Holiday on Ice – Supernova in Frankfurt

(A.K-S.) Jedes Jahr eine neue Welt auf dem Eis, so auch bei der Premiere am 07.01.2020 in der Frankfurter Festhalle.

HOLIDAY ON ICE eröffnete gestern in der Festhalle mit einer emotionsgeladenen und spektakulären Premiere die Eisfläche für die neue Show SUPERNOVA – A journey to the stars. 

Holiday on Ice hob ab! Die Show nahm das Publikum in der Frankfurter Festhalle mit auf eine Abenteuerreise von der Erde zu den Sternen. Supernova ist eine Hommage an die Welt der Sterne und die eisige Polarwelt, die mit berauschenden Bühnenbildern, innovativster Technik und atemberaubenden Choreografien zelebriert wurden. Es schneite sogar in der Festhalle, darüber hinaus wurde eine magisch anmutende Galaxie erschaffen und ein Meer von Nordlichtern bezauberte die Zuschauer.

Mit bezauberndem Eistanz und beeindruckend prachtvollen Kostümen erzählte die Show die Geschichte eines Liebespaares, dass inmitten einer winterlichen Feier durch einen gigantischen Schneesturm hinaus in die Unendlichkeit des Kosmos getragen wurde. Dort begann für die beiden ein fantastisches Abenteuer jenseits von Raum und Zeit zu wahrhaft überwältigenden Orten der Galaxie und zu seinen exotischen Bewohnern. Zuletzt gelangten sie – durch eine galaktische Explosion, eine Supernova – wieder auf die Erde und zurück auf das Fest in der verschneiten Eiswelt. Dort zelebrierten sie ihre Liebe vor einer atemberaubenden Kulisse in einem unvergesslichen Finale, umgeben von farbenprächtigen Polarlichtern.

Das Publikum wurde durch eine unglaublich magische Projektion der Aurora Borealis in den Bann gezogen. Alle Dimensionen der Eisbühne wurden vollends ausgeschöpft, Eiskunstläufer performten gleichzeitig auf dem Eis und flogen darüber.

Im Rahmen der Nachwuchsinitiative Holiday on Ice Academy tritt in nahezu jeder Tourstadt ein junges Talent in der Show vor dem Publikum mit seiner eigenen Performance auf. So auch die gebürtige Frankfurterin Leonie Schwenzner (14), die ihre Showpremiere in der Frankfurter Festhalle erleben durfte.

Mit SUPERNOVA schöpfte HOLIDAY ON ICE alle Dimensionen der Eisbühne vollends aus. Die Show entführte seine Gäste in zwei völlig unterschiedliche Welten und überraschte mit spektakulären neuen Show-Elementen, die es nie zuvor bei HOLIDAY ON ICE gegeben hatte. Auf die Zuschauer warteten unter anderem eine 3D-LED-Wall aus individuell bespielbaren Cubes, eine bewegliche Plattform für Special Acts, rasante Geschwindigkeiten in der gesamten Arena sowie fliegende Elemente und Skater. Neben den hochklassigen technischen Ansprüchen und Eiskunstlauf auf Weltklasseniveau bestach SUPERNOVA mit groß inszenierten, verspielten sowie überraschenden Kostümwelten von Stardesigner Stefano Canulli (unter anderem bekannt durch seine Designs für den Friedrichstadtpalast, Cirque du Soleil, Valentino und Thierry Mugler). „SUPERNOVA repräsentierte den höchsten Anspruch an modernstes Live-Entertainment on Ice. Mit dieser neuen Produktion blieb HOLIDAY ON ICE der eigenen Anforderung treu, Showerlebnisse immer wieder neu zu erfinden, Grenzen aufzubrechen und sich selbst jedes Jahr herauszufordern“, so Producer und CEO Peter O’Keeffe.

Mit mehr als 330 Millionen Zuschauern ist Holiday on Ice die meistbesuchte Eisshow der Welt. Die Erfolgsgeschichte ist geprägt durch stetige Weiterentwicklung: Im Laufe der Zeit hat sich Holiday on Ice von einer kleinen Eisrevue zu einem Entertainment-Gigangen und einer weltbekannten Marke mit hohem Qualitätsanspruch entwickelt und erschafft für seine Zuschauer jedes Jahr neue, faszinierende Welten auf dem Eis.

Das Herz der Shows bildeten bis zu 40 internationale Profiläufer und Artisten, die ihre ganze Leidenschaft in jede Aufführung stecken und die Zuschauer mit spektakulären Stunts und anspruchsvollen Performances, auf und über dem Eis, begeistern.

Holiday on Ice ist bekannt für seine atemberaubende Kostümvielfalt. Bis zu 500 spektakuläre Kostüme begeisterten die Zuschauer mit Glamour sowie Kreativität und kreierten mit ihren ausgefallenen und überraschenden Designs eigene Welten. Stefano Canulli (Kostümdesigner) kreierte für die neue Show Supernova die extravaganten Kostüme. Der aktuell in Mailand lebende Canulli schöpfte hierbei aus seiner jahrelangen Erfahrung im Kostümdesign für hochklassige Shows und stellte sich erstmals der Herausforderung, Kreationen zu schaffen, die den Besonderheiten einer Eisbühne standhalten mussten.

Gepaart mit den athletischen Höchstleistungen des Cast und modernster Technik erschafft Holiday on Ice aufs Neue ein Entertainment Spektakel on Ice. Dafür sorgte auch die Musikauswahl der Show, die mit Originaltiteln und Neuinterpretationen aktueller Ohrwurmhits und großer Klassiker auf alle Altersgruppen ausgerichtet waren.

Seine Show krönte Holiday on Ice zudem wieder mit der Zusammenarbeit mit namenhaften Künstlern aus den Bereichen Musik, Design und Entertainment wie Christian Dior, Phil Collins, Chris de Burgh, Rudolph Moshammer, Sylvie Meis, Sarah Connor und Valentina und Cheyenne Pahde.

Holiday on Ice besteht seit 76 aufeinander folgenden Jahren, mit 30.000 Kostümen, 55.000 Vorstellungen, über 6.500 Eiskunstläufern, Gastspiele in 630 Städten in über 80 Ländern auf allen 5 Kontinenten der Welt mit 330 Millionen Zuschauern. Es wurden mittlerweile 105 verschiedene Eisshows produziert.

Bericht und Fotos: Alexandra Kersten-Spengler

 

Kelly Family am 28.12.2019 in der Westfalenhalle Dortmund

 

25 Jahre - OVER THE HUMP - THE KELLY FAMILY gastierte gestern in der mit 10.000 Zuschauern besetzten Westfalenhalle in Dortmund! Erinnerungen von einem Album, mit dem die Kellys von heute auf morgen von Straßenmusikern zu Megastars wurden. Dieses Album verkaufte sich über 3,5 Millionen Mal und ist damit das bisher erfolgreichste Album der KELLY FAMILY. Das Besondere an „Over The Hump“ ist, dass es die unbeschreibliche musikalische Magie der Family widerspiegelt, was auch auf der Bühne an diesem Abend zu spüren war. Er war geprägt von emotionalen Geschichten gepaart mit der gereiften Musikalität jedes Einzelnen Musikers.

 

Headbangen ist eigentlich kein Begriff, den man mit der Kelly Family in Verbindung bringt. Doch Joey Kelly rockte genauso los. Mit fliegendem, offenem Blondhaar im Glamrock-Anzug mit Siebziger-Schlaghose. "Why Why Why" hieß der druckvolle Opener. Aber wie man es von den Kellys gewohnt ist, folgten rasch Balladen. Tatsächlich gab es prompt mit Patricia Kelly großes Gefühlskino, bei dem die Handy-Taschenlampen überall funkeln, bevor es wiederum poppig-folkig wurde.

 

Geboten wurden in schneller Folge ruhige Titel, Lovesongs und Gute-Laune-Nummern. Begleitet von einer siebenköpfigen Band, gaben sich die Kellys dabei quasi reihum für den Leadgesang das Mikrofon in die Hand.

 

Da war Jimmy Kelly, der gut frisierte, ernste, mit der Gitarre; da war Joey, der wilde Mann im Glitzeranzug, ein Extremsportler im Leben, der sich auf der Bühne gebärdete, als würde er längst an einer Zweitkarriere als Metal-Sänger basteln. Da war John, der lebhaft hin und her lief, dabei karierte Hosen in unterschiedlichen Farben spazieren führte, der sich zuletzt einen schimmernden Zylinder aufsetzte und Irving Berlins „White Christmas“ in eine flotte Rock‘ n Roll-Nummer verwandelte. Da war Kathy, die Älteste der Geschwister, die am Keyboard stand, meist ganz zurückhaltend agierte; da war Paul, der Zweitälteste, der die Familienband sehr früh verließ, um Koch zu werden, der erst 2005 zur Kelly Family zurückkehrte – er trat auf im Rock, trug eine Schiebermütze, zeigt ein Tänzchen. Da war Patricia, die sich einen Blumenkranz aufs Haar setzte, tanzte und sang, ganz voller Energie und Ausstrahlung. Und da war Angelo, der am 23. Dezember seinen 38 Geburtstag feierte und sich an diesem Abend oft ans Schlagzeug setzte, seine Geschwister begleitete und ein langes, beeindruckendes Solo spielte.

 

Die Kelly Family nahm das Publikum live mit auf eine Zeitreise quer durch mehreren Jahrzehnte Familiengeschichte. Nicht nur musikalisch. Zu "Cover The Road" gab es viele Bilder aus dem privaten Fotoalbum im Großformat auf der Leinwand. Später wurde es dann noch richtig romantisch: Zu "Roses Of Red" regnete es rote Herzen vom Hallenhimmel. Natürlich performte die Kelly Family auch die heiß ersehnte Ballade "An Angel". Dabei herrschte wieder Taschenlampen-Alarm in der Arena.

 

Nach der Pause ging es schließlich weiter mit den alten Hits und dem ein oder anderen stimmungsvollen Weihnachtssong. Da durfte der Nachwuchs, namentlich Lilli und Luke Kelly, in dritter Generation mit Christmas-Zauber verzücken. Der Beifall für "Süßer die Glocken nie klingen" war stürmisch.

