. „A Place To Hide“ ist weitestgehend sehr entspannend ruhig. Aber auch eine gewisse Schwermütigkeit schwingt mit. Ähnlich lässt sich „This Is How I Feel“ beschreiben. Wobei der Titel wieder etwas aktiver und fröhlich freundlich wird. „Our Life As Sunset“ ist sehr experimentell und die einzelnen Instrumentenlinien werden differenziert betont. Dies ist auch in „No Surrender“ der Fall. Hierbei bekommen aber die Klavierlinien und Streicher gesonderte Aufmerksamkeit.

 

„Then The Pawn“ beginnt sehr zurückhaltend, düster und schwer. Dann wird es experimentell hektisch und versprüht eine leicht panische Stimmung, bevor das Klavier besänftigend eingreift. Enorm harmonisch folgt „On Common Ground“. „Up Is The New Down“ fügt sich passend in das Gesamtkonzept ein und rundet das Album gemeinsam mit „Fredens Ni Liver“ absolut passend ab.

 

Unsere Anspieltipps sind „On Common Ground“ und „Fredens Ni Liver“.

 

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