 

Auftakt machte allerdings das hymnische „Over The Hump“, gesungen von Angelo, effektvoll unterstützt von gigantischen Konfetti-Kanonen. Überhaupt schöpfte die Bühnenshow aus dem Vollen mit gleich mehreren Video-Screens, Feuersäulen und immer wieder Konfetti in allen Formen und Farben.

 

18.5 km Kabel, 120qm² LED Fläche, 7 Trucks, ein 72 mannstarkes Tourneeteam, 2 Nightliner, 250000 Watt Lichtleistung, 25000 Watt Tonleistung, 41 Konzerte in 7 Ländern in 5 Monaten – das sind die Eckdaten, die diese einmalige Band mitbrachte.

 

Das Publikum war begeistert, es wurde lauthals mitgesungen, getanzt, gejubelt. Ein durchaus gelungener Abend

 

Stelist:

Why why why

Father’s nose

First Time

Baby Smile

Cover the road

She’s crazy

Ares Qui

Key to my heart

Roses of red

Once in a while

Break free

An Angel / The Wolf

Santa Maria

Ober the hump

Baila mi Corazon

Never gonna break me down

Fire

Star of the country down

El Camino

Dum solo

Sweet Freedom

Let my people go

Good Neighbor

White Christmas / Take my hand

I Can’t help myself

Fell in love with an Alien

We had a dream

 

Bericht und Fotos: Alexandra Kersten-Spengler

 

Simon and Garfunkel Revival Band am 28.12.19 im Musiktheater Rex in Bensheim

 

Am 28. Dezember gastierten Michael Frank, Guido Reuter und ihre Band wieder im Musiktheater Rex mit ihrem neuen Programm "Feeling Groovy".

 

Das Licht ging aus und Ruhe senkte sich über den Saal des Musiktheaters Rex in Bensheim. Dann kamen Michael Frank und Guido Reuter von der Simon and Garfunkel Revival Band auf die Bühne und stimmten gemeinsam die ersten Töne von „Feelin‘ Groovy“ an – ein Titel, der gleichzeitig auch als das Motto des stimmungsvollen Konzertabends gesehen werden konnte und Namensgeber für das Showprogramm der Tour ist. Denn bei den vielen eingängigen Melodien und Hits, die die Musiker auf die Bühne brachten, konnten die Besucher gar nicht anders, als sich von diesen in die klangvolle Welt von „Simon and Garfunkel“ mitnehmen zu lassen.

 

„So schnell vergeht ein Jahr und wir sind wieder hier“, begrüßte Sänger und  Bandgründer Michael Frank das Publikum. Dass die Freude darüber nicht nur bei der Band aus Bensheim groß war, stellte Guido Reuter mit Blick auf die gut besuchte Halle fest. Zu zweit stimmten sie dann das Lied „Homeward Bound“ an, bevor sie  danach zusammen mit Mirko Sturm (Schlagzeug) und Sebastian Fritzlar (Keyboard, Ukulele, Gitarre und Bass) die beiden weiteren Band-Mitglieder auf die Bühne holten.

 

Gemeinsam sorgten die vier Musiker dann für ein akustisches Feuerwerk, das bei den Fans von Simon and Garfunkel keine Wünsche offen ließ. Beeindruckend nah am Original und mit herausragend hoher Qualität ließen sie die alten Hits wieder lebendig werden und sorgten für viel Begeisterung im Publikum. Immer wieder beeindruckten die beiden Sänger Frank und Reuter dabei mit ihren perfekt harmonierenden Stimmen und ernteten für die einfühlsamen Darbietungen von „Scarborough Fair“ so viel Applaus, dass Frank scherzhaft feststellte, dass es bei einem Ausrasten zu so einem frühen Zeitpunkt im Konzert angebracht sei, nun ein trauriges Lied zu spielen, damit die Stimmung nicht eskaliere.

 

Dafür habe sich die Band die Geschichte eines jungen Mannes, der sich tapfer durchs Leben kämpfe, herausgesucht.  Ein Schicksal, das auch die Band  sowie alle Männer auf der Erde teilen würden. Ein vielstimmiges „Ohhhh“ seitens des einfühlsamen Publikums quittierte diese wohl nicht ganz ernstzunehmenden Ausführungen. Auch „The Boxer“ war natürlich ein Highlight. Es wurde im Takt  mitgeklatscht und  beim  Refrain stimmte das Publikum im Rex lautstark in das eingängige „Leilalei“ ein. Immer wieder wechselten sich im Konzertverlauf langsame, emotionale Töne mit schnelleren, mitreißenden Nummern ab. Die „Bright Eyes“ trafen auf „Hazy Shade Of Winter“ und „Cecilia“ verdrehte mit ihrer mitreißenden Art kurz vor der Pause noch einmal allen ordentlich den Kopf.

 

Mit „Mrs. Robinson“ ging es nahtlos weiter bei der langen Fahrt im Hit-Zug des erfolgreichen Pop-Gespanns. Während die Revival-Band grundsätzlich das musikalische Werk des Pop-Duos Simon and Garfunkel würdigte, ließen es sich die Musiker nicht nehmen, auch einen kleinen Ausflug in die Welt der Solo-Erfolge von Paul Simon zu unternehmen. So ging es mit den Liedern „Graceland“ und „Call Me Al“ in die Welt des erfolgreichen Soloalbums, das Simon 1986 in Südafrika geschaffen hatte. An dieser Stelle bekam Sebastian Fritzlar für seine eindrucksvollen Bassklänge großen Extra-Applaus von den Bensheimern. Wer dachte, damit hätte der Vollblutmusiker sein Pulver verschossen, wurde gleich im nächsten Lied eines Besseren belehrt. Vom Bass wechselte man an die Solodrums und auch Schlagzeuger Mirko Sturm schnallte sich eine einzelne Trommel um, während Guido Reuter zum Akkordeon griff. Mit „Obvious Child“ ging es musikalisch von Südafrika nach Brasilien, wo 1990 das Album „The  Rhythm Of The Saints“ entstand.

 

Rhythmus ist hier das Stichwort: Mit den lauten Trommelschlägen und dem mitreißenden Rhythmus des Liedes sorgte das Quartett für eine Stimmung, die den Zauber Brasiliens auf die kleine Bühne im Rex brachte. Ein musikalisches Feuerwerk, das nicht nur die fleißigen Musiker leicht ins Schwitzen brachte. Mit „The Sound Of Silence“ wurde es besinnlich und mit „Bye Bye Love“ wurde es dann langsam Zeit, auch dem Publikum Goodbye zu sagen.

 

Mit stehenden Ovationen und Zugabe-Rufen, noch ehe die Musiker überhaupt die Bühne verlassen hatten, bedankte sich das Publikum für das herausragende Konzert. Mit „Bridge Over Troubled Water“ gab die Band diesen Dank noch einmal zurück. Zum  Schluss kam die große Solo-Drum noch einmal zum Einsatz und „Cecilia“ durfte noch einmal ihr Unwesen treiben. Bis zum letzten Trommelschlag, der aus den Reihen des Publikums ausgeführt werden durfte, herrschte noch einmal ausgelassene Feierstimmung – ein würdiges Finale des gelungenen Konzertabends.

 

Setlist:

 

Homeward Bound

El Condor Pasa

America

Slip slidin’ waay

Scarborough Fair

The Boxer

A Hazy Shade of Winter

Duncan

Bright Eyes

Cecilia African

Cecilia

Mrs. Robinson

I am a Rock

April

Diamonds o the soles of her

You can call me Al

Born at the right time

The obvious child

Fifty ways to leave your lover

The Sound of Silence

Bye bye Love

Bridge over troubled Water

Late in the evening/Cecilia

 

Bilder und Bericht: Alexandra Kersten-Spengler

 

Gianna Nannini am 23.06.2020 im Tanzbrunnen Köln mit ›La Differenza‹ Live

 

Es gibt kaum eine größere Ikone der italienischen Rockmusik als die 63-jährige Songwriterin und Sängerin mit der markanten rauen Stimme. Mit Songs wie ›America‹, ›Latin Lover‹, ›Fotoromanza‹, ›Bello e impossibile‹ oder ›I maschi‹ wurde sie auch weit über die Landesgrenzen ihrer Heimat hinaus bekannt und gilt heute als eine der wichtigsten weiblichen Stimmen Italiens – nicht nur in Sachen Musik, sondern auch dann, wenn es um klare Haltung zu unbequemen aktuellen Themen geht. Am 11. Oktober veröffentlichte Gianna Nannini ihr 19. Album ›La Differenza‹, das sie gleich zweimal nach Deutschland führt: Vier Open Air Konzerte stehen im Juni auf ihrem Tourneeplan, bevor sie im Oktober 2020 für sechs weitere Shows in Hallen und Konzerthäuser zurückkehrt. Auch gastiert sie am 23.06.2020 im Tanzbrunnen Köln. Doch egal, ob unter freiem Himmel oder Indoor: Ihre umwerfende Energie wird das Publikum so oder so ab dem ersten Song mitreißen!

Text: A. Kersten Spengler, Photo: Denise O. / www.concertteam.de/

Irish Christmas Night – Hugenottenhalle – Neu-Isenburg – 14.12.2019

(M.D. / A.M.) Am Samstag, den 14. Dezember 2019 machten wir uns von Promoportal- Germany unter anderem auf den Weg nach Neu- Isenburg zur Hugenottenhalle. Dort stand die jährliche „Irish Christmas Night“ an. Das Programm war in diesem Jahr wegen unterschiedlicher Gründe etwas mehr abgeändert als die Jahre zuvor. Aber auch Altes wurde beibehalten. So oder so, wir können schon jetzt sagen: Es hat dich wieder einmal gelohnt.

Den Auftakt machte der Chor „Happy Voices". Die Kinder und Jugendlichen der Musikschule Neu-Isenburg sangen diverse bekannte Weihnachtslieder und wurden durch den Leiter Thomas Peter-Horas am Keyboard begleitet.

Anschließend ging es mit „Sean McMurrin“ weiter. Er spielte mit seiner Akustikgitarre Titel wie „Finnigans Wake". Zugleich war er im kommunikativen Austausch mit den Zuschauern. Dies machte die Stimmung zum einen natürlich noch weiter feierfreudig und ausgelassen und gleichzeitig familiär.

Danach ging es sportlich weiter. Die irische Tanzgruppe „Uniceltics“ sorgte weiter für begeisterte Zuschauer.

Dann gingen die „The Krusty Moors“ auf die Bühne. Wobei dies so nicht ganz korrekt ausgedrückt ist, sie boten auch an sie zu teilen. Die Zuschauer wurden eingeladen auf der Bühne zu tanzen und den Platz dort zu nutzen, falls es vor der Bühne zu eng werden würde. Und gleichzeitig erweiterten sie ihren Bühnenplatz, indem sie musizierend durch die Menge liefen. Musikalisch bestand ihr Set aus einer vielfältigen Mischung. Zum einen durften bekannte Songs wie „Molly Malone“ natürlich nicht fehlen und auf der anderen Seite genoss das Publikum auch Titel, die nicht so häufig gespielt werden. Und auch die Abwechslung zwischen ruhigen und eher sentimentalen Songs und Liedern, bei denen wirklich alle aktiv und voller Euphorie tanzten, sangen und mitfeierten machte ihr rund einstündiges Set zu einem besonderen Erlebnis.

Danach wurde von Paddy Schmidt, der wie gewohnt durchs Programm führte, erstmal eine Pause angesagt. So hatte jeder Zeit sich etwas zu trinken zu holen. Als Empfehlung nannte er die Whiskeybar im Foyer. Hier war wirklich für jeden Geschmack etwas dabei. Anschließend folgte eine weitere Einlage der „Uniceltics“. Und diese wurde mit lautstarken Zugaberufen gewürdigt. Egal wie sehr die Mädels auch aus der Puste waren, sie tanzten einfach fantastisch.

Und dann kam endlich „Paddy Goes To Holyhead“ auf die Bühne. Wie zu erwarten befanden sich Songs aus der gesamten Schaffensperiode der Band im abendlichen Set. Sie spielten eigene Songs, aber natürlich auch bekannte irische Stücke. Mein besonderes Highlight war „The Titanic“. Dieser Titel sorgt bei mir jedes Mal für eine anhaltende Gänsehaut. Insgesamt war die Stimmung aber glücklicherweise mehr freudig und ausgelassen. Vor der Bühne wurde getanzt, Almut Ritter ging ebenfalls mit ihrer Geige spielend durch die Menge, Uwe „Uhu“ Bender am Bass und Günther Bozem am „Schlagwerk“ sorgten für den passenden Takt und Paddy Schmidt bezog das Publikum voll und ganz mit ein. So wunderte es keinen, dass er die Polonaise, die mehrfach quer durch den Saal und über die Bühne zog, von ihm mehrmals als „lustiger Zug“ angesprochen wurde.

Als krönender Abschluss des Abends kamen alle Künstler gemeinsam auf die Bühne. für einen gemeinsamen Abschluss, der die familiäre Atmosphäre der Irish Christmas Night gut wiederspiegelt. Es wurde gemeinsam gesungen, getanzt, musiziert und gelacht. Und wie in jedem Jahr klang der Abend mit „The Last Song For Tonight“ mehr als harmonisch aus.

Vielen lieben Dank an Paddy und sein Team für diese wunderschöne „Irish Christmas Night 2019“. Wir freuen uns schon jetzt auf die kommende „Irish Christmas Night 2020“, die am 5. Dezember 2020 in der Hugenottenhalle in Neu-Isenburg gefeiert werden wird!

Bülent Ceylan am 13.Dezember 2019 in der Lahnsteiner Stadthalle

 

Bülent Ceylan gastierte am 13.12.2019 in der ausverkauften Lahnsteiner Stadthalle, die 1000 Zuschauer fasst.

Seit 20 Jahren steht der Mannheimer Star-Comedian Bülent Ceylan jetzt schon auf der Bühne und begeistert seine Fans immer wieder mit ganz besonderen Shows. Viele kennen ihn und seine Comedyauftritte schon sehr lange aus dem Fernsehen und die Anzahl seiner Fans nimmt ständig zu. Natürlich fragen sich da die meisten: „Wie war denn das eigentlich am Anfang? Was hat er gemacht, dass er so erfolgreich wurde?“ Mit der Tour „Intensiv“ bietet Bülent seinen Zuschauer einen Rückblick auf diese vergangene Zeit.

Doch er betonte auch ganz klar, das wertvollste ist keine Tour, keine gefüllte Arena – sondern seine Frau, seine Kinder, seine Familie. Dafür erntete er tosenden Beifall.

Er legt besonderen Wert auf die Nähe zu seinem Publikum. Er begrüßte jeden zu spät kommendem Gast persönlich, auf seine einzigartig charmante witzige Art. Sogar als Platzanweiser fungierte er dabei und half den verspäteten Gästen zu ihren Plätzen. Hierbei konnte man sehr gut erkennen, dass Bülent seine Show sehr spontan gestaltet. Selbst der Bürgermeister von Lahnstein wurde in der Show immer wieder namentlich erwähnt.

Die Gegebenheiten der Halle, vor allem die lilafarbenen Stühle und der grellbunte ausgelegte Teppich im Eingangsbereich, wurden im Verlauf der Show immer wieder erwähnt. „Lila…genau… die Farbe eines Türken…“ sagte er einmal und nahm sich selbst aufs Korn. Es war fantastisch mit anzusehen, das Bülent auf seine unverwechselbare Art immer wieder momente erzeugte, bei denen er herzlich über sich selbst lachen konnte.  Das Publikum konnte mit ihm, Harald, Hassan, Anneliese, und Mompfreed Bockenauer auf Tuchfühlung gehen. Wer schon immer mal wissen wollte, wie es bei Bülent und seinen Freunden in der Jugend und den guten, alten Zeiten zuging, der erfuhr darüber einiges in dieser Show.

Wie kam es eigentlich dazu, dass Bülant eine neureiche und doch altbackene Unternehmerin wie Anneliese, zu einem Bestandteil der Figuren seines Programms wurde. Wie war Hassan als junger Mann? Wann hat er das erste Mal Paranüsse mit den Arschbacken geknackt und vor allem warum? Welchen Einfluss auf seine Persönlichkeit hatte sein Vater oder dessen Beruf? Woher hat Harald seine Faulheit und wie viele Jobs hat er in seinem Leben schon geschmisse? Warum hat Mompfreed Bockenauer eigentlich zwei „e“ im Namen, öfter mal einen im Tee und warum ist er kein Rockstar geworden? All diese Themen wurden ausführlich erörtert und den Zuschauern nähergebracht.

Zumindest weiß der attraktive Mannheimer mit türkischen Wurzeln sein Publikum zu fesseln…und das hat er in Lahnstein deutlich unter Beweis gestellt.

Bülent präsentierte die Programmpunkte spritzig, witzig und ohne Ecken und Kanten. Ein wahrer Meister seines Fachs. Es dauert kaum eine Minute bis er das Publikum für sich gewonnen hatte.

Bülent erinnerte in seiner Show an seine Anfänge, als er noch in wirklich kleinem Rahmen auftrat – 10 Jahre hatte es gedauert, bis er seine aktuelle Bekanntheit und seine Auftritte die heutige Größe erreicht hatten. Heute tritt der Comedian in riesigen Hallen und Stadien auf. Sogar in Wacken, auf dem berühmten W:O:A (Wacken Open Air) durfte er bereits auftreten. Darauf ist Bülent als überzeugter Metalfan besonders stolz.

Auch sein Mitwirken an der Show „The Masked Singer“ ist für ihn sehr wichtig. Er wurde hierbei, obwohl er aufwändig als Engel verkleidet war, von seinen wahren Fans gleich am Anfang, sowohl an seiner Stimme als auch an seinen elastischen Fingern erkannt. Immerhin schaffte es Bülent bis ins Finale der Show und wurde am Ende sogar Drittplatzierter. Davon profitierten die Fans an diesem Abend in Lahnstein auch, weil Bülat die Metalsongs, die er in der Show gesungen hatte, ebenfalls zum Besten gab. Das Publikum war davon extrem begeistert und es gab Standing Ovations als Dankeschön.

Im neuen Programm „Intensiv“ stellte Bülent auch seine neue Figur Thor vor, die er bei seinem Programm „Luschtobjekt“ erstmalig ausgiebiger präsentieren wird. Ich bin mir sicher, Thor wird vom Publikum genauso gefeiert werden wie Anneliese, Mompfred oder Hassan bisher.

Bülent nahm aber auch Politiker kritisch auf die Schippe, genauso wie die sogenannten Weltreligionen. Er erzählte Witze über den Papst, kritisierte mutig den türkischen Präsidenten Erdogan, und sei dabei „immer in Erwartung dafür eine Kugel in den Kopf gejagt zu bekommen.“

Auch menschliche Bedürfnisse, Ausscheidungen, Pinkelprobleme und die berühmte Morgenlatte wurden thematisiert. Und auch diese Themen wurden lachend angenommen, das Publikum feierte Bülent – zu Recht.

Er gab aber auch ein wenig Einblick in sein Familienleben, mit seiner Frau und seinen beiden Kindern. Auch seinen 2012 verstorbenen Vater thematisierte und dieser wäre nach solch einer genialen Show sicher sehr stolz auf seinen Sohn gewesen.

 

Fotos und Bericht: Alexandra Kersten-Spengler

Freispruch!!! Comedy mit Martin Rütter am 12.12.2019 in der Bensheim Weststadthalle

Der Anwalt der Hunde, wie er sich selbst einmal genannt hatte, gastierte gestern in der ausverkauften Bensheimer Weststadthalle. Zu Beginn der Show lief auf der Leinwand „Was eure Hunde wohl gerade denken? “, alleine diese „Hinführung“ ließ kein Auge trocken. Dann war es soweit, Martin Rütter betrat pünktlich um 20 Uhr die Bühne. Auf seinem T-Shirt stand „Freispruch“, der Name seines neuen Programms. Mit viel Witz, Charme und Interaktion mit den Zuschauern verflogen die zweieinhalb Stunden Programm wie im Flug.

 

Martin Rütter hielt ein bellendes Plädoyer für die Beziehung von Hasso und Herrchen. Im Auftrag der Hunde und zur Aufklärung ihrer Menschen. Martin Rütter räumte mit dem Kommunikationsproblem, zwischen den geliebten Vierbeinern und ihren Herrchen, ein für alle Mal auf. Er holte die Haustiere runter von der knochenharten Anklagebank: Die Ausgestoßenen, die Ausgesetzten und auch die Ausgebüxten. Denn was wir eigentlich alle längst wissen sollten, aber kaum zu denken wagen, bringt der Hundeprofi Nummer 1 unmissverständlich auf den Punkt: SCHULD ist nie der Hund und er wirft die Frage auf: „Aber wer eigentlich dann? Und warum?“


Martin Rütter klärte die Zuschauer auf – in seiner neuen Live-Show „FREISPRUCH!“. Er lotste in seiner unvergleichlichen Art zielsicher durch den skurrilen Beziehungsdschungel von Mensch und Hund. Er zückte sein Handbuch, dass die wirkliche Wahrheit an den Tag brachte. Denn Martin Rütter weiß eines ganz genau: Der tierisch-menschliche Alltag hat seine eigenen Gesetze. Und jeder Problemfall seine eigene Geschichte. Auch wenn der Postbote zum Jagdobjekt umfunktioniert wird, auch wenn Bello am Essenstisch zum König der Bettler mutiert und wenn sich der ach so freundliche Schwanzwedler plötzlich doch als rasender Rüpel entpuppt, dann plädierte der Verteidiger aller Vierbeiner ganz klar auf „FREISPRUCH!“. Denn schließlich erzählte er uns, wer’s wirklich verbockt hat – fachlich, analytisch und vor allem richtig lustig.


Zumindest ist er bei seinem Programm „Freispruch“ der Anwalt des vermeidlich schuldigen Hundes. Nach seinem Plädoyer darf das Publikum entscheiden: Freispruch oder Tierheim. Da ging es um Kira, einen zweijährigen Mischling, der wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt, sprich Frauchen, angeklagt war. Kira kam nicht, egal wie oft Frauchen rief oder lockte. Die Hündin kam, wenn sie es wollte.

 

Diesen Moment, wenn man alleine mit der Leine in der Hand in der Gegend steht, der Hund am Horizont verschwindet, hat wohl jeder Hundehalter schon einmal erlebt. Und deshalb fesselten die Darstellungen Rütters das Publikum auch direkt. Das sind die Geschichten, die Menschen kennen und hören wollen, denn der Hundetrainer hatte für die meisten Probleme auch gleich eine Lösung zur Hand.


Mit viel Witz und einer guten Portion Augenzwinkern ging er an die Sache heran und hatte zum Schluss einen ganz überraschenden Tipp: „Wenn der Hund partout nicht kommt, beim nächsten Mal einfach die Leine dran.“ Natürlich wurde Kira vom Publikum freigesprochen.

 

So wie Kira wurde auch Luna freigesprochen, die im ewigen Krieg mit dem Postboten lag. Auch Buddy, der Berner-Sennenhund, der auch beim dritten Mal durch die Begleithundeprüfung fiel, musste nicht ins Tierheim. „Der Mensch ist kein Hund“. Je länger Rütter auf der Bühne war, desto mehr kam er in Fahrt. Er erzählte überaus lustig die Begegnung einer französischen Bulldogge mit einem Dobermann und gab den Hundehaltern mit auf den Weg: „Der Mensch ist kein Hund, und der Hund ist kein Mensch, auch wenn er mit dem Frauchen Shopping Queen schaut.“

 

Jeder der 1950 Zuschauer konnte sich in den einzelnen Situationen mal mehr mal weniger selbst wiederfinden. Die Lachmuskeln wurden an diesem Abend auf jeden Fall sehr strapaziert. Eine tolle Show und somit ein wirklich gelungener Abend.

 

Bemerkenswert war auch, dass es Martin Rütter nicht entging, das man das Publikum anhand der Hausordnung der Weststadthalle „genötigt“ hatte, die Jacken gegen einen Endgeldpreis von 1,00 € an der Garderobe abzugeben. Die verpflichtende Abgabe wurde in Dauerschleife vor Beginn der Show durch die Lautsprecher angesagt. Es wurde bereits bei Einlass peinlichst genau darauf geachtet, dass jeder einzelne dieser Aufforderung nachkam. Nach der Pause machte Rütter den genialen Vorschlag, dass doch die Hallenbesitzer diese Einnahmen an den ausstellenden Tierschutzverein spenden solle, denn dann hätte es doch auch einen positiven Effekt, der dann allen dienen würde. Außerdem verkündete Rütter, dass wenn es tatsächlich zu dieser Spende käme, dann lege er nochmals den gleichen Betrag dazu. Tosender Beifall war die Antwort des Publikums. Warten wir die Entscheidung der Hallenbetreiber ab J.

Text und Bilder Alexandra Kersten-Spengler

XXXLutz in Fulda am 08.12.2019: Benefizkonzert mit Peter Maffay und Alfons Schuhbeck

Gemeinsam Gutes tun – das war zum 59. Mal das Motto von XXXLutz, in Kooperation mit Peter Maffay und Alfons Schuhbeck. Das Benefizkonzert war ein Abend voller Emotionen, der wohl nicht so schnell in Vergessenheit geraten wird. „Und die 100 schaffen wir“, meinte Maffay und zeigte sichzuversichtlich. Volker Michels, Unternehmenssprecher der XXL-Gruppe, betonte, es gehe bei dieser Veranstaltung um Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Er meinte es sei Zeit, „gemeinsam ein Zeichen ganz großer Herzlichkeit zu setzen“.

Für das Event wurden im Erdgeschoss 800 Quadratmeter und im zweiten Obergeschoss 4000 Quadratmeter des Gebäudes umgeräumt.

Früher eine alte Lokhalle, nun ein fantastisches Möbelhaus. Eine ganz besondere Location, die 800 Fans aus ganz Deutschland zum außergewöhnlichen Benefizkonzert von Peter Maffay anreisen ließ. Ein voller Erfolg. Das Benefizkonzert war bereits nach kürzester Zeit restlos ausverkauft, sämtliche Tickets waren binnen 48 Stunden vergriffen.

Alle Eintrittsgelder des Abends sollten zu gleichen Teilen an die Maffay Stiftung und die örtliche Stiftung "Kleine Helden Osthessen" gehen.  Die „kleine Helden“ sind eine teilstationäre Einrichtung der Kinderhospize. Sie unterstützen betroffene Kinder und deren Familien. Die Kinder leiden an einer lebensverkürzenden Erkrankung. Für das Hospiz wird ganz dringend ein Aufzug benötigt, der von dem Geld der Veranstaltung finanziert werden soll. Alle Kinderhospize sind von Spendengeldern abhängig, da der Beitrag der Krankenkassen bei weitem nicht die Kosten deckt, die für deren Betrieb benötigt wird.

Die andere Hälfte der Spendensumme sollte der Peter-Maffay-Kinderstiftung zugutekommen. Gegründet im Jahr 2000 kümmert sich die Stiftung um traumatisierte Kinder und Jugendliche. „Denn es gibt leider viel zu viele Kinder, die auf der Schattenseite geboren sind“, so Maffay: „Und wenn diese Kinder in eine Umgebung kommen, in der sie Achtung erfahren, ist das ein Baustein für die Perspektive der Kinder. Umso größer war die Überraschung, dass Peter Maffay seinen Teil der Spenden auch an die "Kleinen Helden Osthessen" abgetreten hat, so das eine beachtliche Summe von 20.000,00 € zur Verfügung gestellt werden konnte. Das sorgte für ein strahlendes Gesicht bei Carina Hillenbrand vom Kinderhospiz.

Ins Leben gerufen wurde die Veranstaltung von XXXLutz, um sich für die Treue und Unterstützung der Region zu bedanken. Nach einem Komplettumbau wurde das Einrichtungshaus Anfang April nämlich neu eröffnet. „Wir sind wirklich gerne hier in Fulda“, zog Volker Michels, Leiter der Unternehmenskommunikation bei XXXLutz, nach acht Monaten am neuen Standort Bilanz. Seinen besonderen Dank an alle Mitarbeiter richtete der Hausleiter Günter Wolf aus: „In nur einer Nacht ist aus diesem Haus eine Konzerthalle und ein Sternerestaurant geworden - das ist eine großartige Leistung“, so Wolf anerkennend.

Doch für die Gäste gab es nicht nur zahlreiche musikalische Leckerbissen, auch für das leibliche Wohl wurde bestens gesorgt - und zwar von Alfons Schuhbeck höchstpersönlich. Der Sternekoch präsentierte sich in gewohnter Manier und sorgte mit Witz und seinem unvergleichlichen Humor im Publikum für gute Laune. So hatte er sowohl Koch- als auch Ernährungstipps parat und verriet dem Publikum seine Ratschläge für ein glückliches Leben: Sein Statement: „Man soll sich mit den Leuten abgeben, die gute Energie haben.“ Ebenso verwöhnte er die Gäste mit allerlei Gaumenfreuden, unter anderem Roastbeef, Makrelen undTomate-Mozzarella-Salat.. „Haut’s rein, denn je weniger übrig bleibt, desto größer ist das Kompliment“, witzelte er.

Nach der Scheckübergabe folgte der Auftritt von Peter Maffay und seiner Band. Er spielte Songs seines neuen Albums und natürlich auch alte Klassiker aus verschiedensten Epochen seiner Karriere. Titel wie "Sonne in der Nacht", "7 Brücken", "Eiszeit" oder "Für immer jung" dürften hier nicht fehlen. Mit 15 Titeln hatte das Konzert am Ende doch den Umfang einer vollständigen Show,wie man sie sonst nur in großen Hallen erleben darf.

Als Peter Maffay auf der Bühne erschien, ertönte ein lautstarker Applaus. „Ich sehe jede Menge vertraute Gesichter“, freute sich der Sänger über den großen Andrang und die vielen Fans, die teilweise eine lange Anfahrt auf sich genommen hatten. Natürlich präsentierte sich Maffays Band in gewohnt proffesioneller Art und er stimmte das Publikum mit dem einzigartigen Sound seines Songs „Jetzt!“ auf den Abend ein. Die Zuschauer feierten den Auftritt ihres Stars entsprechend und schossen eifrig Fotos, was hier heute erlaubt war. Spätestens nach den ersten Zeilen von „Morgen“ war dann niemand mehr auf den Plätzen zu halten.

 

Im Anschluss an das knapp 2 stündige Konzert war der Abend aber noch nicht zu Ende, Alfons Schuhbeck tischte nun seine Köstlichkeiten auf. Die Gäste wurden mit, Speisen wie, "Gebratene Garnelen", "Getrüffelte Maronensuppe", "Gefüllte Kalbsfleischpflanzerl", "Rumtopfrüchte mit Portweinschaum" verwöhnt. Allerdings war das nicht Alles, zahlreiche Leckereien, die wir hier nicht alle nennen können, verschafften  den Anwesenden einzigartige Gaumenfreuden.

 

Setliste:

Jetzt

Morgen

Luft & Liebe

100.000 Stunden

Liebe wird verboten

Weil es dich gibt

Und es war Sommer

Gelobtes Land

Glaub an mich

Wenn der Himmel weint

Eiszeit

Samstag Abend

Über sieben Brücken

Für immer jung

Sonne in der Nacht

 

Bericht und Fotos: Alexandra Kersten-Spengler

 

Konzertbericht – Nazareth – Tri State Corner – Mannheim – 7er Club – 8.12.2019

 

(M.D./ A.M.) Am 8. Dezember waren wir von Promoportal-Germany gleich mehrfach für euch unterwegs. Unter anderem stand mal wieder ein Konzert in Mannheim im „7er Club“ an. Der eigentlich doch eher überschaubare Laden strotzte nur so vor Selbstsicherheit. Er war quasi bis auf den letzten Platz gefüllt.  Und dementsprechend warm war es dann auch, also genau die richtige Stimmung für einen tollen Konzertabend. Die Herausforderung unter diesen warmen und vor allen engen Bedingungen tolle Bilder zu machen wurde von uns angenommen.

 

Pünktlich um 20 Uhr eröffneten „Tri State Corner“. Die Jungs begeisterten in einem rund 30-minütigen Set. Musikalisch überzeugten sie mit ihrem doch etwas Alternativen Rock mit griechischen Einflüssen. Hinzu kamen diverse Geschichten zu einzelnen Songs. Dies ist zumindest genau mein Fall. Die ein oder andere Anekdote zur Entstehung einzelner Titel erzeugt bei mir dann doch immer wieder ein Gefühl der Menschlichkeit und Nähe.

 

Nach einer gut genutzten Umbaupause ging es dann mit „Nazareth“ weiter. Die Tour trägt ganz passend und zu Recht den Titel „50th Anniversary“. Eine Legende ist unterwegs. Und demnach war die Stimmung von Beginn an mehr als gut. Es gab ein ausgiebiges Intro mit einem schottischen Pieper, bevor die Herren die Bühne betraten. Dies wurde mit diversen Äußerungen kommentiert. Scherzhaft zu hören war: „Machen die etwa nochmal einen Soundcheck?“ Aber auch Meinungen wie, „Die Schotten sind halt stolz auf ihr Land“, wurden genannt. So oder so, nach dem Intro ging das Feuerwerk aus 50 Jahren Bandgeschichte los.

 

Ihr Set bestand aus einer Mischung von neuen Stücken, vor allem vom letzten Album „Tattooed On My Brain und natürlich auch aus allen Hits. Und das sich in so langer Zeit einiges ansammelt ist klar. So hieß es auch ordentlich klotzen. Hits wie „Love Hearts“ und „Dream On“ waren bereits bei den ersten Songs mit dabei. Diese Mischung aus alten Hits und neuen Songs setzte sich bis zum Ende fort und hinterließ ein rundum zufriedenes Publikum. Das was die Band schon immer ausgemacht hat, kommt LIVE noch immer bei den Zuhörern an. Auch wenn Dan McAfferty nicht mehr als Frontmann dabei ist, (der mir persönlich sehr fehlt, weil wir früher tolle Interviews und auch nette Gespräche Backstage führen konnten) ist Carl Sentance ein würdiger Ersatz am Mikrophon.

 

Alles in allem bedanken wir uns bei allen fleißigen Händen und den Künstlern für diesen großartigen Sonntagabend.

The Voice of Germany am 09.12.2019 in der Mannheimer SAP-Arena#

Mit „The Voice of Germany“ ist vor acht Jahren eine TV-Sendung gestartet, die aus der heutigen TV-Landschaft nicht mehr wegzudenken ist: Seit 2011 läuft die beliebte Musik-Show im Wechsel auf ProSieben und in SAT.1. In den TV-Folgen lernen die Zuschauer den Menschen „hinter der Stimme“ Stückchen für Stückchen kennen. Alle Teilnehmer haben eines gemeinsam: die tiefe Leidenschaft zur Musik und das Ziel, als Sänger bzw. Sängerin irgendwann den eigenen Lebensunterhalt zu verdienen. Der Traum vieler Menschen. Den Zuschauern zu Hause wachsen genau diese Träumer ans Herz. Denn sie sind Augenzeugen, wie jeder einzelne der Talente Woche für Woche hofft und bangt, die Coaches mit seiner Stimme überzeugen und am Ende als Sieger das Finale verlassen zu können. Nicht nur die Talente wachsen bei „The Voice of Germany” zu einer kleinen Familie zusammen, auch die gesamte Show ist pures Family-Entertainment. Gestern noch der Junge bzw. das Mädchen von nebenan, kurze Zeit später der Mittelpunkt im Scheinwerferlicht. Gänsehaut pur und die beste Unterhaltung für die ganze Familie. Mit dem Tourstart des Live-Ablegers „The Voice of Germany – Live in Concert“ wurde die Kuschelstimmung gestern in die SAP-Arena Mannheim geholt. Denn die Live-Show setzt bei den Konzerten auf die gemütliche Wohnzimmeratmosphäre. Bereits seit der zweiten Staffel (2012) werden die musikalischen Geschichten um die besten Stimmen Deutschlands auf der großen Live-Bühne weitergeschrieben. On the Road immer mit dabei: Die Finalisten der TV-Show sowie vom Publikum gewählte Wildcard-Gewinner und natürlich die Tour Live-Band. Seite an Seite brachten sie die heimischen Gänsehaut-Momente in ausgewählte Konzerthallen des Landes. Eines ist sicher: Sei es die TV-Show oder die gleichnamige Tournee: Beide berühren in gleichem Maße die Herzen des Publikums, ganz egal ob vor dem Fernseher oder in der Veranstaltungsstätte um die Ecke. Bei „The Voice of Germany“ zählt lediglich die Stimme.

 

1. Claudia Emmanuela Santoso (Team Alice), die diesjährige Siegerin der Staffel (18), eröffnete den Abend. Sie kommt ursprünglich aus Indonesien und ist erst seit Juli 2018 in Deutschland. Claudia ist nach Deutschland gekommen, um hier Musikwissenschaft zu studieren. Mit dem Gesang ging es schon im Alter von vier Jahren los. Claudia wurde nach dem Vorsingen in einer indonesischen Musikschule sofort angenommen, da ihr Gesangtalent damals bereits sehr groß war.

 

2. Erwin Kintop (Team Rae) (23) hat bereits seine erste Musik-Karriere hinter sich. 2013 ging er als Fünftplatzierter aus der DSDS-Staffelhervor und wurde mit 17 Jahren plötzlich eine kleine Bekanntheit. Nach einem vorübergehenden Tief konnte er bei The Voice noch mal neu durchstarten und begeisterte von Anfang an das Publikum.

 

3. Lucas Rieger (Team Nico) (18) lebt und liebt die 30er-Jahre in vollen Zügen. Seine Leidenschaft entdecke er vor acht Jahren, als er das erste Mal den Film Blues Brothers gesehen hat. Früher hat er viel Rockabilly Musik gespielt, mittlerweile hat es sich eher in Richtung Blues und Swing entwickelt.

 

4. Fidi Steinbeck (Team Mark) (35) startete bei The Voice nach einem sehr abwechslungsreichen Lebensweg. „In all den Jahren war Musik stets die einzige Konstante, in der ich mich ganz zu Hause gefühlt habe. Ich kann mich acht Stunden problemlos mit Songwriting und Musikmachen beschäftigen, das füllt mich aus und ich vergesse komplett die Zeit!“ “Fidi stammt aus einer Musikerfamilie, beide Eltern, Kiki und Michael, studierten Musik und ihre beiden älteren Schwestern Jule und Nele (36 und 40 Jahre) spielen Geige. Fidi hat im Alter von sechs bis 17 Jahren Cello-Unterricht bekommen und spielte von 2013bis 2017 auch Cello in einer Band. Seit 2013 hat sie ihre eigene Band (fünf Bandmitglieder) mit dem Namen „Fidi“ –hier spielt sie Cello, singt und hat schon in Eigenregie zwei EPs veröffentlicht. Sie macht auch das Booking für die Band, sucht Veranstalter und Festivals raus, gibt Sofakonzerte mit ihrer Musik im Singer-Songwriter-Pop. In diesem Jahr sind bis jetzt 25 Auftritte geplant. Sie begeisterte das Publikum mit dem Song „Flugzeuge im Bauch“, dieses begleitete sie mit wunderschöner Begleitung ihres Cellos.

 

5. Freschta Akbarzada (Team Sido) (23) lebt kommt ursprünglich aus Afghanistan, ist aber in der Schweiz geboren. Freschta sammelte ihre ersten Gesangserfahrungen während der Schulzeit, wo sie ab und zu Auftritte hatte und positives Feedback bekam. Ab dem 14. Lebensjahr bekam sie Gesangsunterricht und verbesserte sich stetig. Mit17 Jahren wagte sie den Schritt zu „The Voice of Switzerland“ (2014), wo sie es bis ins Halbfinale schaffte.

 

6. Mariel Kirschall (Team Alice) WILDCARD-GEWINNERIN (16) Mit ihrenjungen 16 Jahren ist Mariel das jüngste Talent der diesjährigen Staffel. Ihr Alter merkt man ihr allerdings überhaupt nicht an, da sie sehr gewählt spricht und ein wenig frühreif wirkt. Die ersten Songs hat sie auch schon bei einem Kumpel ihres Vaters aufnehmen können, der Musik macht und eine weibliche Stimme benötigte. Seither probt sie mit ihm einmal die Woche und singt dann Coversongs.

 

Setliste:

Durch den Sturm

Mercy

Unconditionally

Daddy Lessons

Seniorita

Sucker

Everybody needs somebody

Never enough

Me

Doors

Play with fire

What I’d say

Nothing breaks like a heart

My love goes on

Guten Tag liebes Glück

Zu dir

Flugzeuge im Bauch

Burning River

You deserver better

Castles

Don’t  start now

Hoch

Goodbye

 

Fotos und Text: Alexandra Kersten-Spengler

Vorankündigung: Simon & Garfunkel Revival Band

Musiktheater Rex in Bensheim Freitag, 27. Dezember 2019 um 20:30 Uhr

Paul Simon und Art Garfunkel können sich glücklich schätzen, eine so authentische Band zu haben, die die Sehnsucht nach den alten Zeiten stillt." So schrieb die Hockenheimer Tageszeitung über die Simon and Garfunkel Revival Band. Am 27. Dezember gastieren Michael Frank, Guido Reuter und Band wieder im Musiktheater Rex mit ihrem Programm "Feeling Groovy". Bei ihren Konzerten ist das Publikum von den Stimmen und dem Gesamtsound der Band so begeistert, dass bei stehenden Ovations eine Zugabe nach der anderen gefordert wird. "Die Arrangements von Simon and Garfunkel haben es wirklich in sich. Deswegen traut sich da auch fast keiner ran. Michael Frank und Guido Reuter sind aber so begnadete Musiker, dass man einfach nur dasteht und staunt" erinnert sich Gloria-Intendant Jochen Frank Schmidt an einen Auftritt. Das Publikum darf sich auf zwei Stimmen freuen, die vom Original nur schwer zu unterscheiden sind. Und jeden Ohrwurmhit egal ob "Mrs. Robinson", "Sound of Silence" oder "Bridge over troubled water" werden sie live auf die Bühnebringen.

Gemeinsam sorgen die vier Musiker dann für ein akustisches Feuerwerk, das bei den Fans von Simon and Garfunkel  keine  Wünsche offen lässt. 

Beeindruckend   nah am Original und mit herausragend hoher Qualität lassen sie die alten Hits wieder lebendig werden und sorgen für viel Begeisterung bei ihrem Publikum. Immer wieder beeindrucken die beiden Sänger Frank und Reuter  dabei mit  ihren  perfekt harmonierenden Stimmen.

Text: Alexandra Kersten-Spengler

The Dublin Legends – Paderborn / Paderhalle – 23.11.2019

Ein langer Weg nach Paderborn….aber eine Band, für die sich jede Anreise lohnt. The Dublin Legends sind die „Nachfolgeband“ der Dubliners, in der noch heute langjährige, ehemalige Mitglieder die Musik der Dubliners zelebrieren. In jedem Fall vergisst niemand die Aura, die diese Band ausstrahlt und die Kraft, mit der sie die Songs noch immer einem dankbaren Publikum vortragen

 

Seán Cannon ist mittlerweile 79 Jahre alt und trägt die Songs, die er singt mit großer Inbrunst dar, so wie er es auch von 1982 bis 2012 bei den Dubliners getan hat. Neben ihm steht Gerry O´Connor, der zum Schluss bei den Dubliners den verstorbenen Barney McKenna ersetzt hat. Er stand aber auch mit anderen Größen des Musikgeschäfts auf der Bühne. So spielte er unter anderem bei den Waterboys und dem legendären Joe Bonamassa. Paul Watchorn ist ebenfalls Mitglied der Dublin Legends. Sein Bruder Patsy Watchorn spielte früher bei den Dubliners und brachte ihn mit den Dublin Legends in Verbindung, bei denen er Gründungsmitglied war. Als vierter Mann steht Shay Kavanagh. Er spielte bei den Dublin City Ramblers und ersetzte Eamon Campell nach seinem Tod bei den Dublin Legends.

 

Was alle vier Musiker ausmacht ist ihre herzliche und offene Art. Einige konnte ich bereits in der Zeit der Dubliners kennenlernen und die Stimmung bei den Dublin Legends unterscheidet sich nicht im geringsten von den alten Dubliners….ebenso wenig im Konzertsaal, wie hinter der Bühne, wo immer Zeit für ein Gespräch, ein zwei Whiskys oder einige Gläser Wein ist.

 

Paderborn hat es 2019 gut getroffen und die Band spielte viele Klassiker. So fehlte weder „Molly Malone“ noch „Whisky In The Jar“. Aber auch viele andere Stücke gaben sie zum Besten. Nennen möchte ich „The Fields Of Athenry“, „Dicey Reilly“, „Irish Rover“, „Seven Drunken Nights“, „Dirty Old Town“, „Spanish Lady“, „The Rocky Road to Dublin“, „Rumblin Rover“, „The Wild Rover“ und „The Black Velvet Band“.

 

Das Publikum gab Standing Ovations nach dem zweiten Set und die Herren kamen nicht umhin zwei weitere Zugabe n zu spielen. Danach gab das Publikum noch immer nicht auf und die Band spielte ein letztes Stück als zweite Zugabe. Ein unvergessener Abend mit vielen schönen Momenten.

 

Noch zu erwähnen sind einige der Ansagen, die Seán gemacht hat. Vor der Pause sagte er dem Publikum „…..we are go backstage for a short Pause….and there waiting drei Gläser heiße Schokolade“. Seán ist bekannt für seine „Denglischen“ Ansagen, genauso, wie er vor „Whisky In the Jar“ gerne erwähnt, dass die Band nun einen Song von „Metallica“ spielt, bzw. von „Thin Lizzy“, was immer für Gelächter im Publikum sorgt.

 

In Paderborn erzählte er zudem eine schöne Geschichte über Barney McKenna. Seán fuhr damals mit ihm nach einer Kneipentour durch Dublin und leider kam es dazu, dass die Polizei sie anhielt. Der Polizist fragte Barney am Steuer natürlich ob er etwas getrunken habe. Barney antwortete ihm, dass er dies sehr genau wisse, es seien 12 Pint Guiness gewesen. Der Polizist war entsetzt und sagte zu Barney, dass er sich nun sofort einem Alkoholtest unterziehen müsse, worauf Barney ihn genauso entsetzt fragte, ob er ihm nicht glauben würde.

 

Es ist nicht verwunderlich, dass die Songs der Band sich häufig um das Trinken drehen. Wer einmal in Irland oder Schottland war, weiß wie hoch die Pubkultur dort gehalten wird. Eine Band wie die Dublin Legends stehen für dieses Lebensgefühl wie keine andere Irish-Folk-Band der modernen Zeit. Es sollte sich keiner die Konzerte der Band entgehen lassen. Ein Augen- und Ohrenschmaus und in jedem Fall ein Abend voller guter Laune.

 

Ein Dank an Seán, Gerry, Paul und Shay….und natürlich auch an Rainer, die gute Seele der Band, die auf der Tour die T-Shirts, CD´s und Platten verkauft. Wir sehen uns im nächsten Jahr!!!!

 

SILLY analog im Kurfürstlichen Schloß in Mainz am 01.12.2019

10 Alben – 10 Städte – 10 Shows


Silly ist eine
deutsche  Rockband  aus der ehemaligen DDR, die 1978 in Ost-Berlin gegründet und mit der Sängerin Tamara Danz populär wurde. Tamara starb mit gerade mal 43 Jahren, nachdem sie den Kampf gegen den Krebs verloren hatte. Ihr größter Wunsch war es, das nicht auch noch Silly sterben sondern weiter leben solle. Die damaligen Songs von Silly sind meist sehr poetisch und haben versteckte Andeutungen, die sich – vorbei an der Zensur – mit den Lebensumständen in der DDR kritisch auseinandersetzen.  In der Nachwende-Zeit, bauten sie ganz bewusst  beim Texten und Komponieren sogenannte „Grüne Elefanten“ in die Lieder ein, Textstücke also, die so übertrieben und kritisch waren, dass sie garantiert von der Zensur angegangen wurden. Neben diesen Übertreibungen konnten dann kleinere, verstecktere Andeutungen, die das bewusst hörende Publikum durchaus wahrnahm, im Text verbleiben. Provokant also von Anfang an.

Ihre Texte erzählen vom Glauben an die Liebe, von Sehnsüchten des Lebens und von Menschen wie du und ich. Silly ist authentisch, sie sind sich und ihrem Stil immer treu geblieben, haben sich von niemandem „glatt bügeln“  oder sich in eine andere Musikrichtung drücken lassen.

40 Jahre Silly – das ist ein Grund zum Feiern und für die Band Anlass genug, einmal mehr zu überraschen und zwar mit einer ganz besonderen Tour:

Im Laufe der erfolgreichen Silly-Geschichte sind 10 Studioalben entstanden, mit weit über 100 Titeln, darunter Ohrwürmer und fast schon Klassiker wie „Bataillon d’Amour“, „Mont Klamott“, „Die wilde Mathilde“ oder „Alles rot“. Doch in einem normalen Konzertprogramm findet immer nur eine bestimmte Anzahl von Songs ihren Platz und so wurden viele Titel bislang selten oder noch nie live gespielt. Grund genug für die Sillys, sich etwas Neues auszudenken und diesen musikalischen Schatz zu heben. So wird in 10 Konzerten, in 10 verschiedenen Städten an jedem Abend ein anderes Album etwas mehr im Fokus stehen. Neben den unverzichtbaren, bekannten und beliebten Titeln aller Alben, werden es also auch ein paar Songs des jeweiligen Albums auf die Bühne schaffen, die entweder lange nicht oder noch nie gespielt worden sind. Jeder Abend wird so zu einem einmaligen, nicht wiederkehrenden Moment, einer Zeitreise zurück quer durch die musikalische Schatzkiste der Band. Im Mainzer Schloss wurde der Fokus auf „Alles Rot“ gesetzt.

Silly analog, das bedeutet Ursprung, so wie sie auch schon zu Gründungszeiten bekannt wurden, unter anderem auch analoge Instrumente. Analog bedeutet auch, wenn etwas während des Konzertes vom Publikum einfließt, das Silly analog reagiert.

Und es gibt noch eine weitere Überraschung und gleichzeitig auch Premiere: bei allen zehn Konzerten werden Jäcki, Uwe, und Ritchie gesanglich von Julia Neigel und Anna R (Gleis 8, Rosenstolz) auf der Bühne komplettiert. Musikalisch neue und bislang noch nie gespielte Arrangements versprechen 10 spannende und abwechslungsreiche Abende mit einer großen Silly-Zeitreise. Dies bedeutete für die zwei fantastischen Gastsängerinnen, sich in kürzester Zeit insgesamt 60 Titel anzueignen, was größten Respekt verdient.

Sehr bemerkenswert war auch die Fanbase, die Silly teilweise durch jedes ihrer zehn Konzerte begleitete. Sie treffen sich aus ganz Deutschland und unterstützen ihre Kultband. Schon vom ersten Ton an war die Stimmung bombastisch. Ab dem zweiten Song gab es Standing Ovations. So auch bei dem Kultlied „Alles rot“ -  ein bunter Schwall von roten Luftballons schwebte dabei über der Menge und war wunderschön anzusehen.

Setliste:

Unterm Asphalt

Ich sag nicht JA

Verlorene Kinder

Zwischen den Zeilen

Alles wird besser

Hurensöhne

Batallion

Wo fang ich an

Kleine Fau

Liebeswalzer

Schlohweißer Tag

Asyl im p

Paradies

PAUSE

Erinnert

Die Furcht der Fische

Leg mich fest

Sonnenblumen

Mont Klamott

Die wilde Mathilde

S.O.S.

Alles Rot & Reprise

Tanzt keiner Boogie

Wo bist Du

Bye Bye

Abendstunden

 

Bericht Alexandra Kersten-Spengler

 

 

 

Night of the Proms am 29.11.2019 in der Mannheim SAP-Arena

Klassik trifft Pop - Alan Parsons, Al McKay´s Earth, Wind & Fire Experience, Eric Bazilian & Rob Hyman of The Hooters, Leslie Clio, „Mister Music“ John Miles und die kanadische Sopranistin Natalie Choquette präsentierten in der Mannheimer SAP-Arena ihre größten Hits in Begleitung eines Sinfonieorchesters. 7500 Besucher konnte Mannheim verzeichnen.

 

Bei der Night Of The Proms trafem Klassik auf Pop, Arie auf Charthit, Anzug auf Lederjacke, Stilettos auf Chucks und Tschaikowsky auf die Hooters. Während das Antwerp Philharmonic Orchestra und der Chor Fine Fleur unter Leitung der brasilianischen Dirigentin Alexandra Arriche eben noch die Klassiker von Brahms, Händel, Verdi oder Bach intonierten, begleiteten sie im nächsten Augenblick zusammen mit der Rockband NOTP-Backbone die Legenden der Rock- und Popgeschichte bei ihren größten Hits. Unter dem Motto "Klassik trifft Pop“ bewies der Veranstalter, dass klassische Musik auch außerhalb typischer Klassik-Konventionen funktionierte - dargeboten in einer Form, die so ungewöhnlich wie einmalig war. Unterstützt durch eine spektakuläre Lichtshow und Grossprojektionen wurde die dreistündige Show zum audiovisuellen Vorweihnachts-Happening. Die gebotene Lasershow war einfach nur phänomenal. Es waren aufsteigende Säulen, die über dem Orchester hinausragten und mit entsprechenden Lasern zur Geltung kamen.

Mit der Produzentenlegende Alan Parsons als Headliner stand dieses Jahr ein alter Bekannter auf der Bühne, denn genau vor zehn Jahren war er schon einmal Gast dieser Veranstaltungsreihe. Der nach wie vor unablässig tourende Brite gilt als einer der besten Produzenten weltweit und lieferte mit „Eye in the Sky“ oder „Don´t answer me“ weltweit Radiohits ab. Als Produzent zeichnete Parsons für die legendären Alben der größten Stars der Musikgeschichte verantwortlich. Dazu gehören das „Abbey Road“ Album der Beatles und „Dark Side Of The Moon“ von Pink Floyd. Auch die heimliche Proms-Hymne „Music“ von John Miles erhielt den richtigen Sound von Alan Parsons. Nachdem er bereits 13 Mal für einen Grammy nominiert wurde, gewann er 2018 für die Jubiläumsedition von „Eye in the Sky“ in der Kategorie „best immersive audio album“ seinen ersten Grammy.


Al McKay`s Earth, Wind & Fire Experience verwandelte die Night of the Proms in eine einzige große Tanzfläche. Die Songs von Earth, Wind & Fire durften auch an diesem Abend nicht fehlen. Gitarrist und Songwriter Al McKay war von 1973 bis 1981 Mitglied dieser legendären US-Funkband und schrieb zusammen mit Mastermind Maurice White die Hits „September“, „Sing a Song“ oder „Best of my Love“ und stellte damit eine beträchtliche Sammlung an Platinalben und Grammys zusammen. Vor seiner Zeit bei Earth, Wind & Fire arbeitete McKay als Gitarrist für nicht minder erfolgreiche Stars wie Sammy Davis Jr. oder Ike & Tina Turner. Bei seinen Songs „let’s groove tonight‘, „September“ und „Boogie Wonderland“ hielt es wirklich keinen mehr auf seinen Sitzen. Es wurde bis zur Pause ausgiebig getanzt und gegroovt. Niemanden hielt es auf den Plätzen.


Die Hits der US-Rocker von The Hooters gehören seit Jahrzehnten zum täglichen Programm der meisten deutschen Radiostationen. „All You Zombies“, „500 Miles“ oder „Johnny B.“ sind nur einige der Hits der Band aus Philadelphia, die ihren Durchbruch nach dem Auftritt beim Live-Aid-Festival 1985 feierte. Mit Begleitung des Orchesters und Chor kamen ihre unvergessenen Songs nochmal ganz besonders zur Geltung. Bei „One Of Us“ untermalte das Publikum dieses wunderschöne Lied mit einem ebenso wunderschönen bunten Lichtermeer. Sogar deutsche Liedpassagen waren in diesem Lied integriert.

 
Mit Leslie Clio konnte eine junge deutsche Künstlerin gewonnen werden, die ihren musikalischen Stil selbst als Soul-Pop bezeichnet. 2012 erschien ihre Debütsingle „Told You So“, wenig später landete sie mit ihrer zweiten Single „Couldn’t Care Less“ den Ohrwurm des Jahres, der ihr unter anderem Auftritte bei Harald Schmidt und Schlag den Raab verschaffte. 2015 war sie eines von fünf Mitgliedern der deutschen Jury des Eurovision Song Contest. Nach drei Alben nahm sie 2018 an der fünften Staffel von „Sing meinen Song“ teil und überzeugte durch ihre Interpretationen der Lieder der anderen Teilnehmer in ihrer sehr eigenen und unvergleichlichen Art. Ihre lockere, frische, swingende Art motivierte das Publikum sofort zum Mitsingen, Klatschen und Tanzen.

 

Nach genau 20 Jahren kehrte mit Natalie Choquette eine Künstlerin auf die Night of the Proms Bühne zurück, die mit ihrem Auftritt 1999 für Furore sorgte. Die damals hochschwangere Choquette glänzte mit humorvoll interpretierten Arien und stellte für manchen Besucher selbst Zucchero und Status Quo in den Schatten. Auch das Feuilleton überschlug sich vor Lob für diese außergewöhnliche Sopranistin. Sie eröffnete den Abend mit einem Stück aus Figaro. Ihre atemberaubende Stimme und zugleich unbändiger Humor verzauberte das Publikum. Auch die Vielfalt ihrer bunten Kostüme war ein Augenschmaus.

 
John Miles nahm auch in der 26. Ausgabe der deutschen Night of the Proms selbstverständlich wieder einen festen Platz im Programm ein. Der sympathische Brite aus Newcastle lieferte mit seinem Welthit „Music (was my first love)“ nicht nur die Hymne dieser Tournee, sondern begeisterte seit vielen Jahren das Publikum mit seinen Interpretationen bekannter Hits.

 

Das Programm konnte nicht kontrastreicher sein. Es war für jeden etwas dabei von Klassik bis Pop, von gediegener Beleuchtung bis spektakulärer Lasershow.

Setlist:

 

Overtüre Night oft he Proms 2019 APO & Fine Fleur

Figaro Natalie Chopuette

My heart ain’t broken Leslie Clio

Be with you Leslie Clio

Couldn’t care less Leslie Clio

Nessun Dorma Natalie Choquette

All you zimbies The Hooters

One of us The Hooters

Johnny B. The Hooters

Bolero APO

Schwanensee APO

Kanon Someone you loved Fine Fleur

Kalinka Natalie Choquette

Ave Maria Natalie Choquette

Let’s grove tonight Al McKay

September Al McKay

Boogie Wonderland Al McKay

PAUSE

Bach meets Timberlake APO & Fine Fleur & Tänzer

Don’t give up John Miles & Natalie Choquette

500 Miles The Hooters

Time after Time The Hooters & Leslie Clio

Camine Burana – O fortuna APO & Fine Fleur

Sirius/Eye in the sky Alan Parsons

One note symphony Alan Parsons

Don’t answser me Alan Parsons

Games people play Alan Parsons

Human John Miles

Bohemian Rhapsody John Miles

Musi John Miles

All you need is love Alle

 

Bericht: Alexandra Kersten-Spengler

Ein außergewöhnlicher Benefiz-Konzertabend in der alten Oper in Frankfurt

In zwei Teilen präsentierten sich der Local Hero, Andy Ost, gefeierter Comedian und Musiker, sowie der Superstar Milow für den guten Zweck am 30.11.2019.

 

Andy Ost - Zwei Herzen schlagen in seiner Brust: Das des Comedians und des Musikers. Dieser Zweiklang konnte nicht zu überhört werden. Seine Parodien waren legendär, seine Musik kraftvoll, seine Texte sehr stark. Der Hesse hat schon einiges erlebt, und ließ seine Fans teilhaben, an der Achterbahn der Gefühle, die er inszenierte. Mit viel Humor aber auch einer tollen Stimme zog er das Publikum, zusammen mit seiner Band, vom ersten Ton an in seinen Bann.

Setliste:

Beste Version

Schlaflos

Tee-Comedy

Sie liebt das Meer

Babba-Musical

Kinderlieder

Mehr als Alles auf der welt

Schatten Kräfte von Morgen

Ne gute Zeit

Milow - Der erste große Erfolg außerhalb Belgiens, der es sogar bis über den Atlantik schaffte, war 2008 das Cover von 50 Cents & Justin Timberlakes „Ayo Technology“. Mit dieser Neuinterpretation traf Milow einen Nerv bei den Zuhörern. Der Song wurde zu einem viralen Hit und Chartstürmer. Es hagelte Preise und goldene sowie Platinplatten. Danach folgten weitere Hits wie „You And Me (In My Pocket)“, „Little In The Middle” oder “Howling At The Moon”. Er erzählte über seine wertvolle Erfahrung bei „Sing My Song“. Auch ließ das Publikum ein wenig in sein Familienleben blicken. Spätestens bei „You and me“ sang das Publikum lauthals mit. Sein Auftritt war sehr beeindruckend, denn er reiste nur mit seinen zwei Gitarren an, hatte damit aber keine Mühe, das Publikum mitzureissen.

Setliste:

While you’re asleep

Help

You and me

Michael Jordan

Howling at the Moon

Weisse Tauben

You Don’t know

Houdini / The Kingdom

Ayo Technology

Out of my Handy

Lay Your Wory down

 

Dieser phänomenale Abend von Pass-Consulting stand im Namen eines guten Zweckes. In diesem Jahr werde die Erlöse aus Ticketverkäufen und einer Tombola an die Stiftung FLY & HELP für den Bau einer (oder zweier :-) Schulen in Entwicklungsländern (konkret in Madagaskar) zu Gute kommen. Gründer und treibende Kraft der Stiftung ist der ehemalige Unternehmer und Pilot Reiner Meutsch. Er umrundete 2010 mit einem Kleinflugzeug die Welt und machte so auf die Tatsache aufmerksam, dass viele Kinder und Jugendliche nicht die Möglichkeit haben, zur Schule zu gehen.

 

„Viele Traumreiseziele bieten den Einheimischen gar keine traumhaften Bedingungen. Besonders tragisch finde ich es, wenn Kinder keinen Zugang zu Schulbildung haben – und damit keine Perspektive.“ Sagt er. Nach diesem Leitsatz von Reiner Meutsch handelt Pass-Consulting und versucht mit dem Erlös aus diesem Benefizabend einen konkreten Beitrag zur Verbesserung von Bildungsmöglichkeiten zu leisten.

Bericht und Bilder: Alexandra Kersten-Spengler


EISHEILIGE  NACHT  2019

Präsentiert  von Subway  to  Sally,  Fiddler's  Green,  Knasterbart  &  Vogelfrey

Bärte,  Met  und  Doppel  Hey  am  21.  Dezember  2019  in  der  Hessenhalle  in  Gießen! Subway  To  Sally  veröffentlichen  am  08.  März  2019  ihr  13.  Studioalbum  „HEY!“.  Am  gleichen Tag   erscheint   auch   ein   weiterer   Longplayer:   „HEYDAY“   von   Fiddler's   Green. Verschwörungstheoretiker  mögen  in  dieser  seltsamen  Koinzidenz  den  Beweis  sehen,  dass alles  was  jemals  in  den  Weiten  des  Universum  geschah,  einen  entsprechenden  Grund  hat, denn  Zufälle  gibt  es  nicht. Aber  halten  wir  uns  an  die  Fakten:  Zwei  Bands  der  Eisheiligen  Nacht  2019  stehen  im  Frühjahr mit  brandneuem  Material  in  den  Startlöchern  und  werden  so  im  Dezember  für  frischen  Wind sorgen.  Das  Line-Up  wird  komplettiert  durch  die  derzeit  einzige  Supergroup  der  Szene.  Bei Knasterbart  treffen  sich  Musiker  von  Versengold  und  Mr.  Hurley,  um  in  die  dunkelsten Abgründe  des  Piratenrocks  einzutauchen.  Eröffnet  wird  die  Nacht  durch  die  Newcomer Vogelfrey,   die  auf  ausdrücklichen  Wunsch  der  Initiatoren  Subway  To  Sally  eingeladen wurden.  Ihre  Stärke  ist  der  humorvolle,  teils  bissige  Beitrag  zur  Mittelalterrock-  Szene,  wie man  ihn  sonst  bisher  nur  von  Feuerschwanz  kennt.  Soweit  also  die  Tatsachen,  denen  noch eine  hinzuzufügen  wäre:  Das    Publikum  der  Eisheiligen  Nacht  wird  auch  2019  von  der  ersten bis  zur  letzten  Minute  blendend  mit  einer  Melange  aus  Metal  und  Folklore  unterhalten  und kann  sich  dabei  an  der  unbändigen  Spielfreude  und  Energie  vier  gestandener  Bands  mit hervorragenden  Live  Qualitäten  ergötzen.

Freuen  wir  uns  auf  das  alljährliche  Fest  am  21.  Dezember  in  der  Hessenhalle  in  Gießen

Ben Zucker begeisterte am 27.11.2019 die ausverkaufte Frankfurter Jahrhunderthalle

 

Seine Reibeisenstimme geht durch den ganzen Körper. - Ben Zucker! Ben Zucker überzeugte vom ersten Moment an das Publikum und löste vor einiger Zeit einen wahren Hype um seine Person aus. Deshalb reißt die Nachfrage, diesen Ausnahmekünstler live zu sehen, nicht ab! Auch in Frankfurt war die Halle restlos ausverkauft.

Mit seiner ungekünstelten und offenen Art hat sich Ben Zucker in Rekordzeit zum erfolgreichsten und beliebtesten männlichen Solo-Act innerhalb der deutschsprachigen Musik entwickelt. Er zieht Fans in Deutschland, Österreich und in der Schweiz in seinen Bann. Sein Debütalbum „Na und?!“ schoss auf Platz 4 der Longplay-Charts und brachte die Singlehits „Na und?!“, „Was für eine geile Zeit“ und „Der Sonne entgegen“ hervor, die mittlerweile weit über 50 Millionen YouTube-Views verzeichnen.

Ben Zucker ist das gefeierte Idol einer völlig neuen Generation von Musikfans - mit dem Titeltrack aus seinem am 7. Juni veröffentluchten Album „Wer sagt das?!“ knüpft der Vollblutmusiker nun nahtlos an seinen bisherigen Megaerfolg an! Auf „Wer sagt das?!“ vollbringt Ben Zucker einmal mehr den schwierigen Balanceakt zwischen purer Energie und echten Emotionen: Rockige Gitarren verbinden sich mit modernen Uptempo-Beats, einer kraftvollen Melodie, und seinen gekonnt inszenierten Vocals, die durch mutmachende Lyrics getragen werden, zu einem mitreißenden Ohrwürmern.

„Wer sagt das?!“ ist eine packende Hymne auf den unerschütterlichen Glauben an sich selbst. Darauf, niemals aufzugeben, sondern immer positiv nach vorne zu schauen. Auch mal Risiken einzugehen, den Moment zu leben und seinen Weg zu verfolgen. Denn nur wer sich selbst treu bleibt, kann auch andere von sich begeistern.

Nach einem spektakulären Intro begann Ben den Abend mit „Verschworen“. Seine Hits „Wer sagt das“ und „Ja ich will“ folgten direkt danach.

Ein sehr emotionaler Moment des Abends war erreicht, als Zucker seine Schwester Sarah auf die Bühne holte, die gerade ihr erstes eigenes Lied geschrieben hat. „Ich bin so stolz“, sagt der große Bruder, der in den vergangenen zwei Jahren selbst einen nahezu kometenhaften Aufstieg erlebt hat, nachdem er den Song  „Perfekt“ im Duett mit seiner jüngeren Schwester emotional auf der Bühne vorgetragen hat. Dieser Song wurde mit einem unerwarteten Konfettischuss aus dem Graben besiegelt. Wir Fotografen staunten nicht schlecht, denn wir glitzerten nun ähnlich wie ein geschmückter Tannenbaum J.

Ben Zucker ist auf dem Boden geblieben. Das bewies er in Frankfurt auf ganz besondere Weise. Ein Fan kollabierte kurzzeitig im Publikum. Dies ging auch nicht an Ben vorbei und er unterbrach für einen Moment seine Show, rief den Sanitäter und beteuerte, dass hier Hilfe benötigt werde. Erst, als er sich mehrmals vergewisserte, dass alles gut sei, setzte er diese fort. Tosender Beifall gab es vom Publikum, die über sein einfühlsames Verhalten begeistert waren.

Ben erzählte die Geschichte, wie er mit seinem Bruder vor der O2-World in Berlin gesessen hat, die heute Mercedes-Benz-Arena heißt. Damals habe ihm sein Bruder gesagt, das beide irgendwann dort sitzen und gemeinsam ein Bier trinken werden, während Zuckers Fans in die Halle strömen – dieses irgendwann war nun im Jahr 2019 erreicht.

Die innige Beziehung, die der Schlager-Rocker zu Berlin hat,  spürt man in jedem Ton seiner brandneuen Single „Mein Berlin“ – seine Liebeserklärung an die Hauptstadt, die noch einmal eine neue Facette von ihm zeigte.

Während der Zugabe „wir haben immer an uns geglaubt“ genoss Ben ein Bad im Publikum. Dieser enge Kontakt scheint dem Sänger sehr wichtig zu sein.

Mit „was für eine geile Zeit“ und einem Feuerwerk aus Luftschlangen wurde dieser fantastische Abend nach einer zweieinhalbstündigem Auftritt beendet. Das Publikum war mehr als begeistert. Es hielt wirklich keinen mehr auf seinem Platz. Es wurde noch minutenlang gesungen und getanzt.

 

Setliste:

Intro

Verschworen

Wer sagt das

Ja ich will

Längst nicht mehr verliebt

Halt Dich fest an mir

Ich lass Dich geh’n

Perfekt (Duett mit Sarah + Ben)

Die Welt wartet auf Dich

Ich kann

Du haust mich um

Ich spür‘ wie die Liebe zerbricht

Immer wieder Du

Du bist alles für mich

Halligalli „sing along“ (Medley)

Mein Berlin

Du warst immer dabei

Schau nur

Der Sonne entgegen

Wir lieben uns wieder

Na und ?!

Wir haben immer an uns geglaubt

Was für eine geile Zeit

Bericht und bilder Alexandra Kersten-Spengler